Extrawurst
Durchschnitts-Wertung
2,5
118 Wertungen

73 User-Kritiken

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Daniel Gruendel
Daniel Gruendel

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0,5
Veröffentlicht am 18. Januar 2026
Ein Kandidat für die goldene Himbeere !!
Tolle Schauspieler, jedoch eher ein Theaterstück in Echtzeit auf 3 Bühnen.

Schlechter ist fast unmöglich !
Katharina
Katharina

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5,0
Veröffentlicht am 17. Januar 2026
Einfach ein super Film!
Hab ewig nicht mehr so gelacht! Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Hammer 
Yusuf Fidan
Yusuf Fidan

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5,0
Veröffentlicht am 17. Januar 2026
Satire darf (fast) alles!
In diesem Film wurde nichts ausgelassen, alle Klischees wurden bedient, das Ende war vorhersehbar.
Man kann sich daran stören oder auch einfach mal über sich selbst lachen. Ich habe selten so viel gelacht und der Kinosaal war begeistert.

Ob ich jetzt daraus irgend etwas Gesellschaftskritisches machen würde: nein. Dieser Film ist eine Satire auf alles - auch auf das Vereinsleben, was ich so in etwas leichterer Form aber auch schon mal erlebt habe.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Film das Thema ernsthaft behandeln möchte. Ich hatte Freude an dem Film. Also: nicht so viel überlegen, nicht so viel Ernsthaftigkeit und ab ins Kino.
Uschi Leppel
Uschi Leppel

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5,0
Veröffentlicht am 17. Januar 2026
Schreiben
Wir waren gestern mit acht Freunden im Kino und haben diesen Film gesehen. Nach unserer großen Enttäuschung über Stromberg vor vier Wochen waren wir ehrlich gesagt skeptisch, ob uns dieser Film gefallen würde. Doch diese Bedenken waren völlig unbegründet. Extrawurst ist ein wirklich gelungener Film: humorvoll, herzlich und zugleich ein facettenreicher Spiegel des menschlichen Miteinanders in unserer heutigen Zeit. Wir sind voll auf unsere Kosten gekommen und konnten herzhaft lachen. Klare Empfehlung!
Karl.Schuhmacher
Karl.Schuhmacher

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0,5
Veröffentlicht am 15. Januar 2026
Einfach nur schlecht und unlustig nicht zu empfehlen
Maria Schmid
Maria Schmid

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5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2026
Es wird uns hier auf sehr humorvolle Art der Spiegel vorgehalten mit sehr guten Darstellungen der unterschiedlichen Charaktere. Am Ende des Films musste ich erstmal noch eine Weile nachsinnen, was im Film alles für schräge Situation überspitzt angesprochen wurden.
White Tiger
White Tiger

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5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2026
Volle Punktzahl gebe ich selten, hier aber sehr gern!
Es gibt wohl niemanden der sich in dieser großartigen Satire nicht auch immer wieder selbst erkennt.
Wer allerdings so gar nicht über sich selbst lachen kann, der sei vor dieser großartigen Satire gewarnt!
Selbst die eingestreuten Slapstick-Nummern (dich ich sonst eher läppisch finde) haben gezündet und der vollbesetze Saal hat sich schlapp gelacht.
Und dass bei den ganzen Lachanfällen auch noch etwas Ernsthaftigkeit durchgeschimmert hat, macht diesen grandiosen Film zur absoluten Empfehlung!
hans-peter neppl
hans-peter neppl

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0,5
Veröffentlicht am 15. Januar 2026
Der Film ist alles in allem der letzte Rotz.
Kaum zu ertragender Mist.
Der läuft nicht mal auf RTL2 in 2Jahren.
Dave Hansen
Dave Hansen

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0,5
Veröffentlicht am 12. Januar 2026
Durfte mir den Film in einer Vorpremiere anschauen.
Leider bläst er in das ewig selbe Horn des Schemata "Die Deutschen sind unlustig und unbelehrbar" und "der Ausländer" natürlich der bessere "Deutsche", wenn nicht sogar Mensch.
Schade, mal wieder eine Chance verpasst.
Hinter dem stellenweise vorhandenen Humor steht immer der erhobene und belehrende Zeigefinger.
Zudem kommt, dass man in der Zukunft Filme mit diesen, zum Teil, Schauspielern meidet, da es ohnehin vorhersehbar ist.
Lemmiblog
Lemmiblog

3 Follower 545 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 12. Januar 2026
EIN HOCH AUF DIE MEHRHEITSWURST

Im Tennisclub herrscht eigentlich Frieden und passiv-aggressive Höflichkeit. Doch bei der Wiederwahl von Präsident Heribert eskaliert eine vermeintlich harmlose Frage,
soll für Erol, den einzigen Türken im Verein, ein eigener Grill angeschafft werden, weil er keine Schweinswürste essen darf?
Was als gut gemeinte Geste startet, wird zur gesellschaftlichen Kernschmelze.

Extrawurst läuft ca. 100 Minuten, ist ab 12 freigegeben und basiert auf einem erfolgreichen Theaterstück und man merkt dem Film seine Bühnen-DNA an.
Das hier ist keine Wohlfühlkomödie, sondern eine Satire mit hochgezogener Augenbraue. Ich habe viel gelacht, auch weil ich mich selbst in mehr als einer Figur wiedererkannt habe und genau da liegt der Knackpunkt: Man muss über sich selbst lachen können. Wer das nicht kann, wird diesen Film vermutlich meiden wie Ketchup auf der Weißwurst.
Politisch korrekt ist man keine Sekunde,
hier kriegen alle ihr Fett weg: Deutsche, Türken, Vegetarier, Machos, Überdenker, Prinzipienreiter und Leute, die bei jeder Diskussion erstmal „Also ich finde ja…“ sagen. Niemand bleibt verschont und genau deshalb funktioniert es so gut.
Die gesellschaftliche Satire ist messerscharf und bewusst überspitzt. Es geht nie wirklich um den Grill, sondern um Befindlichkeiten, Angst vor Veränderung, falsch verstandene Rücksichtnahme und die deutsche Kernkompetenz, eine Sache so lange totzudiskutieren, bis keiner mehr weiß, worum es ging.
Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardım & Co. liefern hier ein wahres Dialog-Feuerwerk ab. Die Schauspieler spielen das mit so viel Leidenschaft und Timing, dass man innerhalb von Sekunden zwischen „Der hat recht!“ und „Oh Gott, halt einfach die Klappe“ pendelt.
Das Finale treibt das Ganze noch einmal auf die Spitze, endlose Diskussionen, ein Hauch Slapstick à la Buster Keaton und dann Erol, der mit einem einzigen neuen Thema alles wieder sprengt. Großartig.
Unterm Strich bleibt eine Komödie, die höllisch Spaß macht, wenn man sich darauf einlassen kann. Alle Figuren sind gleichzeitig sympathisch und unerträglich, genau wie echte Menschen.

7,5/10 Punkten. Im Theater entscheidet übrigens das Publikum, ob am Ende ein Grill angeschafft wird.
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