Stromberg 2 - Wieder alles wie immer
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2,4
126 Wertungen

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Mar Vin (MrV258)
Mar Vin (MrV258)

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3,5
Veröffentlicht am 2. Dezember 2025
Ich habe den Film gestern Abend im Rahmen der Premiere gesehen und kann sowohl die positiven, als auch die negativen Kommentare nachvollziehen. Ich bin bewusst ohne Trailer oder Ähnliches zu schauen ins Kino gegangen, da ich mir so wenig wie möglich vorweg nehmen lassen wollte, das war in dem Fall vielleicht ein Fehler.
Meine Erwartungshaltung war auch, dass der Film irgendwo da ansetzt, wo der vorige Film aufgehört hat und zumindest eine Brücke geschlagen wird. Leider war das nicht der Fall und das gewohnte Setting, dass dafür sorgt, sich mittendrin zu fühlen und eben eine weitere Bürogeschichte erzählt, in der sich Stromberg erst in die Sch***e reitet und am Ende wieder irgendwie heraus kommt, gab es leider nicht.
Der Film wirkte leider sehr hektisch und zerfahren, die Story hat mir persönlich nicht gefallen und hatte eben nichts mit "Wieder alles wie immer" zu tun.
Nichts desto trotz habe ich im Kino Tränen gelacht, die Charaktere waren immer super und sind es über weite Strecken auch geblieben und der klassische Stromberg-Humor war vorhanden.
spoiler: Ich weiß nicht, ob ich mir den Film nochmal anschauen werde, immerhin wurde möglicherweise eine Brücke zu einer Fortsetzung geschlagen: Am Ende spaziert Stromberg wieder durch die Capitol und wirkt, als könnte er sich wieder vorstellen, dort anzufangen. Auch die offenen Punkte zwischen Ulf & Tanja und die seltsame Beziehung zwischen Jennifer & ihrem Freund wurden nicht wirklich gelöst, so dass auch hier noch Potential für einen weiteren Film oder sogar eine neue Staffel wäre. Störend fand ich, dass der "Running-Gag", der sich durch die Staffeln gezogen hat, dass niemand diese fiktive Dokumentation im Stromberg-Universum geschaut hat, niemand kannte Stromberg (bspw. S02E10 Tag der offenen Tür), hier plötzlich zu "Stars der bekannten Stromberg-Dokumentation" (sinngemäß) entwickelt hat. Außerdem waren die Stromberg-Fans mit angeklebtem Bart und die generellen Stromberg-Imitationen eher störend und leider nicht wirklich lustig. Stromberg kann eben nur einer! Christoph Maria Herbst hat vor der Premiere auf dem roten Teppich gesagt, dass Ralf Husmann möglicherweise die ein oder andere Idee für ein weiteres Drehbuch hätte. Ich hoffe, der Film wird nicht zu schlecht angenommen, so dass eine Fortsetzung gewagt wird, die das Ruder wieder rumreißen kann.
Bjoern S
Bjoern S

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0,5
Veröffentlicht am 5. Dezember 2025
Der einzige Grund, warum ich nicht vorzeitig aus dem Kino verschwunden bin, war der superbequeme Leder-Liegesitz.
Der Film an sich war eine einzige Enttäuschung. Anbiederung an woken Zeitgeist, flache Figuren (wirkten alle wie gebremst) und während der gesamten Zeit vielleicht ein Lacher.
Im Saal saßen vielleicht 12 Leute (Freitag 13:45), das war okay, aber von "Tränen lachen", wie früher bei Staffel 1 und 2, keine Spur.
Zwei Optionen - entweder, der Film begräbt die Figur Stromberg endgültig, oder, und das ist meine kleine Hoffnung, das, was am Ende zu sehen war, wird eine Staffel einleiten und man pfeift auf jede Kritik und lässt Stromberg wieder Sprüche klopfen wie "damals". Anders funktioniert der Gute nämlich absolut nicht da bleibt dann nur McD Werbung.
Jens
Jens

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3,5
Veröffentlicht am 5. Dezember 2025
Die Abschaffung einer Kultfigur

