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„Diabolic – Gefäß des Teufels“ überzeugt in erster Linie durch extrem starke Bilder und auch ein intensives Sounddesign. Der Film bietet eine zum Schneiden dicke Atmosphäre, das bedrückende, klaustrophobische Setting ist unheimlich stark eingefangen, ein Film, der sprichwörtlich unter die Haut kriecht. Erwähnenswert ist auf jeden Fall auch die Performance von Elizabeth Cullen als Protagonistin, ihren psychischen und körperlichen Verfall macht sie für uns intensiv und direkt erfahrbar – stark!
Der Film hängt sich mit seiner Thematik an der Fundamentalist Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints (FLDS) auf, eine tatsächlich existierende, extrem radikale Untergruppierung der Mormonen. Allerdings – und dafür musste der Film auch schon viel Kritik einstecken – ist die Darstellung der Methoden dieser Sekte weit weg von den tatsächlichen Fakten. Im Film nimmt Elise ein starkes Halluzinogen ein, um im Rahmen der Zeremonie die Visionen (man könnte auch Halluzinationen) zu bekommen. Die echte FLDS lehnt jedoch jegliche Art von Drogen, Tabak, Alkohol und oft sogar moderne Schulmedizin strikt ab. Die arbeiten mehr mit Gebeten, Fasten und psychologischem Druck, keinesfalls mit psychotropen Substanzen. So könnte man sagen, dass der Film die FLDS lediglich als billiges Halloween-Vehikel missbraucht, um seinen Horror und billige Jumpscares zu produzieren.
Wie auch immer, aus meiner Sicht funktioniert diese Sekten-Grundlage jedenfalls sehr gut, mich hat der Film voll abgeholt. Ein Meisterwerk des modernen Okkult-Horrors, für Genrefans absolut sehenswert!
Der Film hängt sich mit seiner Thematik an der Fundamentalist Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints (FLDS) auf, eine tatsächlich existierende, extrem radikale Untergruppierung der Mormonen. Allerdings – und dafür musste der Film auch schon viel Kritik einstecken – ist die Darstellung der Methoden dieser Sekte weit weg von den tatsächlichen Fakten. Im Film nimmt Elise ein starkes Halluzinogen ein, um im Rahmen der Zeremonie die Visionen (man könnte auch Halluzinationen) zu bekommen. Die echte FLDS lehnt jedoch jegliche Art von Drogen, Tabak, Alkohol und oft sogar moderne Schulmedizin strikt ab. Die arbeiten mehr mit Gebeten, Fasten und psychologischem Druck, keinesfalls mit psychotropen Substanzen. So könnte man sagen, dass der Film die FLDS lediglich als billiges Halloween-Vehikel missbraucht, um seinen Horror und billige Jumpscares zu produzieren.
Wie auch immer, aus meiner Sicht funktioniert diese Sekten-Grundlage jedenfalls sehr gut, mich hat der Film voll abgeholt. Ein Meisterwerk des modernen Okkult-Horrors, für Genrefans absolut sehenswert!
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