FSK ab 12 freigegeben
Mariano De Santis (Toni Servillo) ist der Präsident der Italienischen Republik. Der Witwer und gläubige Katholik lebt mit seiner Tochter Dorotea (Anna Ferzetti) zusammen, die wie er Rechtswissenschaftlerin ist. Gegen Ende seiner Amtszeit erwartet ihn eine letzte Verantwortung: die Entscheidung über zwei heikle Gnadengesuche. Diese Fälle stellen ihn vor schwerwiegende moralische Dilemmata, die eng mit seinem persönlichen Leben verwoben sind und kaum voneinander zu trennen scheinen. Während Zweifel an ihm nagen, ringt er mit den Fragen von Recht, Gerechtigkeit und Verantwortung. Am Ende steht eine Entscheidung, die das Spannungsfeld zwischen Amt und Privatleben auf eindringliche Weise sichtbar macht.
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3,5
gut
La Grazia
Ein Abgesang mit Techno-Blitzen
Von Christoph Petersen
Für seinen letzten Film „Parthenope“ hat Paolo Sorrentino – trotz prestigeträchtiger Premiere im offiziellen Cannes-Wettbewerb – ganz schön auf die Mütze bekommen. Wie er dort einfach nur zwei Stunden und 17 Minuten lang in der unbestreitbaren Schönheit seiner jungen Protagonistin schwelgt, widersprach im Jahr 2024 nicht nur dem vorherrschenden Zeitgeist. Die oberflächlichen Hochglanz-Reize gerieten auf Dauer auch reichlich dröge. Vielleicht auch deshalb geht das „The Young Pope“-Mastermind mit „La Grazia“, immerhin Eröffnungsfilm beim Filmfest in Venedig, jetzt auf Nummer sicher: Mit seinem immer grandiosen Lieblingsstar Toni Servillo in der Hauptrolle dreht sich „La Grazia“ um ein Thema, das Sorrentino etwa in Filmen wie „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“ oder „Ewige Jugend“ bereits häufiger verhandelt hat: alte (intellektuelle) Männer und was sie (noch) so umtreibt. Ein Einsti
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ZWICKMÜHLEN
Die Amtszeit des italienischen Staatspräsidenten Mariano de Santis (Toni Sevillo) neigt sich dem Ende. Wichtige Entscheidungen zu zwei schwierigen Gnadengesuchen und einem Gesetz, das die Sterbehilfe erstmals ermöglichen soll, zeigen den Katholiken unentschlossen. Doch an seinen möglichen Nachfolger Ugo (Massimo Ventriello) möchte er diese Aufgaben ungern abtreten.
Sorrentinos Handschrift beinhaltet epische Breite, wuchtige ...
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Altersfreigabe der FSK
“La Grazia" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Paolo Sorrentinos Präsidenten-Trilogie
Mit „La Grazia“ drehte der italienischer Filmemacher Paolo Sorrentino („La Grande Bellezza“) bereits seinen dritten Spielfilm mit einem italienischen Ministerpräsidenten im Zentrum der Handlung, was damit also eine lose zusammenhängende Trilogie ergibt. Während in „Il Divo“ (2008) und „Loro – Die Verführten“ (2018) die ehemaligen Ministerpräsidenten Italiens Giulio Andreotti bzw. Silvio Berlusconi porträtiert wurden, handelt es sich bei der Haupt
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Erprobter Hauptdarsteller
In seinem 11. Spielfilm „La Grazia“ besetzt Regisseur Paolo Sorrentino zum 7. Mal Schauspieler Toni Servillo. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden italienischen Filmschaffenden begann bereits 2001 mit „L'uomo in più“ und erreichte die größte internationale Aufmerksamkeit mit dem oscarprämierten Film „La Grande Bellezza - Die große Schönheit“ (2013).
Produktionsland
Italien
Verleiher
MUBI
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Italienisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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