Nach fünf Staffeln der Serie von 20024 bis 2012 und einem Kinofilm von 2014 meldet sich Stromberg wieder zurück - mit einem zweiten Film im Kino, und eigentlich bietet er den Vorlauf für eine mögliche 6. Serienstaffel. Stromberg, der Chef eines großen Versicherungsbüros, war sexistisch, anmaßend, übergriffig und ein ziemliches Ekel. Schon damals war die Serie allerdings ein bisschen verkannt, weil es schon immer darum ging, wie vor allem die anderen auf Stromberg reagieren. Nun war also die große Frage, wie denn Stromberg 2025 ist? In einer Zeit, in der viele Leute auf politische Korrektheit achten. Nun ja, man könnte sagen: Es ist schwierig, aber aus anderen Gründen als gedacht.
Es ist 20 Jahre her, dass ein Dokuteam damit begann, Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) und sein Team von der Schadensregulierung der Capitol-Versicherung zu begleiten und alles zu filmen. Nun plant ein Sender eine Wiedersehensshow. Dazu kommt das damalige Team wieder zusammen. Berthold „Ernie“ Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja (Diana Staehly) und Ulf Steinke (Oliver Wnuk), Jennifer Schirrmann (Milena Dreissig) und Stromberg sehen sich nach langer Zeit wieder. Aber vor dem Studio gibt es Proteste, die sich auch auf die Produktion auswirken, und natürlich kommt es auch untereinander wieder zu Konflikten.
Dieses Comeback ist leider nicht gelungen. Es ist sogar streckenweise ziemlich traurig, wie diese Figur geradezu verraten wird. Dabei passt es grundsätzlich in diese Zeit, zu sehen, dass es Proteste gibt, wenn jemand Äußerungen von sich gibt, die anderen nicht passen. Das sehen wir auch in diesem Film. Bernd Stromberg steht den Demos und dem Hass gegenüber, und damit kommt er schwer klar. Er stellt sich in Frage, seine Ansichten, seine Art und Weise. Im wahren Leben wäre das vermutlich irgendwie sinnvoll, aber in diesem Film ist das vollkommen kontraproduktiv. Stromberg wird streckenweise vollkommen gebrochen. Diese Demos, dieses Geschrei ist vermutlich realistisch, aber für einen zweiten Stromberg-Film hätte man sich elegantere Lösungen überlegen können. Schon allein das Fernseh-Wiedersehens-Setting ist keine gute Idee gewesen, weil sie vom eigentlichen Kern der Geschichte völlig weggeht. Stromberg 2025 hätte auch funktioniert, wenn Bernd ein Ekel geblieben wäre und er aber im Büro ordentlichen Gegenwind oder entsprechende Reaktionen bekommen hätte. Aber einen Stromberg, der irgendwelche feinfühligen Dinge von sich gibt, das ist weder sehr glaubwürdig, noch besonders lustig. So ist "Stromberg - Wieder alles wie immer" eine ziemliche Mogelpackung, weil eben nicht alles wie immer ist. In den letzten Sekunden deutet sich die mögliche Stromberg-Zukunft an. Es wäre schön gewesen, wenn diese nach 20 Minuten im Film schon begonnen hätte.
ENTÄUSCHEND Schlecht. Schlechtes Drehbuch, Dokumentationsformat, eher experimentell. schlechte Dialoge, schlechte Kamera, schlechtes Szenenbild. Langweilig. Einer der weingen Filme, bei dem der Gang aufs WC noch positiver war .
Puh - was für ein Glück, doch noch ins Kino gegangen zu sein! Der Film ist total witzig!!! Sehr gute Drehbuch Idee, den Film rund um einen Doku-Dreh spielen zu lassen. Top Sprüche, top Situationskomik, mega lustige Ideen! Der Humor hat mich 100% abgeholt. MEGA! Absolut empfehlenswert!
