ein recht passabler film, nicht auf samstag-abend-kino-event-level, halt eben als zdf fernseh-level halt. da ist der film schon irgendwie in ordnung.
richtige spannung kommt nicht auf, ein klein wenig irgendwie, auf fernseh-level halt.
spannung / reibereien zwischen mutter und sohn gibt es nur zwischendurch. den wunsch nach versöhnung auch, das passiert alles nur kurz und nur zwischendurch. die handlung hangelt sich vor sich hin, kommt irgendwie voran und ist nicht wirklich schlecht, aber zu seicht und zu langsam.
ich wurde erinnert an ´man lernt nie aus´ und an noch einen film, wo rentner noch mitmachen und nicht aufs abstellgleis geschoben werden wollen.
das ganze selbst-feiern erinnert an die dubiosen struktur-vertrieb sachen, schneeballsystem usw.
am ende des films soll entweder die mutter oder sohn arbeitplatz-technisch geopfert werden, einer von beiden. für fiese tricks, die firmen anwenden, gibt es ´the company men´. für rentner-arbeitsmarkt-feel-good gibt es ´man lernt nie aus´.
richtige spannung kommt aber nicht auf. richtiges familiendrama auch nicht.
ein bischen drama, ein bischen irgendwas mit wirtschaft, ein bischen was mit familie, bzw eher was mit freundschaft und kollegialität. das ist alles in geringem maße vorhanden, nichts davon so richtig aber alles irgendwie ein bischen. für´n fernsehfilm absolut in ordnung wenn man gerade kein bock darauf hat, extra eine lange strecke zum kino zu fahren.