“La Grazia" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Mit „La Grazia“ drehte der italienischer Filmemacher Paolo Sorrentino („La Grande Bellezza“) bereits seinen dritten Spielfilm mit einem italienischen Ministerpräsidenten im Zentrum der Handlung, was damit also eine lose zusammenhängende Trilogie ergibt. Während in „Il Divo“ (2008) und „Loro – Die Verführten“ (2018) die ehemaligen Ministerpräsidenten Italiens Giulio Andreotti bzw. Silvio Berlusconi porträtiert wurden, handelt es sich bei der Hauptfigur in „La Grazia“ allerdings um einen fiktiven Politiker. Zusammengehalten wird die „Präsidenten“-Trilogie übrigens auch durch Hauptdarsteller Toni Servillo, der in allen drei Filmen den jeweiligen Ministerpräsidenten mimt.
In seinem 11. Spielfilm „La Grazia“ besetzt Regisseur Paolo Sorrentino zum 7. Mal Schauspieler Toni Servillo. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden italienischen Filmschaffenden begann bereits 2001 mit „L'uomo in più“ und erreichte die größte internationale Aufmerksamkeit mit dem oscarprämierten Film „La Grande Bellezza - Die große Schönheit“ (2013).