Der ehemalige Spion John D. (Fabio Testi), der sich mit seinen 70 Jahren auf dem Buckel in einem eleganten Luxushotel an der Côte d’Azur im Süden Frankreichs endlich zur Ruhe gesetzt hat, wird schließlich doch noch von seiner Vergangenheit eingeholt, als seine Zimmernachbarin (Maria de Medeiros) plötzlich spurlos verschwindet. Während er sich also auf die Suche nach Antworten begibt, verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen Realität und Erinnerung. Könnten seine einstigen Feinde etwa zurück sein, um eine alte Rechnung mit ihm zu begleichen oder ist das alles nur ein großes Missverständnis?
Ein alter Mann (Fabio Testi) sitzt am Strand eines kleinen Städtchens an der französischen Côte d’Azur und sieht vor sich auf einer Liege eine Frau. Schon zu Beginn braucht „Reflection In A Dead Diamond“ nur einen kurzen Moment, einen einzigen Blick auf den Ozean, um von einer Welle an rauschhaften Bildideen fortgespült zu werden: Ein Glas mit sprudelndem Orange Bitter blendet in Nahaufnahme über den Körper der Frau, die Kohlensäure des Getränks ergießt sich über sie und verwandelt sich auf ihrer Haut in ein Meer aus scharf geschnittenen, kleinen Diamanten. Geblendet vom Licht, das sich in den Steinen bricht, beginnt der Mann, ein ehemaliger Geheimagent namens John G., sich zurückzuerinnern.Jahrzehnte früher führte ihn schon mal ein Auftrag an diesen Küstenort, bei dem seine Arbeitspartnerin (Céline Camara) ums Leben kam – getötet von einem Maler (Koen De Bouw), den John eigentlich besc
Auf der Berlinale gesehen, dieser Film ist ein wahres Meisterwerk. Ein humorvoller James Bond unter LSD, ein unvergleichliches sensorisches Erlebnis
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 9. Februar 2026
Für mich kann’s leider nur einen Stern geben - der Trailer versprach eine Mischung aus SinCity und einem Taratino Film . Entweder fehlt mir der Horizont um den Film zu verstehen oder er ist einfach wirr .
“Reflection In A Dead Diamond" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Die nächste Hommage ans europäische Genrekino
Alle Filme des Regieduos Hélène Cattet und Bruno Forzani verbindet die Liebe zu europäischen Genrefilmen der 60er/70er Jahre: Während bspw. „Amer“ (2009) eine Verbeugung vor dem italienischen Horrorkrimi (Giallo) ist, zitiert das Duo in „Reflection In A Dead Diamond“ die zahlreichen Spionagefilme der 60er Jahre wie z.B. die ersten Bond-Abenteuer.
Vielfältige Inspiration
Das Regieduo Hélène Cattet und Bruno Forzani nannte in einem Interview ganz unterschiedliche Einflüsse für ihren Film „Reflection In A Dead Diamond“: So kam die erste Idee zum Film durch den Thriller „Road to Nowhere“ (2010) von Monte Hellman. Aber auch die James Bond-Reihe, die Thomas Mann-Verfilmung „Tod in Venedig“ (1971) und die italienische Comic-Reihe „Diabolik“ (seit 1962) zählen zu den Referenzen.
Weitere Details
Produktionsländer Belgien,
Luxemburg,
Italien,
Frankreich