Ein Relikt (von lat. relinquere – zurücklassen, verlassen) ist laut Spektrum der Wissenschaft eine „Sippe, die aus einem Gebiet, in dem sie früher weiter verbreitet war, bis auf einen oder wenige Fundorte verschwunden ist.“ Stromberg – Wieder alles wie immer macht aus seiner Hauptfigur genau eine solches Relikt, das in diesem Fall keine Sippe ist, aber ein bis auf wenige Fundorte verschwundenes Phänomen. So zumindest die Unterstellung der Filmemacher (Regie: Arne Feldhusen), die Stromberg und damit den chaotischen Chef (etc.) als aussterbendes Wesen, als Sonderling darstellen, der im Film zunehmend wahnsinnig wird, sich ausgestoßen fühlt und verstörend gewalttätig gegenüber anderen und später auch sich wird. Damit verliert er jede Leichtigkeit und ist ein hochgradig politisch aufgeladenes Kulturkampf-Symbol (auch vor dem fiktiven Talkshow-Studio tobt ebendieser Kampf). Damit bleibt von Stromberg nicht das von den Fans so sehr gewünschte Reliquienhafte, sondern das Relikthafte. Er wird im Laufe von knapp 100 Minuten zunehmend abgeschafft. Dass problematisches Verhalten in und aus Führungsetagen, cholerische Anfälle, Mobbing und Diskriminierung eventuell doch nicht so aus der Zeit gefallen, also Relikt, sind, wie der Film unterstellt, wird nicht thematisiert.

Der Cast ist würdevoll gealtert, allen voran Stromberg selbst, viele Witze über Randgruppen sorgen für teils ausufernde Lacher im Kinopublikum. Dieses Mal aber unter anderem Vorzeichen: Durch das Etablieren einer Meta-Ebene (im Film selbst wird ein Film, in diesem Fall eine Talkshow, produziert, in der wiederum der ‚alte‘ Stromberg-Cast auftreten soll) wird versucht, eine kritische Distanz zu allen möglichen Witzen und seinem Personal aufzubauen. Vermutlich aus Angst, sich angreifbar zu machen wegen eines nicht mehr zeitgemäßen Witzes, kommentiert Stromberg selbst wieder und immer wieder, dass man bestimmte Witze heute nicht mehr machen könne. Das ist mutlos und lässt die Hauptfigur einsam und verloren wirken.

Diese Einsamkeit wird durch die Heimat- und Obdachlosigkeit Strombergs verstärkt. Während Tanja und Ulf in der neuen Capitol arbeiten, Berthold (Ernie) Buchautor und Lebenscoach ist und Jennifer sich als Content-Creator-Assistentin ihres herrlich nervtötenden neuen Freundes Julian versucht, alle Figuren also mehr oder weniger mit dem jetzigen Zeitgeist zurechtkommen, lernen wir Strombergs neue Arbeitswelt (über die ehemalige Capitol meinte er einst „Die Arbeit ist mehr meine Heimat als meine Heimat!“) die nichtssagende Firma Alpha kennen. In der hat aber keine Kolleginnen und Kollegen, nicht einmal Untergebene; vielmehr dient er hier als filmisches – überhaupt werden ständig Filmausschnitte aus alten Strombergfolgen gezeigt – Negativbeispiel einer untergegangenen Arbeitswelt voller Vorurteile, Wutausbrüche und starker Hierarchien, die den Mitarbeitern zu Schulungszwecken gezeigt werden. Wir als Zuschauer sollen wohl erkennen: Heimat ist das nicht. Und mit Heimatlosen sollte man aufpassen. Sinnbildlich begegnet Stromberg zum Schluss des Films einem Obdachlosen, mit dem er echte Berührungspunkte hat, zum Beispiel das Fehlen einer (weniger physischen als, ja, transzendentalen) Heimat. Die aufgebaute melancholische Fallhöhe, die in Teilen die Lacher im Publikum verstummen lassen, spürt Stromberg dann nach der Begegnung mit dem Obdachlosen ganz körperlich.

