Durchschnitts-Wertung
2,5
118 Wertungen
5
30 Kritiken
4
4 Kritiken
3
5 Kritiken
2
3 Kritiken
1
10 Kritiken
0
21 Kritiken
Sortieren nach:
Filtern nach:
Alle
Der Film mit Harpe Kerkeling und anderen sehr talentierten Schauspielern ist grandios, erst etwas sehr platt aber dann mit viel Tiefe und Humor. Sehr empfehlenswert! Das sind Momente, die es lohnen ins Kino zu gehen, alle hatten Spaß und der Film regt extrem zum Nachdenken an. Herr Kerkeling ist zurück!
Natürlich kann man den Film als oberflächlich betrachten der viele Themen anspricht, aber nicht vertieft! Aber darum geht es auch nicht, sondern wie vehement man selbst kleinste Entscheidungen mit populistischer Rhetorik und Gedankengut zu einem Riesenproblem hoch stilisieren kann! Es geht um die kleine heile Welt jedes einzelnen, die er gefährdet sieht und das selbst gemässigte, friedliche Personen unweigerlich mit hinein gezogen werden und ihre Abgründe zeigen! Und wie oft wir- ohne es uns Bewusst zu machen- intolerant gegenüber anderen Kulturen, Ideologien und Geschlechtszugehörigkeit sind! Es war halt ein Unterhaltungsfilm, der auf kompakte,lustige und nachvollziehbare Art deutsche, aber auch persönliche Verhaltensmuster offen legte und wie sie alles zerstören können! Und die Moral von der Geschichte! Der richtige Grill ist wichtiger als Respekt und Toleranz!!
Der Film polarisiert und endet mit billigem Klamauk. Ich habe mehr erwartet, zumal grandiose Schauspieler dabei waren. Es wurden alle Klischees bedient, die in 90 Minuten reingepackt werden konnten.
schlechtester film den ich je gesehen habe! das sowas überhaupt verfilmt & ausgestrahlt wird ist eine frechheit. rassismus der verherrlicht wird.
Ich bin in denn Film gegangen um Spaß zu haben aber in dem Film wurde sich nur um nen grill gestritten und mehr net also eher nur was für langweiler
Die Menschen streiten sich. Die Menschen hören sich nicht mehr zu. Die Menschen lassen immer weniger Zwischentöne zu - stattdessen zählt oder schwarz oder weiß. Menschen werden immer aufmerksamer, wenn es um Minderheiten geht. Menschen werden aber auch immer empfindlicher.
Die Gesellschaft driftet auseinander, und "Extrawurst" ist der passende Film dazu. Er leuchtet in die Gesellschaft rein, und das anhand des Beispiels rund um einen Tennisclub und seine Mitglieder.
Heribert (Hape Kerkeling) ist der Vorsitzende des Tennisvereins, und gerade wurde er einstimmig wiedergewählt. Jetzt steht noch ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Eine Lappalie, denkt Heribert. Für das Sommerfest soll ein neuer Grill angeschafft werden.
Fix beschlossen, denkt Heribert. Aber als der Vorschlag gemacht wird, doch auch an Erol (Fahri Yardım) zu denken, der das einzige muslimische Clubmitglied ist, eskaliert alles. Er solle doch einen separaten Grill bekommen, weil er ja kein Schweinefleisch essen darf. Und obwohl Erol immer wieder betont, dass das ja nicht nötig sei, entwickelt sich eine Diskussionsspirale.
In dieser Diskussionsspirale kommen alle Punkte auf den Tisch, die in so einer Gruppe aufkommen können. Vorurteile, latenter Rassismus, Ignoranz, Sexismus - und so weiter.
Im Laufe des Films von Marcus H. Rosenmüller werden so ziemlich alle Punkte besprochen, die als Gesellschaft in der Diskussion stehen. Warum ist es nötig, sich um andere Gedanken zu machen? Warum kann nicht alles so bleiben, wie es war? Warum kann man nicht mal neue Dinge probieren?
Keiner will nachgeben, und alle reagieren sie pikiert, wenn sie scheinbar oder tatsächlich unmittelbar beleidigt werden.
