Ryland Grace (Ryan Gosling) erwacht an Bord eines Raumschiffs – weit entfernt von seiner Heimat auf der Erde und ohne jede Erinnerung an seine Identität oder den Grund seiner Reise in die Weiten des Weltraums. Langsam und bruchstückhaft kehren schließlich seine Erinnerungen zurück. Er erkennt nicht nur, dass er auf der Erde mal Naturwissenschaftslehrer war, sondern auch, dass er eine zentrale Rolle in einem Wettlauf gegen die Zeit spielt und dabei wohl eine äußerst kritische Mission hat. Denn eine rätselhafte Substanz bedroht den Fortbestand Sonne und damit das Überleben der gesamten Menschheit. Um eine globale Katastrophe zu verhindern, setzt Grace sein naturwissenschaftliches Wissen ein und entwickelt ungewöhnliche Lösungsansätze. Während seiner Reise stößt er auch auf eine überraschende Verbindung, die ihm zeigt, dass er in seinem Kampf möglicherweise nicht auf sich allein gestellt ist.
Der schönste Blick aufs Weltall seit „Interstellar“
Von Markus Trutt
Ridley Scott und Matt Damon hatte auch vorher schon jeder auf der Rechnung. Aber als ihr Weltraum-Survivaldrama „Der Marsianer“ 2015 einschlug wie eine Bombe, wurde Hollywood vor allem auf einen Mann aufmerksam: Der Vorlagen-Autor Andy Weir hatte mit seinem selbstverlegten Debüt schließlich die Grundlage für das gleichermaßen spannende wie unterhaltsame Mars-Abenteuer geliefert, das an den weltweiten Kinokassen das Sechsfache seines Budgets von 108 Millionen Dollar einspielen konnte. Kein Wunder also, dass man sich in der Traumfabrik die Filmrechte an seinen nächsten zwei Science-Fiction-Romanen jeweils schon vor (!) ihrem Erscheinen sicherte. Aus der Verfilmung von „Artemis“ wurde nach gemischten Reaktionen auf das Buch, in dem eine Kleinkriminelle in eine Verschwörung in einer Mondkolonie gerät, dann allerdings doch nichts. Davon ließ sich das für den Regieposten vorgesehene „Spider-Ve
Ich glaube, beim Astronauten muss man ganz klar unterscheiden zwischen Leuten, die das Buch gelesen haben, oder halt nicht. Hätte ich das Buch nicht gelesen, wäre ich wohl komplett geflasht gewesen von den großartigen Bildern, der für einen Sci-Fi Film überraschend warmherzigen, ja fast schon Disney-mäßigen Story und natürlich von Rocky, der bei der nächsten Award Season hinsichtlich der Spezialeffekte ein deutliches Wörtchen mitreden ...
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Gringo93
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4,5
Veröffentlicht am 14. März 2026
Gesehen in der Vorpremiere.
Fazit: Fantastischer Science-Fiction-Film mit extrem hohen Tempo, viel Witz sowie einer Menge Emotionalität, wodurch der Film einen gigantischen Unterhaltungswert generieren kann.
Brodie1979 ..
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4,0
Veröffentlicht am 10. März 2026
Bei diesem Film überrascht das Marketing: das Buch arbeitet mit der Vorgabe, dass der Protagonist nicht weiß, was mit ihm passiert. Im Film wird das aber sehr schnell beantwortet und der Trailer gibt ebenso sehr viele Informationen preis. Allerdings ist das nicht so schlimm. Das, was im Trailer alles verkündet wird, bringt der Film fast komplett in der ersten Stunde unter. Und dann muß man sich entscheiden: reicht es einem, ewig lange ...
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Sebastian Schlicht7
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4,5
Veröffentlicht am 25. März 2026
"Grace Rocky save stars."
Gleich vorweg: Keine Trailer zu diesem Film schauen! „Project Hail Mary“ (im Deutschen „Der Astronaut“) funktioniert auch so, aber wer die volle Dröhnung möchte, sollte auf Trailer verzichten, auch wenn das schwer ist…
12 Jahre… Seit 12 Jahren haben Phil Lord und Chris Miller keinen Film mehr gedreht. Dabei sind genau diese beiden zwei der kreativsten Köpfe in Hollywood. „Wolkig mit Aussicht auf ...
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“Der Astronaut - Project Hail Mary" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Begehrter Sci-Fi-Autor
„Der Astronaut - Project Hail Mary“ basiert auf dem gleichnamigen Roman aus dem Jahr 2021 von Andy Weir, dessen Erstlingswerk „Der Marsianer“ bereits 2015 von Ridley Scott verfilmt wurde. Für beide Adaptionen schrieb übrigens Drew Goddard das Drehbuch auf Basis der Romane des Bestseller-Autors. Auch für den einzigen bis dato unverfilmten Weir-Roman „Artemis“ (2017) wurden die Filmrechte bereits verkauft.
Von Thüringen nach Hollywood
Für Schauspielerin Sandra Hüller ist „Der Astronaut - Project Hail Mary“ ihre erste Rolle in einem Hollywood-Film. Dem deutschen Publikum mag Hüller seit Filmen wie „Toni Erdmann“ (2016) vielleicht schon ein Begriff sein, aber zur internationalen Aufmerksamkeit brachte es die aus Thüringen stammende Schauspielerin zuletzt durch das Holocaust-Drama „The Zone of Interest“ (2023) und dem französischen Film „Anatomie eines Falls“ (2023) für den sie e
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