Der Film ist soweit ganz gut mit einigen Abstrichen, wie dass der Film aus 3 verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird .Die Schauspieler spielen ihre Rollen ganz gut. Das offene Ende dient scheinbar dazu, dass man über den Film diskutiert, wenn man ihn sich mit Freunden ansieht.
Dass da die Abfangraketen von der Alaska- Station starten stimmt soweit, allerdings gibt es in Kalifornien auch noch eine Station, die man hätte mit einsetzen können. Es kommt einem auch so vor als,wäre die drohend einschlagende Rakete ein Katalysator dafür, dass es zwangsläufig sofort Krieg geben muß, das geht in dem Film viel zu schnell voran. Der Kommandeur von STRATCOM General Anthony Brady ist eine völlige Fehlbesetzung, weil dieser dem Präsidenten zu einem Präventivschlag gegen Nordkorea, China, Russland und Iran rät, was einer Kollektivstrafaktion gleichkäme und die USA damit zum Auslöser des Weltkriegs Nr. 3 machen würde. Einzig Baerington stellv. nationaler Sicherheitsberater, scheint besonnen und hat die Lage richtig eingeschätzt mit seiner Wahl zwischen Kapitulation oder Selbstmord, solange nicht feststeht woher die anfliegende Rakete stammt, befindet sich die USA in dieser Lage. Auch Lieutenant Commander Robert Reeves ist kein guter Berater für den Präsidenten, da er für einen viel zu schnellen Gegenschlag der USA wirbt, obgleich nicht bekannt ist wer die Rakete auf die USA abfeuerte.
In Wirklichkeit müsste der Präsident besonnener reagieren, bis er herausgefunden hätte , woher die abgefeuerte Rakete stammt und dabei hätte er leider Chicago opfern müssen, das gesamte Militär bliebe auf Defcon 2, die Luftraumüberwachung wäre mobilisiert und die Satelliten wären auf verschiedene Gegner ausgerichtet, wie es bei 09/11 auch der Fall war. Der Präsident wäre in der Air Force 1 und nicht in einem Hubschrauber wie im Film
Als Präsident wäre er auch verpflichtet die Nato und die Uno mit einzuschalten, da er sonst für den Weltkrieg Nr. 3 alleine verantwortlich wäre. Bei einem Atomkrieg gibt es keine Gewinner,es verlieren alle. Genau das ist ja das Konzept des kalten Krieges, dass niemand einen Atomkrieg beginnt, weil es keinen Gewinner und nur Verluste gibt Auch ein Kritikpunkt am Film ist, dass der Film rassistisch angehaucht ist, der Präsident ein Farbiger ist und viele daher seine Entscheidung anzweifeln würden, ein weißer Präsident so nicht entscheiden würde. Es macht es auch nicht besser, dass ausgerechnet im Krisenfall die First Lady sich in Afrika aufhält, hätte man besser weglassen sollen.
Das offene Ende des Film ist sehr schade, das hätte man besser machen können, als nur zur späteren Diskussion anregen zu wollen.