Traumnovelle
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Lemmiblog
Lemmiblog

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1,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
7,50€ FÜR EIN BIER AUS DER DOSE?

Jakob liebt seine Amelia, doch beiden fehlt die Leidenschaft füreinander. Die suchen sie sich lieber bei anderen Menschen, zumindest in Gedanken. Eines Abends begibt sich Jakob auf eine Reise durch Berlin, die ihm Spannung und Knistern verspricht. Was er bekommt, ist ein Albtraum.

Traumnovelle läuft etwa 110 Minuten, ist ab 16 Jahren freigegeben und basiert auf einer Buchvorlage. Es geht um einen Mann, der den Kick sucht, um wieder mit seiner Frau im Bett zu landen. Sie selbst geilt sich auch an anderen auf, also alles ganz normal hier.
Ich gebe zu, ich habe nur wegen Nora Islei eingeschaltet. Sie hat gefühlt nur fünf Minuten Screentime, aber die sind die stärksten des Films. Als Angestellte eines Amüsierbetriebs trifft sie auf Jakob und verkörpert Verletzlichkeit, Unterwerfung und einen inneren Kampf auf eine Weise, die einfach fantastisch ist. Diese Frau ist einfach der Hammer.
Alles andere ist leider ziemlicher Quatsch, allen voran Jakob und der Rest des Casts. Niemand ist sympathisch, niemand zeigt echte Emotionen, und der Text wird emotionslos heruntergerattert. Zwischendurch hat Jakob Tagträume von der Oper, davon, wie er Leute zusammenschlägt oder jemand ihm Blut ins Gesicht hustet, typische Tagträume eben.
Die Story selbst hat wenig zu erzählen, da fast alles in endlosen Dialogen passiert. Und wenn es mal spannend werden könnte, etwa als Jakob einer Geheimgesellschaft auf die Spur kommt die gern Rudelbums mit Anfassen machen, wird daraus nichts gemacht, beziehungsweise gar nichts erklärt. Am Ende erzählt er alles seiner Frau, sie nickt und das war’s.
Unterm Strich bleibt ein Werk, das sich für interessanter hält, als es ist. Die Figuren sind schrecklich und langweilig, die Story hätte Potenzial, aber man macht einfach nichts daraus. Nur Nora Islei ist ein echter Lichtblick.

3 von 10 Punkten.
Und dass man Leipzig zeigt, aber Warschau einblendet, ist eine Frechheit sondergleichen.
Feru
Feru

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5,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2025
Schon lange hat mich kein Film so beschäftigt und hat sich so sehr ins Gedächtnis gebrannt wie das neue Werk von Florian Frerichs. Zugute kam mir, dass ich erst vor kurzem die Traumnovelle gelesen hatte und mit großen Interesse den Film gesehen habe, der der Novelle sehr nahe kommt. Grandiose Aufnahmen, toller Soundtrack, künstlerisch (trotz Low Budget) beeindruckend inszeniert. Sehr überzeugende Darsteller, Nikolai Kinski, eine super Besetzung. Man muss den Film aus künstlerische Perspektive sehen, da ist er wirklich hervorragend!
Pastryw
Pastryw

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5,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2025
Das Buch hatte ich vor Jahren gelesen, diese neue Verfilmung genial. Ein Kunst- und Meisterwerk. Auch wenn manche Dialoge etwas langatmig sind, das Gesamtwerk ist stimmig und atmosphärisch. Es bleibt viel hängen und lädt zum Nachdenken an. Großartige Schauspieler, allen voran Nikolai Kinski und Bruno Eyron. Aber auch die Musik und Kulissen haben eine besondere Ausstrahlung.
Jörg Schröder
Jörg Schröder

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0,5
Veröffentlicht am 14. Januar 2025
Jede Minute dieses Films ist verschwendete Lebenszeit. Man fragt sich mal wieder, wer von der Filmförderung solche Filme unterstützt und genehmigt. Rausgeschmissenes Geld! Es war mein erster Film des Jahres 2025 im Kino. Es kann nur besser werden ... und damit hätte dieses langweilige, unlogische Machwerk mit schlechten Dialogen seinen Sinn gefunden.
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