Primetime
Durchschnitts-Wertung
3,0
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beco
beco

84 Follower 459 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2026
Ein ungewöhnlicher. verwirrender, verstörender Film über Sucht nach Quote, Anerkennumg und Berühmtheit im Haifischbecken amerikanischer Medien.
Die Jagd auf Phädophile ist dabei nur Mittel und zum Zweck, Entrüstung ohne moralischen Rückhalt. Alle Beteiligten sind nicht nur Täter, sondern auch Opfer, die Grenzen verschwimmen, wie auch die Bilder des Films.
interessant und sehenswert
David Willson
David Willson

1 Follower 144 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. September 2026
Der Ehrgeiz berühmt und die Nr. 1 zu sein, kann viel von jemandem verlangen. Pattinson spielt den Moderator eines aufgehenden auf seinem Kanal, das Format ist aber der Jagd nach Pädophilen mit der Nutzung von Lockvogeln in einer TV Sendung, wo der Pädophile entblößt werden soll.
Die Seele zu verkaufen um Likes zu gewinnen, umfasst es hier inklusive den Moderator der selbst unbequeme Geheimnisse hat.
Die Geschichte finde ich verwirrend, und die Charaktere noch verwirrende, und Thema mäßig mindestens fraglich.
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 621 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. September 2026
TV SOLL AUCH SPASS MACHEN, ZUMINDEST DEM PUBLIKUM


Chris Hansen (Robert Pattinson) lässt Pädophile per Lockvögel in die Falle tappen, und die TV-Kameras laufen mit, Polizisten warten im Hintergrund. Die Einschaltquote bestätigt ein Konzept, das Hansen berühmt machen soll, doch private Probleme moralischer Natur plagen den Journalisten.

Auf Basis wahrer Begebenheiten mit viel künstlerischer Freiheit, heißt es so ungefähr vor dem Abspann. Der Oberkünstler ist Lance Oppenheim, Regisseur von „Primetime“. In seinem 3. Langfilm treibt er viele Menschen in die Enge. Die hektische Szenenführung und die Videocam-Grafik strahlen nicht zwingend etwas Neues aus, aber aus ihr entwickelt sich ein außergewöhnlicher Stil, der zudem bis zur letzten der 109 Spielminuten durchhält. Die fratzenhaften, ganz aus der Nähe eingefangenen Gesichter des angestachelten Hansen sind genial dazwischengeschnitten, Pattinson spielt den Wahnsinn in satirischen Ansätzen mehr als überzeugend. Dazu passen die Songs von Phoebe Bridgers, die auch im Cast vertreten ist. Ebenso versteht es Oppenheim, den Kampf hinter den Kulissen, einen besonders sensiblen Fall mit unsicherer Sachlage und die persönlichen Schwierigkeiten der Figuren gleichmäßig anzufeuern. Genau genommen lebt das ganze Werk nur von einer irrwitzigen Spirale der Steigerungen, denn eine ausgeprägte, verästelte Story ist eher nicht zu finden.

„Primetime“ besticht durch spannende Unterhaltungswerte und die eigenwillige Machart komprimierter Beobachtungen.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

170 Follower 652 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 24. September 2026
Auf diesen Film hatte ich mich sehr gefreut, da ich die zugrunde liegende Sendung „To Catch a Predator“ zumindest auszugsweise geschaut habe. Das Thema des Films ist es aber nicht, irgendwie nachzuzeichnen, was mit dieser Sendung war, wie sie abgelaufen ist oder den Moderator vorzustellen, sondern es geht hier darum, einen furchtbaren Fiebertraum zu inszenieren und reiht dazu endlose Szenen aneinander, die wie alte VHS-Aufnahmen aussehen, grobkörnig und hässlich sind und in einer unglaublich gottlosen Welt spielen, die einen regelrecht anekelt. Über allem thront Pattinson, der hier wieder eine großartige Leistung bringt. Trotzdem erfahre ich nichts über seine Figur und komme weder der Sendung noch den Umständen irgendwie plausibel näher. Und außer sich zu ekeln bzw. alles furchtbar zu finden, habe ich in diesem Film nichts gemacht bzw. erlebt. Da hilft auch nicht die großartige Darstellerleistung und das im Grunde liegende Thema, mit dem man wunderbare Diskussionen führen kann.

Fazit: Wilderer Bilder raus, zwei effektiv und toll gespielt, aber alles in allem abstoßend und zu nichts führend.
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