Primetime
Filmposter von  Primetime
24. September 2026 Im Kino | 1 Std. 49 Min. | Biopic, Krimi
Regie: Lance Oppenheim
|
Drehbuch: Ajon Singh
Besetzung: Robert Pattinson, Merritt Wever, Skyler Gisondo
User-Wertung
3,0 9 Wertungen, 4 Kritiken
Filmstarts
3,5
Vorführungen (176)

Inhaltsangabe

FSK ab 12 freigegeben

USA, Mitte der 2000er-Jahre: Der Journalist Chris Hansen (Robert Pattinson) ist das Gesicht des Reality-TV-Formats „To Catch A Predator“, in dem Pädophile in eine Falle gelockt und vor laufenden Kameras bloßstellt werden. Doch was zunächst als moralischer Kreuzzug beginnt, wird schon bald zu einer Maschine der Macht: Der ehrgeizige Hansen, seine Produzentin Andie (Merritt Wever) und der junge Schauspieler Dan (Skyler Gisondo) steigern den Druck bis zur Besessenheit, was sich auch positiv auf die Einschaltquoten auswirkt. Während der Reporter immer mehr von schrecklichen Visionen heimgesucht wird, führt das Team die Jagd nach dem ultimativen prominenten Täter ins konservative Texas. Dort geschieht etwas, das Fernsehgeschichte schreiben soll und das Medium dauerhaft verändern wird.

Basiert auf wahren Ereignissen.

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Primetime

Robert Pattinson gegen die Polarbären aus "Lost"

Von Christoph Petersen
In den USA muss man das Phänomen niemandem mehr erklären, aber für eine deutsche Leserschaft sollten wir vorne anfangen. Ab 2004 war „To Catch A Predator“ ein Segment innerhalb des immens populären NBC-Nachrichtenmagazins Dateline, später wurde es dann auf dezidierte Primetime-Specials ausgeweitet: Lockvögel, die sich im Internet als Kinder ausgeben, locken Pädophile zu Treffen, bei denen sie der Investigativ-Journalist Chris Hansen vor laufenden Kameras mit ihren Chatnachrichten konfrontiert. Nach einem kurzen Interview wird den Männern zwar freigestellt zu gehen, aber vor der Haustür wartet bereits ein Spezialkommando der Polizei, das sie – ganz im Sinne der sensationslüsternen TV-Logik – oft lachhaft übertrieben niederringt. Vor allem Chris Hansen selbst erlangte als im Umgang mit den angelockten Männern stets beherrscht-autoritär auftretender Moderator einen beachtlichen Kultstatus.
Bild von Primetime Trailer DF 2:10
Primetime Trailer DF
5.694 Wiedergaben
Bild von Primetime Trailer (2) OV 2:10
541 Wiedergaben
Bild von Primetime Trailer OV 1:04
294 Wiedergaben
Bild von Primetime Trailer (3) OV 0:58
24 Wiedergaben
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In „Primetime“ schlüpft Robert Pattinson in die Rolle des TV-Moderators Chris Hansen, dessen Sendung „To Catch A Predator“…
Mittwoch, 27. Mai 2026

Schauspielerinnen und Schauspieler

foto von Robert Pattinson
Rolle: Chris Hansen
foto von Merritt Wever
Rolle: Andie Bender
foto von Skyler Gisondo
Rolle: Dan Plumb
foto von Matthew Maher
Rolle: Xavier Von Erck

User-Kritiken

Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 621 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. September 2026
TV SOLL AUCH SPASS MACHEN, ZUMINDEST DEM PUBLIKUM Chris Hansen (Robert Pattinson) lässt Pädophile per Lockvögel in die Falle tappen, und die TV-Kameras laufen mit, Polizisten warten im Hintergrund. Die Einschaltquote bestätigt ein Konzept, das Hansen berühmt machen soll, doch private Probleme moralischer Natur plagen den Journalisten. Auf Basis wahrer Begebenheiten mit viel künstlerischer Freiheit, heißt es so ungefähr vor dem Abspann. ...
Mehr erfahren
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

170 Follower 652 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 24. September 2026
Auf diesen Film hatte ich mich sehr gefreut, da ich die zugrunde liegende Sendung „To Catch a Predator“ zumindest auszugsweise geschaut habe. Das Thema des Films ist es aber nicht, irgendwie nachzuzeichnen, was mit dieser Sendung war, wie sie abgelaufen ist oder den Moderator vorzustellen, sondern es geht hier darum, einen furchtbaren Fiebertraum zu inszenieren und reiht dazu endlose Szenen aneinander, die wie alte VHS-Aufnahmen aussehen, ...
Mehr erfahren
beco
beco

84 Follower 459 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2026
Ein ungewöhnlicher. verwirrender, verstörender Film über Sucht nach Quote, Anerkennumg und Berühmtheit im Haifischbecken amerikanischer Medien.
Die Jagd auf Phädophile ist dabei nur Mittel und zum Zweck, Entrüstung ohne moralischen Rückhalt. Alle Beteiligten sind nicht nur Täter, sondern auch Opfer, die Grenzen verschwimmen, wie auch die Bilder des Films.
interessant und sehenswert
David Willson
David Willson

1 Follower 144 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. September 2026
Der Ehrgeiz berühmt und die Nr. 1 zu sein, kann viel von jemandem verlangen. Pattinson spielt den Moderator eines aufgehenden auf seinem Kanal, das Format ist aber der Jagd nach Pädophilen mit der Nutzung von Lockvogeln in einer TV Sendung, wo der Pädophile entblößt werden soll. Die Seele zu verkaufen um Likes zu gewinnen, umfasst es hier inklusive den Moderator der selbst unbequeme Geheimnisse hat. Die Geschichte finde ich verwirrend, ...
Mehr erfahren

Bilder

Wissenswertes

Kinodebüt für Grammy-Gewinnerin Phoebe Bridgers

Die US-amerikanische Indie-Sängerin Phoebe Bridgers gibt an der Seite von Robert Pattinson in „Primetime“ ihr Debüt als Schauspielerin. Bridgers, deren Album „Lost Weekend“ im August 2026 auch auf Platz 2 der deutschen Albumcharts landete, spielte zuvor nur in Musikvideos mit bzw. trat als sie selbst im Horrorfilm „I Saw the TV Glow“ (2024) auf. Übrigens ist auch Regisseur Lance Oppenheim, der ebenfalls Phoebe Bridgers' Musikvideo „Lost Boys“ (20 Mehr erfahren

Was sagte der echte Chris Hansen zum Film?

Zum Porträt durch Robert Pattinson in „Primetime“ äußerte sich der echte TV-Moderator und Journalist Chris Hansen zwar einerseits beeindruckt von Pattinsons Fähigkeit, seine Stimme zu imitieren, kritisierte sein Auftreten allerdings als „vampirisch“. Hansen, der nicht an der Entstehung des Films mitwirkte, wollte nach eigenen Aussagen auch lieber von Schauspieler Denis Leary („Rescue Me“) gespielt werden. Als man Hansen den Film vor der offiziell Mehr erfahren

Wachsende Vorfreude auf A24-Filme

Das steigende Interesse an neuen Filmen des Filmstudios A24 konnte man auch gut an der Veröffentlichung des Trailers zu „Primetime“ ablesen, der mit bis dato 45 Millionen Aufrufen der meistgesehene Trailer des Studios hinter Oscar-Gewinner wie „Moonlight“ (2016) und „Everything Everywhere All at Once“ (2022) ist.

Weitere Details

Produktionsland USA
Verleiher Leonine
Produktionsjahr 2026
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes 4 Trivias
Budget -
Sprachen Englisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -