Stromberg 2 - Wieder alles wie immer
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2,2
152 Wertungen

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Atlas117
Atlas117

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4,0
Veröffentlicht am 22. Dezember 2025
Es ist schon aufschlussreich, wie dünnhäutig manche Stromberg-Fans reagieren. Gerade jene, die sich selbst gern einem eher elitären, intellektuellen Milieu zurechnen, tun sich erstaunlich schwer damit, einmal out of the box zu denken. Alles, was nicht dem vertrauten Bild entspricht, wird reflexartig zerlegt. Dieses Muster kennt man aus vielen kulturellen Debatten.

Ja, der neue Stromberg-Film polarisiert. Er verlässt bewusst das gewohnte Büro-Setting und zeigt Bernd Stromberg als eine zerrissene, verunsicherte Figur, der ihr vertrautes Spielfeld entzogen wurde. Es gibt keinen Ankerpunkt mehr: Bei früheren Kollegen muss er sich entschuldigen, Gegenbewegungen prasseln auf ihn ein, im neuen Job ist er nur noch eine Karikatur seiner selbst. Genauso geht unsere heutige Gesellschaft mit solchen Typen um, sie werden ausgegrenzt, ihnen wird kein Platz mehr gelassen. Der Film greift diese gesellschaftlichen Spannungen erstaunlich klug auf und hält dabei auch der selektiven Toleranz mancher progressiver Milieus einen Spiegel vor. Um das zu erzählen, wird er stellenweise ernster. Und genau darin liegt seine Stärke.

Die erste Hälfte nimmt enorm gut Fahrt auf, steckt voller typischer Stromberg-Momente, hervorragend beobachtet und inszeniert. Wer behauptet, schon da aus dem Kino gegangen zu sein, hat Stromberg offenbar nie wirklich kapiert. In der zweiten Hälfte lässt das Tempo nach, der Film schlägt eine andere Richtung ein. Das wird nicht jedem gefallen. An der grundsätzlichen, charakteristischen Art von Stromberg ändert das jedoch nichts. Offenbar haben viele vergessen, dass auch die Serie immer wieder harte Brüche hatte: Erikas Tod, Ernies Suizidversuch, der Verlust des Kindes bei Bernd und Schirmchen, Beckers Absturz im Alkohol. In der Serie wirkten diese Momente manchmal etwas hastig und dadurch irgendwie deplatziert. Der Film nimmt sich dafür mehr Zeit. Wer Stromberg allerdings vor allem als reine Zitatemaschine versteht, um sich selbst intellektuell über andere zu erheben, wird diesen Film nie kapieren. Dann schaut man eben noch einmal die alten Staffeln und klopft euch selbst auf die Schulter.

Dieser Stromberg-Film zeigt jedenfalls, wie sich ein Format weiterentwickeln kann - und darf das im künstlerischen Rahmen auch auf seine eigene Weise. Ich halte ihn für sehr gelungen. Und ja: Über eine Staffel 6 in der guten alten Capitol würde ich mich trotzdem genauso freuen.
Tim Bu
Tim Bu

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1,0
Veröffentlicht am 16. Dezember 2025
Die Erwartung war natürlich extrem hoch – und ehrlicherweise war es auch fast unmöglich, die alten Stromberg-Folgen zu übertreffen. Es gab für diesen Film eigentlich nur eine Richtung: nach unten.
Umso unverständlicher ist es für mich, dass trotz gleicher Regie und gleichem Drehbuchautor das Ergebnis so komplett danebenliegt.

Ich kann es nicht ganz greifen, aber wenn man sich Szenen aus der Serie anschaut, spürt man sofort diese besondere Energie der Charaktere. Diese absolute Hingabe an die Rollen. Die Schauspieler gehen komplett darin auf – Mimik, Gestik, Timing, alles sitzt. Das ist nicht nur gut, das ist perfekt gespielt. Genau diese DNA hat Stromberg ausgemacht.

Und genau das fehlt dem neuen Film komplett.

Der Vergleich zur Serie ist brutal – und der Film verliert ihn in jeder Hinsicht. Besonders der Versuch, die heutige Zeit mit einem Influencer-Schauspieler einzufangen, ist aus meiner Sicht eine absolute Katastrophe. Er ging mir ehrlich gesagt ab der ersten Sekunde auf die Nerven. Das wirkte aufgesetzt, unpassend und völlig fremd im Stromberg-Universum.

