Ladies First
Durchschnitts-Wertung
3,2
18 Wertungen

7 User-Kritiken

5
4 Kritiken
4
1 Kritik
3
1 Kritik
2
0 Kritik
1
0 Kritik
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
PT2 Filmfan
PT2 Filmfan

66 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2026
Mal was ganz anderes, und Hut ab für den Einfall bzw die Grund Prämisse. Borat als agro Alpha, der im Laufe des Films über sich hinauswächst. Besser als gedacht, empfehlenswert
Jessica K.
Jessica K.

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. Juni 2026
Endlich ein Film der mal auffassen tut wie die Welt leider größtenteils funktioniert. Überall halb-/nackte Frauen mit denen man sich gezwungener maßen im Konkurrenzkampf fühlt. Nicht nur in Job sondern in jeder Situation des Lebens. Ganz nach dem Motto "hinter dem nächsten scroll/der nächsten Ecke wartet schon die nächstbeste/eine bessere." 濫
Gerade die Werbung finde ich dabei sehr passend getroffen. Egal in welcher Welt der Charakter gerade ist. Endlich Mal ein Film der den Männern zeigt "würdest du dich wohl fühlen ständig halb-/nackte männer an der nächsten Säule zu sehen?" Wenn nur diejenige Aufmerksamkeit bekommt die am meisten Haut oder am tiefsten Blicken lässt.
PS: ich weiß nicht alle männer sind so. Diese sind auch davon ausgeschlossen. Leider lebt aber die Mehrheit so (eigene Erfahrung)
Wolfus
Wolfus

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
Ich habe den Film heute mit meiner Freundin gesehen und war, was traurig genug ist, ehrlich überrascht so gut unterhalten gewesen zu sein, genauso wie es traurig, jedoch weniger überraschend war, dass die ersten Kritiken dazu alles andere als durchweg positiv ausfallen.

Dass es einer Netflixkomödie gelingt, die Vielschichtigkeit unserer so einseitig geprägten Manngesellschaft mit genauso Witz, wie Ehrlichkeit und vor allem einer Liebe fürs Detail darzustellen (von maskulinen Brandings und Slogans, zu auf einmal wie offensichtlich zu sexualisierter Werbung, normierten Grössen, und zu selbstverständlich männlich dominierten Umgangsformen und Familiendynamiken), finde ich beeindruckend, auch den schmalen Grad zwischen echter Kritik und bloßer Unterhaltung zu treffen, sodass der Film eben nicht einfach nur belehrend wirkt, hat meiner Meinung nach entgegen anderen Meinungen hier sogar besonders gut geklappt.

Wer sich beschwert oder angegriffen fühlt, dass zu viele Stereotypen bedient werden, der hat nicht ganz verstanden, dass genau das der erfolgreiche Effekt ist, wenn einem der Spiegel vorgesetzt wird und dieser tatsächliche Ungleichheiten abbildet - es ist ein Film und wo sonst, sollten Dinge überzeichnet dargestellt werden. Wie realistisch es nun ist, dass man als Mann in einer gespiegelten Frauenwelt ebenso nicht mehr in Ruhe Bahn fahren kann, ist völlig irrelevant, genauso wenig, wie es darum geht, ob es nun "all men" sind - es sind "always men". Das reicht.

Daher wäre es meiner Ansicht nach nicht die schlechteste Idee, den Film auch mal in der Schule laufen zu lassen, wenn auch nur als Ersatz für das obligatorische "Hangover" schauen am letzten Tag vor den Ferien. Wer meint, dass Geschlechtergleichheit allein durch Gespräche, Akzeptanz und Respekt gelöst werden kann oder noch schlimmer, heutzutage vielleicht sogar schon tatsächlich existiert, sollte sich vielleicht mal aufmerksamer umschauen, denn unsere Welt ist leider gar nicht für faire Spiele aufgebaut, ganz egal was für eine Ansicht man zu dem Thema letztendlich inhaltlich hat oder gerne hätte. Und wenn es also einen solchen Film braucht, um diese zahllosen Ebenen einmal charmant zusammenzubringen, dann soll es so sein. Und dann kann man dankbar dafür sein, dass der Film nicht so streng ist und auch ein Happy end zeigt.
Für alles Andere macht man dann einfach die Nachrichten an.
Bibble
Bibble

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
Ladies First ist gleichzeitig extrem unterhaltsam und bewegend. Ich habe selten bei einem Film so oft laut gelacht und mich am Ende trotzdem so bedrückt gefühlt.

Besonders mochte ich die vielen kleinen Details: zu niedrige Duschköpfe, zu niedrige Züge und unzählige weitere Situationen, bei denen man erst lacht und dann merkt, wie nah das Ganze leider an der Realität ist. Es wurde an so viele Kleinigkeiten gedacht, dass ständig neue Gags auftauchen, ohne dabei plump zu wirken. Die Liebe zum Detail zeigt sich sogar im Soundtrack.

