Neueste Kritiken: Stromberg 2 - Wieder alles wie immer - Seite 3
Stromberg 2 - Wieder alles wie immer
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Veröffentlicht am 26. Dezember 2025
Im Trailer werden die allerbesten Szenen gezeigt. Viel mehr gibt es nicht. Der Film zieht sich mächtig in die Länge und kommt sehr gequält daher. Das reale Büroumfeld von Stromberg fehlt und damit fehlt auch die Story im Film. Es ist schwer, 90 Kinofilm Minuten zu füllen und so bekommt plötzlich ein Influencer eine Bühne, der irgendwie komplett fehl am Platz ist. Ja, leider stellt sich immer wieder heraus, dass Remakes oder Fortsetzungen nach so vielen Jahren nicht an den ersten Erfolg anknüpfen können. Ich will Stromberg so witzig sehen, wie er in den Serien war, deswegen schau ich Stromberg. Ich brauche keinen Abklatsch der heutigen depressiven Gesellschaft, die nur aus Niederlagen, Mobbingopfern und idiotischen Influencern besteht. Stromberg ist sich im Kinofilm nicht treu geblieben. Ich kam mir vor wie in einem Münsteraner Tatort, der mittlerweile auch nur noch gequält daherkommt. Ich war mit einer weiteren Person zu zweit im Kino. Das Interesse an diesem Film ist verschwindend gering. Sehr enttäuschend.
Der erste Kinofilm in 50 Jahren Kinoleben, den ich zur Hälfte bereits verlassen habe. Ich war und bin absoluter Stromberg Fan. Ich habe mir alle Staffeln vor dem Filmbesuch nochmal angeschaut und genauso herzlich gelacht wie damals. Ich weiß nicht welche Erwartungen ich an den Film hatte. Vermutlich eine unbeschwerte Zeit mit übertriebenen Humor und grenzwertigen Witzen. Die Zerstörung der Kultfigur und alle "woken" Erscheinungen von GEN Z , emanzipierten Regisseurinnen und Demonstranten war aus meiner Sicht völlig unpassend. Tanja, Ulf, Teenager, Ernie und Schirmchen mit dem Influencer. Alles so schlecht zusammengebracht, dass mir die Schauspieler leid tun und nach erfolgreichen Jahren ich keine Antwort auf die Frage finde, warum sie sich das angetan haben. Schade aber egal. Der Kinogutschein wäre eh am . abgelaufen und das Popcorn war wie immer lecker.
"Ich bin nicht sauer ... – ich bin enttäuscht." In diesem Fall jedoch ... bin ich tatsächlich sauer ... und enttäuscht ... und traurig.
Der Kinosaal war fast voll, also freute ich mich auf gemeinschaftliche, ansteckende Lacher. Am Ende jedoch konnte ich die leider an einer Hand abzählen. "Gut gemeint, ist nicht gut gemacht". Bei diesem Film bin ich als Stromberg Fan leider mit dem Gefühl aus dem Kino gegangen, dass die Macher es nicht mal gut gemeint hatten. Nicht gut gemeint mit uns Fans, die sich das ganze Jahr auf das Comeback von unserem Bernd und Ernie gefreut hatten. Was will uns Fans der Film sagen? Dass unser Spaß, den wird an dem Humor der Serie hatten, nicht sein durfte? Dass er falsch war? Und wir deshalb nun keine neuen Lacher, keinen Spaß mehr verdient haben?
Hätte das Kino doch einfach irgendeine alte Stromberg Folge gezeigt, es wäre ein schöner Abend geworden.
Sorry, aber was war das? Nach 30 Minuten dann leider das Kino gesammelt verlassen. Wieso auf diese Art und Weise? Warum ein Fernsehstudio mit nervigen Produzentinnen, die einem durchgehend und zur genüge verklickern, dass der alte Humor nicht mehr funktioniert. Und wieso muss das alles überhaupt so eingeordnet werden? Als könnten Zuschauer*innen nicht selbst verstehen, was Humor ist - der funktioniert nunmal oft überspitzt. Kein Mensch (behaupte ich), hat den alten Stromberg Humor ernst genommen & gedacht, der Umgang wär doch alltagstauglich. Sowas kann man schon sehr gut selbst einordnen. Und das sage ich, als offene, queere, junge Frau - toll, dass der Film vor versuchter Wokeness strotzt, bringt nur nix, wenns so dermassen auf Krampf ist. Das hat doch nichts mit Repräsentation zu tun. In Summe echt eine traurige Geschichte, was hier aus Stromberg gemacht wurde.