Auch die Idee, Regie-, Fernseh- oder Studioteams aktiv in die Handlung einzubeziehen, funktioniert für mich überhaupt nicht. Nicht witzig, nicht innovativ – und vor allem: hat nichts mit der DNA von Stromberg zu tun. Der typische Humor, diese unangenehme, aber geniale Büro-Atmosphäre, das alles fehlt. Stattdessen wirkt alles seltsam, verkrampft und konzeptlos.

Man versteht irgendwo den Ansatz und das Ziel, aber am Ende ist es komplett gescheitert. Ja, es gibt einzelne witzige Momente – aber insgesamt ist der Film leider nicht empfehlenswert. Für mich fühlt es sich sogar wie das endgültige Ende von Stromberg an.

Es ist ein bisschen wie eine gescheiterte Beziehung: Man versucht es nach Jahren noch einmal, in der Hoffnung, die alten Zeiten zurückzuholen. Aber man merkt schnell – es funktioniert nicht mehr.
Stromberg – Der Film 2025 ist genau diese Ex-Beziehung. Man wollte nochmal anknüpfen. Hat aber gemerkt: Das, was es einmal besonders gemacht hat, ist vorbei.

Sehr enttä Erwartung war natürlich extrem hoch – und ehrlicherweise war es auch fast unmöglich, die alten Stromberg-Folgen zu übertreffen. Es gab für diesen Film eigentlich nur eine Richtung: nach unten.
Umso unverständlicher ist es für mich, dass trotz gleicher Regie und gleichem Drehbuchautor das Ergebnis so komplett danebenliegt.

Ich kann es nicht ganz greifen, aber wenn man sich Szenen aus der Serie anschaut, spürt man sofort diese besondere Energie der Charaktere. Diese absolute Hingabe an die Rollen. Die Schauspieler gehen komplett darin auf – Mimik, Gestik, Timing, alles sitzt. Das ist nicht nur gut, das ist perfekt gespielt. Genau diese DNA hat Stromberg ausgemacht.

Und genau das fehlt dem neuen Film komplett.

Der Vergleich zur Serie ist brutal – und der Film verliert ihn in jeder Hinsicht. Besonders der Versuch, die heutige Zeit mit einem Influencer-Schauspieler einzufangen, ist aus meiner Sicht eine absolute Katastrophe. Er ging mir ehrlich gesagt ab der ersten Sekunde auf die Nerven. Das wirkte aufgesetzt, unpassend und völlig fremd im Stromberg-Universum.

Auch die Idee, Regie-, Fernseh- oder Studioteams aktiv in die Handlung einzubeziehen, funktioniert für mich überhaupt nicht. Nicht witzig, nicht innovativ – und vor allem: hat nichts mit der DNA von Stromberg zu tun. Der typische Humor, diese unangenehme, aber geniale Büro-Atmosphäre, das alles fehlt. Stattdessen wirkt alles seltsam, verkrampft und konzeptlos.

Man versteht irgendwo den Ansatz und das Ziel, aber am Ende ist es komplett gescheitert. Ja, es gibt einzelne witzige Momente – aber insgesamt ist der Film leider nicht empfehlenswert. Für mich fühlt es sich sogar wie das endgültige Ende von Stromberg an.

Es ist ein bisschen wie eine gescheiterte Beziehung: Man versucht es nach Jahren noch einmal, in der Hoffnung, die alten Zeiten zurückzuholen. Aber man merkt schnell – es funktioniert nicht mehr.
Stromberg – Der Film 2025 ist genau diese Ex-Beziehung. Man wollte nochmal anknüpfen. Hat aber gemerkt: Das, was es einmal besonders gemacht hat, ist vorbei.

