Die in „Kämpferin im Untergrund“ thematisierte Terror-Gruppe ETA (Euskadi Ta Askatasuna; zu deutsch: Freiheit für die baskische Heimat) wurde 1959 im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebung des Baskenlandes (Region im Norden Spaniens und im Süden Frankreichs) gegründet und entwickelte sich schnell zu einer gewaltbereiten Gruppe, die bis zu ihrer Auflösung 2018 über 800 Morde begangen hatte. Gedreht wurde der Film dementsprechend auch im Baskenland und zwar in den Städten Gipuzkoa (Spanien) und Iparralde (Frankreich).
„Kämpferin im Untergrund“-Regisseur Agustín Díaz Yanes konnte mit all seinen Regieprojekten bei dem wichtigsten Filmpreis Spaniens, den Goya Awards, eine außergewöhnliche Serie hinlegen: Jeder seiner Filme seit 1995 wurde mindestens 6 mal nominiert. Somit können die Filme des in Madrid geborenen Regisseurs insgesamt 53 Nominierungen und 12 Auszeichnungen vorweisen. Am erfolgreichsten war übrigens Yanes Erstling „Nobody Will Speak of Us When We're Dead“ (1995) mit 8 Goya Awards einschließlich Bester spanischer Film.