Ein Grund, warum der zweite Teil des Films so lange hat auf sich warten lassen, sieht Schauspieler Christoph Maria Herbst darin, dass Autor Ralf Husmann so lange gebraucht habe, dieses Drehbuch zu verfassen. Möglicherweise haben die zehn Jahre Bedenkzeit ein wenig mehr von der Leichtigkeit der Vergangenheit der Serie und des ersten Kinofilms genommen als nötig – auch wenn das Ergebnis sehenswert ist und es wieder viel zu lachen gibt über vermeintliche Randgruppen und Minderheiten.
Christian Nenninger
Christian Nenninger

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5,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2025
Ich kann die ganzen negativen Kritiken nicht nachvollziehen. Ich habe mehrfach herzlich gelacht. Intelligente Story mit mehr Tiefgang als in der Serie. Hoffe auf Staffel 6!
N G
N G

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0,5
Veröffentlicht am 6. Dezember 2025
Super schlecht und langweilig! Das erste mal, dass ich zur halben Zeit das Kino verlassen habe. Super schade … Ich mag Stromberg total, aber der Film hat mich total enttäuscht!
Arne Behrens
Arne Behrens

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0,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Der Film ist nicht schlecht umgesetzt, er ist strukturell falsch. Feldhusen hat Stromberg systematisch dekonstruiert - nicht aus Versehen, sondern mit Absicht.
Stromberg funktionierte als aggregiertes Arschloch der Führungsriegen. Ein Systemportrait, keine Moralgeschichte. Er war pathetic, aber hatte Autorität in seiner Welt. Das war die Balance.
Hier wird diese Balance bewusst zerstört. Stromberg wird nicht satirisch beobachtet, sondern moralisch abgerechnet. Der Character wird seiner Würde beraubt, die Fans im Film lächerlich gemacht. Das ist kein Stromberg mehr - das ist Bestrafung eines Characters der zu "problematisch" wurde.
Feldhusen hat seinen eigenen Stil verraten. Der Mann macht mittlerweile Jerks - Entwürdigung als Comedy-Prinzip. Das auf Stromberg anzuwenden zerstört was das Original ausmachte.
Reunion-Talkshow-Format ohne echten Arc. Kein Capitol, kein Ensemble. Rückgratlos, feige, boshaft.
2/10. Guckt lieber den ersten Film oder die Serie.
Ricardo Davi Felix
Ricardo Davi Felix

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1,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Ohne Worte….wenige bis garkeine Lacher im vollbesetzten Kino……depressive Stimmung im Film….passt leider zur heutigen Gesellschaft.

Stromberg
Hans Datenschutz
Hans Datenschutz

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0,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Unverständlich wie so ein Müll als Drehbuch durchgehen kann. Verstehe ernsthaft nicht wie sowas zustande kommen kann. Ist dem Bernd nicht würdig.
H. H. H.
H. H. H.

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0,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Als Fan der ersten Stunde bin ich tief enttäuscht von diesem Mist. Jedes weitere Wort ist eins zuviel für diesen Schund.
bruno kittner
bruno kittner

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5,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Stromberg funktioniert, weil er drüber ist.

Leider ist das hier nicht mehr so der film ist 1,5/5 Sterne wert enttäuschend passt da sehr gut. Die sache ist der style wäre ok aber stromberg muss zwingend drüber sein sonst ist es halt nur ne langweilige Büro serie. Ansonsten, ja ich verstehe wieso der Name, und die ganzen Anspielungen, das immer wieder sagende, wir wollen, könnten, mit neuem Look gute Kamera usw. Aber dürfen nicht. Doch sollte man dann, grade dann, nicht einfach mal sagen hey scheiß drauf. Stromberg ist drüber und das muss er auch sein. Ansonsten sollte man sich überlegen ob man sich, und dem Zuschauer, die zeit spart. Trotzdem viel Kraft und das Potenzial ist da was die Welt danach macht wird man sehen müssn. Doch so ein richtiges Brett mal bisschen kulturelle Spannungen, wäre cool. So genung geredet deshalb geb ich 5 Sterne weil es geil wäre einen richtigen stromberg Film zu sehen, in der Zeit.
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