Sehr enttäuschend.
Arbol Alamo
Arbol Alamo

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0,5
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025
Ich bin Stromberg-Fan der ersten Stunde, Investor des ersten Films, aber muss sagen, dass der Film wirklich schlecht ist. Ein paar Lacher sind zwar dabei, aber die ganze Story ist an den Haaren herbeigezogen. Mit dem Möchtegern-Hip-Sein und Influlencerzeug, dem Pseudobüro vom Papa, etc., alles ganz schwere Kost. Der Film zementiert das Ende von Stromberg. Ein Fortsetzung macht . keinen Sinn mehr! Trotzdem war es cool CMH mal live im Kino zu sehen!
Marcel Winterhoff
Marcel Winterhoff

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5,0
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025
Als langjähriger Fan fand ich den neuen Film sehr witzig...scheinbar habe viele Kommentierende hier den Film gar nicht verstanden ;-)
Steffen
Steffen

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0,5
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025
Für wen soll dieser Film sein? Für mich als Fan auf jeden Fall nicht. Warum knickt man vor der linken Gesinnungspolizei ein? Die gehen doch eh nicht in diesen Film. Ich will keinen Film, der mir 90 Minuten erzählt wie schlimm Stromberg ist. Ich kann selbst denken. Ich will keinen Film, der Stromberg-Witze nur indirekt macht. Immer geframed mit dem Hinweis, dass das ganz doll böse ist, was er gerade sagt. Stromberg lebt davon, dass er immer wieder mit seinem Verhalten durchkommt und die Leiter hochstolpert. Das wäre ein Plot gewesen. Stromberg wird Kanzler. Stromberg in der Kantine des Reichstags. Wenn die Macher nicht den Mut haben einen echten Stromberg-Film zu drehen, dann sollen sie es lieber lassen.
Coco
Coco

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025
Dieser Film belegt den ersten Platz von unten...war vermutlich pure Anstrengung der Schauspieler, sich so zu geben... gibt definitiv bessere Investitionen, als sich diesen Film reinzuziehen!!
Ródrigez
Ródrigez

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1,5
Veröffentlicht am 14. Dezember 2025
Ich war im Kino, weil ich Stromberg liebe. Nicht „ganz okay“, nicht „früher mal“, sondern wirklich: ich liebe diese Serie, diesen Büro-Kosmos, diese unangenehme Fremdscham und diesen komplett drüber gedrehten Chef, der ständig ins nächste Fettnäpfchen tritt und dabei trotzdem denkt, er hätte das alles im Griff.

Und bevor das falsch verstanden wird: Ich unterstütze nicht, dass man Randgruppen herabsetzt oder Menschen beleidigt. Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie sind in unserer Gesellschaft nicht tragbar. Punkt. Was ich an Stromberg trotzdem mag, ist dieser schwarze Humor als Satire, dieses völlig Überzeichnete, dieses „drüber sein“. Stromberg spricht Dinge aus, die viele sich vielleicht im Spaß denken, aber nicht sagen dürfen, weil man damit andere verletzt. In der Serie hat das für mich aber nicht den Sinn „haha geil, so muss man sein“, sondern eher: das ist so peinlich, so daneben, so falsch – und genau deshalb ist es komisch. Nicht, weil man Menschen herabsetzen soll, sondern weil dieser Humor in der richtigen Verpackung funktioniert: im Büro, als Chef, in diesem Machtgefälle, in dieser täglichen sozialen Reibung.

Und genau da liegt für mich der Kern: Stromberg funktioniert für mich im Büro. Wie er mit seinen Mitarbeitern umgeht, wie er nach oben schleimt, nach unten tritt, wie er von seinen Chefs immer wieder eingefangen und „gemaßregelt“ wird, weil er wieder alles verkackt – da entsteht der Humor. Dieses Setting ist sein natürliches Gebiet.

Im neuen Film hatte ich aber das Gefühl, man hat versucht, die alten Witze noch mal neu zu erzählen – aber mit Schalldämpfer. Man hält sich zurück. Man stellt Stromberg als eine verloren gegangene, untergegangene Figur dar. Für mich wird Stromberg in dem Film klein gemacht und herabgewürdigt. Und spätestens am Ende, als Stromberg sich von einer Brücke schmeißt, geht das für mich zu weit: Man lässt den Charakter schon fast sterben, demütigt ihn und zeigt ihn auf eine Art, wie ihn Fans eigentlich nie sehen wollten. Stromberg wurde für mich immer über sein Verhalten getragen: fies, egoistisch, opportunistisch – und gerade weil er so daneben ist, ist es komisch. Ihn plötzlich so „gebrochen“ und verloren zu zeigen, beleuchtet zwar eine andere Seite, aber lässt ihn komplett abstürzen und fühlt sich für mich an, als hätte das mit Stromberg irgendwann nichts mehr zu tun.