Selten eine solche Enttäuschung erlebt. Die Story war eine einzige Beleidigung für jeden der damals Stromberg gesuchtet hat. Es war so viel Potential für was großes vorhanden,und so etwas wird als Drehbuch genommen. da hätte man es besser gelassen. Die neuen Figuren sind einfach nur schlecht,und Bernd versucht zu retten was geht. Bringt nur nichts.
Ca. 80% des Film hat mir sehr gut gefallen. Langweilig war er keine Sekunde und wie man da aus dem Kino gehen kann, erschließt sich mir tatsächlich nicht. Stromberg immer noch ultrapeinlich, Ernie für mich die beste Figur und ja der Influencer nervt - aber das ist ja tatsächlich auch im Real Life nicht anders und passt deswegen sehr gut! Die Story ist durchaus gelungen, nur leider hadere ich mit der letzten halben Stunde. Dann wurde der Witz durch zu viel Ernsthaftigkeit ersetzt, was dem Plot nicht gut tat. Ich liebe Stromberg schon immer, aber der Schluss war wirklich schwierig. Und dass dann am Ende auch noch völlig unironisch platte Mc Donalds Werbung platziert wurde, hat bei mir leider einen schlechten Beigeschmack hinterlassen.
Nach fünf Staffeln der Serie von 20024 bis 2012 und einem Kinofilm von 2014 meldet sich Stromberg wieder zurück - mit einem zweiten Film im Kino, und eigentlich bietet er den Vorlauf für eine mögliche 6. Serienstaffel. Stromberg, der Chef eines großen Versicherungsbüros, war sexistisch, anmaßend, übergriffig und ein ziemliches Ekel. Schon damals war die Serie allerdings ein bisschen verkannt, weil es schon immer darum ging, wie vor allem die anderen auf Stromberg reagieren. Nun war also die große Frage, wie denn Stromberg 2025 ist? In einer Zeit, in der viele Leute auf politische Korrektheit achten. Nun ja, man könnte sagen: Es ist schwierig, aber aus anderen Gründen als gedacht.
Es ist 20 Jahre her, dass ein Dokuteam damit begann, Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) und sein Team von der Schadensregulierung der Capitol-Versicherung zu begleiten und alles zu filmen. Nun plant ein Sender eine Wiedersehensshow. Dazu kommt das damalige Team wieder zusammen. Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja (Diana Staehly) und Ulf Steinke (Oliver Wnuk), Jennifer Schirrmann (Milena Dreissig) und Stromberg sehen sich nach langer Zeit wieder. Aber vor dem Studio gibt es Proteste, die sich auch auf die Produktion auswirken, und natürlich kommt es auch untereinander wieder zu Konflikten.
Dieses Comeback ist leider nicht gelungen. Es ist sogar streckenweise ziemlich traurig, wie diese Figur geradezu verraten wird. Dabei passt es grundsätzlich in diese Zeit, zu sehen, dass es Proteste gibt, wenn jemand Äußerungen von sich gibt, die anderen nicht passen. Das sehen wir auch in diesem Film. Bernd Stromberg steht den Demos und dem Hass gegenüber, und damit kommt er schwer klar. Er stellt sich in Frage, seine Ansichten, seine Art und Weise. Im wahren Leben wäre das vermutlich irgendwie sinnvoll, aber in diesem Film ist das vollkommen kontraproduktiv. Stromberg wird streckenweise vollkommen gebrochen. Diese Demos, dieses Geschrei ist vermutlich realistisch, aber für einen zweiten Stromberg-Film hätte man sich elegantere Lösungen überlegen können. Schon allein das Fernseh-Wiedersehens-Setting ist keine gute Idee gewesen, weil sie vom eigentlichen Kern der Geschichte völlig weggeht. Stromberg 2025 hätte auch funktioniert, wenn Bernd ein Ekel geblieben wäre und er aber im Büro ordentlichen Gegenwind oder entsprechende Reaktionen bekommen hätte. Aber einen Stromberg, der irgendwelche feinfühligen Dinge von sich gibt, das ist weder sehr glaubwürdig, noch besonders lustig. So ist "Stromberg - Wieder alles wie immer" eine ziemliche Mogelpackung, weil eben nicht alles wie immer ist. In den letzten Sekunden deutet sich die mögliche Stromberg-Zukunft an. Es wäre schön gewesen, wenn diese nach 20 Minuten im Film schon begonnen hätte.