Die Vulkanologin Anna Arnardóttir (Vigdís Hrefna Pálsdóttir) ist die Frau der Stunde, als nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavík tief im Untergrund seismologische Aktivitäten gemessen werden, wie es sie seit 800 Jahren nicht mehr gegeben hat. Alles deutet darauf hin, dass ein verheerendes Erdbeben samt Vulkanausbruch bevorsteht, was zahllose Menschenleben kosten könnte. Von der Politik werden die Alarmmeldungen seitens der Wissenschaftler*innen allerdings heruntergespielt. Eigentlich bräuchte Anna also einen besonders kühlen Kopf, um allen die Dringlichkeit der Situation klarzumachen. Doch da begegnet sie dem dänischen Fotojournalisten Thomas (Pilou Asbæk) und beginnt eine Affäre mit ihm – und das, obwohl sie eigentlich glücklich mit Kristinn (Jói Jóhannsson) verheiratet ist, mit dem sie die gemeinsame Tochter Salka (Steinunn Kaldal Jakobsdóttir) hat.
Adaption des Romans „Islandfeuer“ von Sigríður Hagalín Björnsdóttir
Der Film beginnt zunächst interessant und weckt mit seinen ersten Szenen die Erwartung eines packenden Katastrophenfilms. Alles deutet darauf hin, dass eine größere Bedrohung und deren Auswirkungen im Mittelpunkt der Handlung stehen werden.
Leider entwickelt sich der Film anschließend in eine andere Richtung. Statt die Katastrophenthematik konsequent weiterzuführen, nimmt das Drama um eine außereheliche Beziehung zunehmend Raum ein. ...
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