Dazu kommt: Als ich im Kino saß, dachte ich ständig, wann der Film jetzt endlich losgeht. Es hat sich gezogen wie ein Kaugummi. Bis diese Sendung im Film – dieses Wiedersehen der ganzen Crew – überhaupt mal richtig anfängt, ist da viel Drumherum und wenig von dem, was man kennt. Klar, die Charaktere sind irgendwie übernommen, aber es wirkt eher wie: „Wir zeigen sie heute noch mal aus heutiger Sicht“, und das alte Stromberg-Gefühl ist einfach nicht mehr da. Bis mal wirklich was passiert, vergeht gefühlt eine Ewigkeit.

Und ich hatte beim Schauen dieses Gefühl: Die Regisseure wollten sich unbedingt noch mal den Fans beweisen. Und man merkt, dass sie es zu sehr wollten. Es war einfach too much. Völlig abgedreht, fernab der normalen Serie. Im ersten Film war das leider auch schon so – und im zweiten Film setzt sich das für mich jetzt fort.

Ich verstehe nicht, warum man vom roten Faden, den man in der Serie hatte, so krass abweicht – erst im ersten Film und jetzt noch viel mehr im zweiten. Wenn ich das mit amerikanischen Serien vergleiche wie Two and a Half Men oder The Big Bang Theory, dann sieht man da einen roten Faden von Anfang bis Ende. Man weicht davon nicht ab, weil das genau das ist, was Fans sehen wollen. Auch bei anderen Serien wie King of Queens ist das so: du bekommst bis zum Schluss dieses klare Gefühl, wofür die Serie steht. Bei Stromberg ist es anders: Im ersten Film ist man vom Büro schon stark weg und hat diese Reise inszeniert, die mit dem Büro an sich nicht viel zu tun hatte. Im zweiten Film wird das für mich noch krasser und noch weiter weg. Mit der Serie hatte Stromberg für mich hier fast gar nichts mehr zu tun.

Stromberg wird in diesem Film für mein Empfinden wie eine komplett neue Person dargestellt. Es kann natürlich sein, dass er sich in der heutigen Zeit irgendwie „entwickelt“ hätte – aber das ist nicht, wofür wir Fans Stromberg lieben. Stromberg funktioniert meiner Meinung nach nur innerhalb eines Büros, wo er diese völlig drüber homophoben und frauenfeindlichen Sprüche bringt, wo der Humor als schwarzer Humor in diesem geschlossenen System entsteht. Außerhalb des Büros funktioniert es nicht – und ist auch nicht anwendbar.

Ich hätte mir gewünscht, dass sie einfach mit der Serie weitermachen und dass sich alles im Büro abspielt. Meinetwegen verändert er sich dann innerhalb der Serie, aber dann auch innerhalb eines Büros und nicht draußen in der „echten Welt“. Stromberg ist nun mal kein Horst Schlämmer, der in der Außenwelt funktioniert.

Und dann sind da Dinge, die ich einfach nicht schlüssig finde: Warum Jennifer Schürmann einen gefühlt 20 Jahre jüngeren Typen als Freund hat, der Influencer ist, macht für mich keinen Sinn. Im ersten Film war es doch am Ende so, dass Jennifer und Stromberg zusammen sind bzw. sich da etwas angebahnt hat. Im neuen Film wird nicht aufgelöst, warum sie plötzlich diesen jungen Freund hat. Manches wirkt einfach völlig an den Haaren herbeigezogen und übertrieben überzeichnet.

Auch das bereits jugendliche Kind von Ulf und Tanja wird für mich völlig übertrieben dargestellt – und zusätzlich noch schwul. Und ich hatte dabei das Gefühl, als wollten sich die Regisseure an jeder Randgruppe bedienen, um das Ganze aus heutiger Sicht noch mal zu beleuchten. Das ist vielleicht gesellschaftskritisch gut gemeint, aber für mich hat das mit Stromberg als Figur und mit dem Inhalt der eigentlichen Serie nicht mehr viel zu tun. Es wirkt eher wie: Man will alles anfassen, alles kommentieren, überall einmal „aktuell“ sein – und verliert dabei den Kern.

