Jan Bojarski (Reda Kateb) ist ein junger polnischer Ingenieur, welcher während des Krieges nach Frankreich flüchtet. Dort setzt er seine technischen Fähigkeiten ein, um während der deutschen Besatzung falsche Ausweise herzustellen. Nach Kriegsende steht er jedoch ohne offizielle Identität da – und damit auch ohne Möglichkeit, seine zahlreichen Erfindungen patentieren zu lassen. Statt Ruhm und Anerkennung erwartet ihn ein Leben voller Enttäuschung und Gelegenheitsarbeiten, bis ihm ein Gangster anbietet, sein Talent in den Dienst der Fälschung von Geldscheinen zu stellen.
In Interviews schilderte Regisseur Jean-Paul Salomé wie stark ihn das französische Gangsterkino der 50er und 60er Jahre für seinen Film „Der Perfekte Schein - Der Fall Bojarski“ inspirierte. Insbesondere die Filme des Meisterregisseurs Jean-Pierre Melville wie z.B. „Der eiskalte Engle“ (1967) mit Alain Delon haben es Salomé besonders angetan und die Zusammenarbeit mit seinen Schauspieler*innen geprägt. Aber auch der amerikanische Gangsterfilm bee
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Der Leonardo Da Vinci der Geldfälscher
Französische Medien verglichen den polnisch-französischen Geldfälscher Czesław Jan Bojarski (1912-2003) gerne mal mit großen Künstlern wie Da Vinci, so perfekt waren seine gefälschten Franc-Banknoten. Von den späten 1940ern an bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1964 brachte der arbeitslose Ingenieur Falschgeld in Umlauf, um seine Familie aus der Armut zu holen. Vor „Der Perfekte Schein - Der Fall Bojarski“, der sich eng an die tatsächlichen Ereigni
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