In "Extrawurst" wird das natürlich sehr überspitzt dargestellt. Aber selbst in der Überspitzung gibt es keine Sequenz, die genau so in Diskussionen eintreten könnten.
Die Trailer wirkten seltsam betulich, und manchmal ist der Film das auch. Aber er kann auch Debatten anstoßen und vor allem Denkanstöße geben. Ob damit die entsprechenden Adressaten erreicht werden, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Den Vorwurf, der Film sei zu "woke" (was auch immer das ist), kann man "Extrawurst" interessanterweise aber nicht machen. Im Gegenteil: Manchmal ist er ziemlich schonungslos.
Die Gesellschaft driftet auseinander, und "Extrawurst" ist der passende Film dazu. Er leuchtet in die Gesellschaft rein, und das anhand des Beispiels rund um einen Tennisclub und seine Mitglieder.
Heribert (Hape Kerkeling) ist der Vorsitzende des Tennisvereins, und gerade wurde er einstimmig wiedergewählt. Jetzt steht noch ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Eine Lappalie, denkt Heribert. Für das Sommerfest soll ein neuer Grill angeschafft werden.
Fix beschlossen, denkt Heribert. Aber als der Vorschlag gemacht wird, doch auch an Erol (Fahri Yardım) zu denken, der das einzige muslimische Clubmitglied ist, eskaliert alles. Er solle doch einen separaten Grill bekommen, weil er ja kein Schweinefleisch essen darf. Und obwohl Erol immer wieder betont, dass das ja nicht nötig sei, entwickelt sich eine Diskussionsspirale.
In dieser Diskussionsspirale kommen alle Punkte auf den Tisch, die in so einer Gruppe aufkommen können. Vorurteile, latenter Rassismus, Ignoranz, Sexismus - und so weiter.
Im Laufe des Films von Marcus H. Rosenmüller werden so ziemlich alle Punkte besprochen, die als Gesellschaft in der Diskussion stehen. Warum ist es nötig, sich um andere Gedanken zu machen? Warum kann nicht alles so bleiben, wie es war? Warum kann man nicht mal neue Dinge probieren?
Keiner will nachgeben, und alle reagieren sie pikiert, wenn sie scheinbar oder tatsächlich unmittelbar beleidigt werden.
In "Extrawurst" wird das natürlich sehr überspitzt dargestellt. Aber selbst in der Überspitzung gibt es keine Sequenz, die genau so in Diskussionen eintreten könnten.
Die Trailer wirkten seltsam betulich, und manchmal ist der Film das auch. Aber er kann auch Debatten anstoßen und vor allem Denkanstöße geben. Ob damit die entsprechenden Adressaten erreicht werden, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Den Vorwurf, der Film sei zu "woke" (was auch immer das ist), kann man "Extrawurst" interessanterweise aber nicht machen. Im Gegenteil: Manchmal ist er ziemlich schonungslos.
Der Film ist unglaublich langatmig. Es werden alle Vorurteile die es gibt vorgebracht. Dabei wird gebrüllt und gezetert . Viel mehr passiert nicht. Eine echte Handlung gibt es einige Rentner um mich rum fanden es lustig. Vielleicht ist es ein Film für Menschen ab 60 Jahren. Alle wurden durch den Dreck gezogen . Die Handlung hätte man in 10 min packen können. Wer zu Migräne neigt sollte den Film meiden .
Der Film hat mich hervorragend unterhalten. Feiner tiefgründiger Humor. Sehr gute schauspielerische Besetzung.
Uns hat der Film gut gefallen und war sehr lustig. Es wurde viel gelacht. Der Gesellschaft wird ein Spiegel vorgehalten.
Ich fand den Film super, er nimmt alle Klischees sehr gut auf die Schippe ohne erzieherisch zu wirken. Ich persönlich hatte die Befürchtung,dass hier versucht wird eine Agenda zu fahren,ähnlich wie bei der Vorname,der Nachname etc. Dieser Film ist nicht so und schafft es geschickt alle aufs Korn zu nehmen ohne Gruppen in Schutz zu nehmen. Hier wird definitiv nicht dem Ende der political correctness nachgetrauert
- Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
- Die besten Filme