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Sabine Mangler
1 Kritiken
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0,5
Veröffentlicht am 28. Januar 2026
Humor definiert eben Jeder anders. Nach ner halben Stunde, habe ich dauernd auf die Uhr geschaut, wann es endlich vorbei ist. Der Film ist dermassen in die Länge gezogen. Am Anfang gab es einige Lacher, dann wurde es ermüdend und einfach dämlich. Macht sich denn der Regisseur keine Gedanken, wie der Film in die Länge gezogen ist. Von der Besetzung hätte ich was anderes erwartet.
Wir wurden von Freunden in den Film geschleppt und haben allerschlimmstes deutsches Pädagogik-Kino erwartet. Nach dem, was sowohl Hape Kerkeling, als auch Christoph Maria Herbst teils auf maximal unsympathische Weise haben verlauten lassen, auch, dass sie Ihr Filmschaffen für die Vermittlung der richtigen Haltung unter der teils offenbar schwer erziehbaren und politisch abtrünnigen Kinogängergemeinde einsetzen wollen, konnte eigentlich nur unlustiger, aufgesetzter Mist dabei herauskommen, sogar für jene, die eigentlich mit ihrer „gesellschaftlichen Haltung“ gar nicht so weit von den beiden entfernt sind, aber von den Missionsversuchen und der selbstverliebten Art der Vermittlung maximal angenervt sind.
Hier geht es aber um den Film: Und der hat uns positiv überrascht.
Man merkt dem Film an, dass es sich im Original um eine Bühnenkomödie handelt und so entwickelt sich in der ersten Filmstunde ein grandioses, witziges Kammerspiel, bei dem alle Seiten ihr Fett abbekommen.
Nach einer Stunde geht dem Ganzen dann spürbar die Luft aus; offenbar haben das auch die Verantwortlichen gemerkt und versucht, das Geschehen mit teils witzigen, aber stets platten Slapstickeinlagen auf Kinolänge aufzublasen. Das ergibt aus Produktions- und Marketingsicht Sinn, ist für den Zuschauer aber nur noch Bonus; man hält halt bis zum Ende durch.
Fazit: 1 Stunde überraschend top; danach ist alles fertig aus erzählt, trotzdem langweilt man sich noch etwas gemeinsam und dreht sich im Kreis, bis der Abspann erreicht ist.
Ein großartiger Hape Kerkeling und die weiteren Schauspieler/innen waren super , Dieser Kinofilm war eine pure provokante Komödie und ich habe Tränen gelacht. Das Klientel im Kinosaal war zwischen 40-70 Jahre jung.
Der Film mit Harpe Kerkeling und anderen sehr talentierten Schauspielern ist grandios, erst etwas sehr platt aber dann mit viel Tiefe und Humor. Sehr empfehlenswert! Das sind Momente, die es lohnen ins Kino zu gehen, alle hatten Spaß und der Film regt extrem zum Nachdenken an. Herr Kerkeling ist zurück!
Natürlich kann man den Film als oberflächlich betrachten der viele Themen anspricht, aber nicht vertieft! Aber darum geht es auch nicht, sondern wie vehement man selbst kleinste Entscheidungen mit populistischer Rhetorik und Gedankengut zu einem Riesenproblem hoch stilisieren kann! Es geht um die kleine heile Welt jedes einzelnen, die er gefährdet sieht und das selbst gemässigte, friedliche Personen unweigerlich mit hinein gezogen werden und ihre Abgründe zeigen! Und wie oft wir- ohne es uns Bewusst zu machen- intolerant gegenüber anderen Kulturen, Ideologien und Geschlechtszugehörigkeit sind! Es war halt ein Unterhaltungsfilm, der auf kompakte,lustige und nachvollziehbare Art deutsche, aber auch persönliche Verhaltensmuster offen legte und wie sie alles zerstören können! Und die Moral von der Geschichte! Der richtige Grill ist wichtiger als Respekt und Toleranz!!
Der Film polarisiert und endet mit billigem Klamauk. Ich habe mehr erwartet, zumal grandiose Schauspieler dabei waren. Es wurden alle Klischees bedient, die in 90 Minuten reingepackt werden konnten.