Ich wollte nach einer halben Stunde bereits das Kino verlassen. Der Film ist eine einzige Enttäuschung. Alles, was Stromberg ausgemacht hat, ist verloren gegangen. Ich unterstelle hier Absicht, dies nicht ernsthaft von einem Regisseur heutzutage mit dem background von Stromberg gewollt sein konnte.. geht auf keinen Fall in diesem Film. Ihr werdet absolut enttäuscht sein. Kein Vergleich zu den Serien.
Ich mag ja eigentlich der Humor von ihm. Wir sind aber nach 1 Std nach Hause gegangen. Es war nicht ansatzweise humorvoll oder lustig, auch alle anderen Besucher haben sich nicht positiv geäußert. Für mich war das zwischen Schwachsinn und Fremdschämen. Sprich: spart eurer Geld und die Zeit
Fand den Film überhaupt nicht gut war eine Enttäuschung. Schade, aber vermutlich kann man frühere Erfolge oft nicht wiederholen. Das lag weniger an den Schauspielern als vielmehr an der Story
Film war klasse; haben so viel gelacht. Wichtiges Thema mit dem "Influencen" wurde angesprochen, denn das zerstört leider auch viel. Positiv überrascht wie der Film umgesetzt wurde. Stromberg ist einfach super!
Meine Güte, was haben die Fans für einen Zenober veranstaltet wegen diesem Film. Als sei die Hölle losgebrochen und ihr Idol zerstört worden. Mit viel schlechter Vorahnung bin ich deshalb ins Kino und habe das Schlimmste erwartet. Was ich sah war...war wirklich unterhaltsames und entspanntes Arthouse-Kino.
Ja, wer auf derbe Gags der Serie gehofft hatte mit sehr offensivem und wenig hinterlistigem Humor, der wurde vielleicht enttäuscht. Stattdessen bekommt man einen Film, der keine konsequente Story verfolgt, der dafür aber sehr genau beobachtet, Situationen ausspielt und dabei sehr nah an die Emotionen der Figuren heranzoomt - und es macht große Freude, genau das zu beobachten. Es ist letztlich wie ein Experiment, in der die archiaische Figur Stromberg in ein Setting des modernen Zeitgeistes gesteckt wird und darin gnadenlos verloren ist. Es ist eine Welt der angeblich so diversen, sensiblen und empathischen Glaubenssätze, die sich dann aber in ihrer gnadenlosen Kälte, Egozentrik und ihrem brutalen Voyeurismus demaskiert. "Woke" ist an diesem Film wirklich gar nichts , die gesamte jüngere Generation wird durchweg als unsympathisch portraitiert - teilweise so sehr, dass es mir fast schon ein bisschen dick aufgetragen war.
Natürlich sind Drehbuch und Regie hier ein Wagnis eingegangen, und nein, vollständig geht die Story nicht auf und manche Szenen sind schlicht überflüssig. Aber die Herzenswärme mit der Herbst und Mjädel ihren Figuren wieder Leben einhauchen, macht das locker wieder weg und man verzeiht der Geschichte dadurch ihre vielen Irrwege. Ich bin am Ende mit einem Lächeln aus dem Kino gegangen - gerade weil der Film eben nicht nicht einfach abliefert wie bestellt, sondern sich getraut hat, seinen eigenen Stil zu finden. Und insgeheim freut es mich irgendwie, dass er die reinen Humor-"Konsumenten" damit in die Falle gelockt hat.
Vermutlich habe ich mir wie viele andere Stromberg-Fans viel mehr von diesem Film versprochen. Ich muss ehrlich sagen: Mich hat er nicht überzeugt. Der Film war mehr als lau; er konnte weder an die Serie noch an den ersten Kinofilm humortechnisch für mich "anschließen". Leider. Alles in Allem fand ich den Abspann lustiger als den ganzen Film. Ein Film, der für mich in die Kategorie fällt "gut gedacht, schlecht gemacht." Ich kann ihn leider nicht weiterempfehlen.