Als Fan dieser Serie bevorzuge ich am Ende wirklich immer noch jede einzelne Folge. Da kann ich Stromberg in seinem natürlichen Gebiet sehen: im Büro. Da kann ich seinen Humor genießen. Wir lieben Stromberg so, wie er ist – sonst hätten wir die Serie nie so geschaut und nie so geliebt. Wir richtigen Fans haben uns auf den Film gefreut. Aber das Ende war für mich trotzdem unbefriedigend: Um schnell ein Happy End zu erwirken, hat man ihn am Schluss in dieser Talkshow plötzlich doch „gut“ darstellen lassen. Gleichzeitig wurde er bis dahin als Opfer gezeigt, als der, der zwar alle schlecht behandelt hat, das dann aber plötzlich einsieht – und man lässt ihn dabei komplett abstürzen.

Ich verstehe, dass man Stromberg aus heutiger Sicht in der heutigen Welt zeigen will. Es ist schön gemeint. Aber es ist nicht der Grund, warum wir die Serie geschaut haben. Wir haben die Serie nicht geschaut, um Stromberg abstürzen zu sehen oder um moralisch abgeholt zu werden. Wir haben sie geschaut wegen des Humors, wegen der Bürosituationen, wegen seinem Umgang mit seinen Mitmenschen in dieser künstlichen, satirischen Überzeichnung. Und ja: Wir Fans wollen auch mal über Dinge lachen, die in der heutigen Gesellschaft nicht mehr so aussprechbar sind – und zurecht gesellschaftskritisch gesehen werden. Aber gerade dieses Verbotene, dieses Krasse, dieses Drüber-sein in der satirischen Stromberg-Welt ist ein Teil davon, warum wir Stromberg lieben.

Ich finde es trotzdem schön, dass nach so vielen Jahren noch mal ein neuer Film gekommen ist und man sieht, was aus allen geworden ist. Aber als Fan muss ich sagen: Es war für mich deprimierend, Stromberg so zu sehen, und ich hatte leider keine Freude daran. Ich wollte nicht sehen, wie Stromberg abstürzt. Ich wollte sehen, wie Stromberg im Büro wieder Stromberg ist. Der schlimmste Chef der Welt. Und im Film war er am Ende nicht mal mehr Chef. Genau das hat mir gefehlt.
Olli
Olli

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5,0
Veröffentlicht am 14. Dezember 2025
Als ich die Kritiken vor unserem Kinogang gelesen hab, dachte ich schon na super da geht man einmal ins Kino und dann ist der Film schlecht...
Aber falsch gedacht! Ich habe mir extra einen Account hier angelegt, da ich die negativen Bewertungen gar nicht nachvollziehen kann.
Ich bin bei Komödien meist sogar sehr kritisch, weil mich diese bis auf wenige Szenen mich meist nicht umhauen.
Ich habe beim 2. Stromberg-Teil Tränen gelacht! Und das über den gesamten Film hinweg. Ich dachte schon, in der heutigen Zeit kommt die Zensurkeule und die Witze sind weichgespühlt, weil man so etwas nicht mehr zeigen darf. Doch weit gefehlt!
Der Film setzt alle Charakatere so in Szene wie auch in der Serie. Es ist logisch, dass in über 10 Jahren seit dem letzten Film die Charaktere auch altern. Ich finde das Szenario aber sehr erfrischend und am Ende ist sogar Raum für einen weiteren Teil oder die Fortsetzung der Serie! Mir hat am Ende die Fortsetzung sogar besser als der 1. Teil gefallen.
Also schaut es euch einfach an und lasst euch nicht die Stimmung schon von Bewertungen vermiesen, bevor ihr den Film selbst gesehen habt. Das hatten die Bewertungen bei mir schon fast geschafft...
Übrigens nicht nur ich, sondern auch meine Freunde haben herzlichst gelacht und fanden die Fortsetzung mehr als gelungen!
Herbarium 1991
Herbarium 1991

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1,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2025
Ich sitze gerade mit drei anderen verirrten in dem Film. Neues Schlafmittel gefunden, ich bin begeistert. Das muss ich mir patentieren lassen. Ich wusste ja schon von schlechten Kritiken, aber man muss immer selber in die Mülltonne gucken, ob da auch Müll drin ist. Update: Mein Mann schaut inzwischen auch lieber in sein Handy.
Laurena Fenselau
Laurena Fenselau

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5,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2025
Ich habe lange auf den Film gewartet und wurde nicht enttäuscht. Wer mit Stromberg mitfühlen kann und ]offen für ein neues Setting ist, wird eine super Zeit im Kino verleben.

Kurz gesagt: Liebe alles daran! 
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