Dazu kommen wirklich starke schauspielerische Leistungen und eine Gesellschaftskritik, die gar nicht so überzogen ist, wie manche behaupten. Eigentlich hält der Film unserer Gesellschaft nur einen Spiegel vor – und genau das macht ihn stellenweise so traurig. Wer die dargestellte Welt für unrealistisch hält, sollte sich vielleicht fragen, warum dieselben Mechanismen in umgekehrter Richtung oft als völlig normal wahrgenommen werden.

Besonders angenehm fand ich, dass der Film dabei nie in eine schwere oder belehrende Richtung abrutscht. Er bleibt durchgehend leicht, humorvoll und unterhaltsam und zeigt, dass es nicht zwangsläufig eine bedrückende Dramatik braucht, um ein feministisches Statement zu setzen.

Dass sich einige Männer von der Darstellung angegriffen fühlen, ist dabei fast die ironischste Pointe des ganzen Films. Schließlich zeigt der Film nicht, wie Frauen die Welt sehen, sondern wie sich Ungleichbehandlung anfühlt, wenn man selbst einmal auf der anderen Seite steht.

Absolute Empfehlung.
Leo777
Leo777

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 4. Juni 2026
Der Film ist überraschend gut! Trotzt der komplexen Thematik macht er Spaß anzusehen und hat mich und meine Kumpels viel zum lachen gebracht. Besonders die vielen Details in der umgedrehten Welt, in der die Männer so dargestellt werden wie man es sonst bei Frauen sieht. Dinge die einem sonst im Alltag gar nicht auffallen, weil es so normalisiert ist Frauen zu seksualisieren. Echte Männer wissen ihre Frauen zu schätzen und können über den Patriarchie-Wahnsinn der uns allen das Leben schwerer macht lachen. Und über die, die Männer in „Ladies First“ als übertrieben und zu klischeehaft empfinden: wenn Frauen klischeehaft dargestellt werden, sollen sie sich nicht so haben und „es ist nur ein Film“ aber wenn andersrum Männer klischeehaft dargstellt werden, kriegen sich die Männer nicht mehr ein. Eigentlich ein perfektes Beispiel für den Film, Mal abgesehen davon, dass viele der bedienten Klischees stimmen. Aber das weiß man nur, wenn man sich mal länger als 10 Minuten mit einer Frau unterhalten hat.
lupusnoctis
lupusnoctis

11 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 3. Juni 2026
Überraschend gut
Ich war zunächst skeptisch, als wir uns für diesen Film entschieden haben. Viele Werke, die sich mit Feminismus beschäftigen, neigen dazu, sehr einseitig zu sein und ist selten wirklich lustig. Umso positiver hat mich dieser Film überrascht.
Er schafft es, beide Geschlechter mit einem Augenzwinkern aufs Korn zu nehmen, ohne dabei belehrend zu wirken. Stattdessen setzt er auf Leichtigkeit und Selbstironie. Der hervorragend besetzte Cast trägt maßgeblich dazu bei: Die Schauspieler wirken sichtlich gut gelaunt und verleihen dem Film eine angenehme Dynamik.
In seiner Atmosphäre und seinem Vibe erinnert mich der Film stellenweise an „Was Frauen wollen“.
Natürlich sollte man hier kein tiefgründiges Meisterwerk über Feminismus erwarten. Wer jedoch auf der Suche nach einem unterhaltsamen, gut gemachten Film ist, wird hier definitiv fündig.
Lukas 11
Lukas 11

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 30. Mai 2026
Meiner Meinung nach zeichnet „First Ladies First“ ein sehr einseitiges und überzogenes Bild von gesellschaftlichen und geschlechtlichen Themen. Der Film wirkt stark ideologisch geprägt und stellt Männer häufig in einer Weise dar, die ich als pauschalisierend und negativ empfinde. Dadurch entsteht weniger der Eindruck einer differenzierten Gesellschaftskritik als vielmehr einer Gegenüberstellung von „gut“ und „schlecht“.

Besonders störend fand ich, dass viele Figuren wie Karikaturen wirken und kaum realitätsnah dargestellt werden. Unterschiedliche Lebensweisen und gesellschaftliche Gruppen werden auf stereotype Eigenschaften reduziert, wodurch die Charaktere an Glaubwürdigkeit verlieren. Auch als Frau konnte ich mich mit dieser Sichtweise nicht identifizieren, da sie für mich wenig mit der Realität zu tun hat.

Hinzu kommt, dass der Film als Komödie beworben wird, ich jedoch kaum humorvolle oder wirklich unterhaltsame Momente erkennen konnte. Stattdessen wirkte vieles belehrend, überzeichnet und teilweise herablassend gegenüber Menschen mit anderen Ansichten.

Insgesamt hinterließ der Film bei mir den Eindruck eines stark ideologisch gefärbten Werks, das eher spaltet als zum Nachdenken anregt. Wer eine ausgewogene, differenzierte oder humorvolle Auseinandersetzung mit dem Thema erwartet, könnte enttäuscht werden. spoiler:
spoiler:
spoiler:
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme