Bei "The Wedding Banquet" handelt es sich um das Remake des taiwanischen Films "Das Hochzeitsbankett" (1993), der seinerzeit wesentlich zur internationalen Bekanntheit des taiwanischen Kinos beitrug und Regisseur Ang Lee ("Life of Pi") zum Durchbruch verhalf. Auch wenn das Remake ohne Beteiligung des oscarprämierten Regisseurs auskommt, schrieb Lees damaliger Co-Autor James Schamus auch beim Remake am Drehbuch mit.
Für "The Wedding Banquet"-Regisseur Andrew Ahn handelt es sich bei seinem Film um eine äußerst persönliche Angelegenheit. Der Originalfilm von 1993, auf dem sein Werk basiert, half Ahn, sich seiner eigenen Sexualität zu stellen. Da in Südkorea vor allem in Ahns Elterngeneration Homosexualität gesellschaftlich geächtet wird, nutzt der in den USA geborene Filmemacher seine Arbeiten, um sich mit diesem Konflikt konstruktiv auseinanderzusetzen. Sein Debütfilm "Spa Night" (2016) drehte Ahn sogar als sein offizielles Coming-Out.