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Einfach typisch deutsch und respektlos. Warum muss man so etwas drehen. Stimmt gibt keine anderen typisch deutschen Themen deshalb muss man ja wieder Migrationshintergrund schaffen. Einfach lächerlich und armselig
Ich habe ihn gesehen in Essen. Das Kino war bis unter das Dach voll und hat sich tot gelacht. Der Film ist wahnsinnig lustig und hat tolle Schauspieler. Richtig gute Kammerspiel Kommödie mit Substanz.
Eines muss man Extrawurst ja lassen: Er löst in mir Gefühle aus.
Ich würde mich als ein Verfechter des deutschen Films bezeichnen. Wie oft habe ich mich in Diskussionen schon hingestellt und verkündet "Nein, der deutsche Film ist nicht so schlecht wie alle sagen. Denkt an Sonne und Beton, denkt an Toni Erdmann, denkt an Oh Boy". Und dann kommt so ein Film wie Extrawurst daher und ersticht seinen treuesten Verteidiger von hinten in den Rücken. Auch du, Hape Kerkeling?
Vereinssitzung im ländlichen Tennisclub: Mit eiserner, diktatorischer Hand führt Präsident Heribert "seinen" Tennisclub seit über 20 Jahren, und auch heute wurde er mit ein wenig nonverbalen Nachdruck erneut einstimmig wiedergewählt. Eigentlich steht dem jetzt beginnenden Sommerfest nichts mehr im Weg. Eigentlich...denn Vereinsmitglied Melanie fordert für ihren Doppelpartner Erol, dem einzigen muslimischen Mitglied im Club, als Zeichen des guten Willens einen Extragrill, damit dieser beim Sommerfest auch mitgrillen kann. (An dieser Stelle das einzig Positive im Film: Auch die Filmschaffenden scheinen sich der Trivialität des Themas durchaus bewusst). Aus dieser einfachen Bitte entwickelt sich ein Streitgespräch über sämtliche Diskussionsthemen an Deutschlands Stammtischen: Veganismus, Klimawandel, Politik, Meinungsfreiheit, Patriarchat, Ausländerhass, Homosexualität, Chauvinismus, Rassismus, toxische Männlichkeit...es ist wirklich alles dabei, und kein einziges Thema wird ordentlich ausdiskutiert. Ganz im Gegenteil, auch die Produktion weiß anscheinend, dass kurze Filme öfter im Kino gespielt werden und löst das ganze Dilemma mit dem klassischen großen Knall auf. Das man sich der Tragweite der Themen, die angeschnitten werden, überhaupt nicht bewusst ist, beweist der Cliffhanger, bei dem man ein hochsensibles Thema ins Lächerliche zieht.
Extrawurst ist ein Film zum Fremdschämen, gemacht von Leuten, die in ihrer heilen Bubble nur in der Zeitung über die Themen lesen, mit denen sie sich zu beschäftigen scheinen, davon aber eigentlich keine Ahnung haben, und "Betroffenen" so ins Gesicht spucken. Eine absolute Frechheit für den deutschen Film!
Ich würde mich als ein Verfechter des deutschen Films bezeichnen. Wie oft habe ich mich in Diskussionen schon hingestellt und verkündet "Nein, der deutsche Film ist nicht so schlecht wie alle sagen. Denkt an Sonne und Beton, denkt an Toni Erdmann, denkt an Oh Boy". Und dann kommt so ein Film wie Extrawurst daher und ersticht seinen treuesten Verteidiger von hinten in den Rücken. Auch du, Hape Kerkeling?
Vereinssitzung im ländlichen Tennisclub: Mit eiserner, diktatorischer Hand führt Präsident Heribert "seinen" Tennisclub seit über 20 Jahren, und auch heute wurde er mit ein wenig nonverbalen Nachdruck erneut einstimmig wiedergewählt. Eigentlich steht dem jetzt beginnenden Sommerfest nichts mehr im Weg. Eigentlich...denn Vereinsmitglied Melanie fordert für ihren Doppelpartner Erol, dem einzigen muslimischen Mitglied im Club, als Zeichen des guten Willens einen Extragrill, damit dieser beim Sommerfest auch mitgrillen kann. (An dieser Stelle das einzig Positive im Film: Auch die Filmschaffenden scheinen sich der Trivialität des Themas durchaus bewusst). Aus dieser einfachen Bitte entwickelt sich ein Streitgespräch über sämtliche Diskussionsthemen an Deutschlands Stammtischen: Veganismus, Klimawandel, Politik, Meinungsfreiheit, Patriarchat, Ausländerhass, Homosexualität, Chauvinismus, Rassismus, toxische Männlichkeit...es ist wirklich alles dabei, und kein einziges Thema wird ordentlich ausdiskutiert. Ganz im Gegenteil, auch die Produktion weiß anscheinend, dass kurze Filme öfter im Kino gespielt werden und löst das ganze Dilemma mit dem klassischen großen Knall auf. Das man sich der Tragweite der Themen, die angeschnitten werden, überhaupt nicht bewusst ist, beweist der Cliffhanger, bei dem man ein hochsensibles Thema ins Lächerliche zieht.
Extrawurst ist ein Film zum Fremdschämen, gemacht von Leuten, die in ihrer heilen Bubble nur in der Zeitung über die Themen lesen, mit denen sie sich zu beschäftigen scheinen, davon aber eigentlich keine Ahnung haben, und "Betroffenen" so ins Gesicht spucken. Eine absolute Frechheit für den deutschen Film!
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