Stromberg 2 - Wieder alles wie immer
Durchschnitts-Wertung
2,2
152 Wertungen

98 User-Kritiken

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Ricardo Davi Felix
Ricardo Davi Felix

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1,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Ohne Worte….wenige bis garkeine Lacher im vollbesetzten Kino……depressive Stimmung im Film….passt leider zur heutigen Gesellschaft.

Stromberg
Jan Schubert
Jan Schubert

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1,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Wenn es hoch kommt, zwei mal gelacht. Hat nichts mit dem alten Stromberg zu tun. Alles auf die heutige Zeit getrimmt. Mein Fazit, richtig schlecht und schade um das Geld und die Zeit.
Arne Behrens
Arne Behrens

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0,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Der Film ist nicht schlecht umgesetzt, er ist strukturell falsch. Feldhusen hat Stromberg systematisch dekonstruiert - nicht aus Versehen, sondern mit Absicht.
Stromberg funktionierte als aggregiertes Arschloch der Führungsriegen. Ein Systemportrait, keine Moralgeschichte. Er war pathetic, aber hatte Autorität in seiner Welt. Das war die Balance.
Hier wird diese Balance bewusst zerstört. Stromberg wird nicht satirisch beobachtet, sondern moralisch abgerechnet. Der Character wird seiner Würde beraubt, die Fans im Film lächerlich gemacht. Das ist kein Stromberg mehr - das ist Bestrafung eines Characters der zu "problematisch" wurde.
Feldhusen hat seinen eigenen Stil verraten. Der Mann macht mittlerweile Jerks - Entwürdigung als Comedy-Prinzip. Das auf Stromberg anzuwenden zerstört was das Original ausmachte.
Reunion-Talkshow-Format ohne echten Arc. Kein Capitol, kein Ensemble. Rückgratlos, feige, boshaft.
2/10. Guckt lieber den ersten Film oder die Serie.
PeterPan44
PeterPan44

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2,5
Veröffentlicht am 9. Dezember 2025
Die Idee, Stromberg in einer heutigen, deutlich diverseren und sensibler geprägten Umgebung zu verorten, klang zunächst vielversprechend. Leider bleibt die Umsetzung hinter diesem Ansatz zurück. Statt pointierter, wirklich scharf beobachteter Kommentare wirkt vieles erstaunlich angepasst, fast vorsichtig – als hätte man sich nicht getraut, den satirischen Biss der Figur konsequent weiterzudenken. Insbesondere wird Stromberg zunehmend zur tragischen Witzfigur degradiert, an der man moralisch abrechnet, statt wie früher gesellschaftliche Absurditäten bloßzulegen. Zudem verlieren sich einige begonnene Erzählstränge im Nichts, sodass man am Ende eher ratlos zurückbleibt, was die Serie einem nun eigentlich sagen wollte. Insgesamt ein Ansatz mit Potenzial, das jedoch nicht wirklich genutzt wurde.
Karl
Karl

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0,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Der Film ist die reinste Körperverletzung, gegenüber den Schauspielern und uns, dem Publikum! Wer Stromberg zu schätzen weiß, sollte den Film unbedingt meiden! Das ist wirklich der größte Mist den ich jemals - und das ist wahrlich eine lange Zeit-gesehen habe! Mit Komik hat das absolut nichts zu tun, vielleicht noch mit Werbung für McDonald, aber auch das ist schon schrecklich genug! Blribt dem Film fern und ihr werdet mir für immer dankbar sein!
Gerhard Miller
Gerhard Miller

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1,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Wer sich für seine eigenen Witze entschuldigt sollte es lieber gleich bleiben lassen.

Eine Satire, die sich für ihre Witze entschuldigt, ist keine Satire mehr – sondern ein peinlicher Kommentar über die eigene Unsicherheit.
Christian1975
Christian1975

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4,0
Veröffentlicht am 6. Dezember 2025
Ich komme gerade aus dem Kino und fand den Film super. Er erzählt Stromberg konsequent weiter. Ich musste sehr oft lachen. Alle Figuren haben sich nachvollziehbar weiterentwickelt. Okay, der Influencer nervt irgendwann aber geschenkt. Stromberg (und Ulf :) war schon immer eine tragische Figur. Ich kann die harsche Kritik und Enttäuschung nicht nachvollziehen
N G
N G

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0,5
Veröffentlicht am 6. Dezember 2025
Super schlecht und langweilig! Das erste mal, dass ich zur halben Zeit das Kino verlassen habe. Super schade … Ich mag Stromberg total, aber der Film hat mich total enttäuscht!
Florian Hölper
Florian Hölper

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0,5
Veröffentlicht am 6. Dezember 2025
Ich wurde selten in meinem Leben so sehr von einem Film enttäuscht. Was der Filmtitel - Alles wie immer - suggeriert, trifft im tatsächlichen Filmgeschehen leider mitnichten zu. Man versucht mit diesem Film, Stromberg als ekelhaften Unmenschen zu entlarven, der jetzt als negatives Paradebeispiel, oder besser gesagt, als „Maskottchen“ in Aufklärungsfilmen sein Bestes gibt und verspottet wird, was am Ende des Films beinahe zum Suizid Strombergs geführt hat, nachdem er kurz vorher noch als aggressiver Schläger auftrat. Mittendrin fielen dann auch noch Begriffe wie „Me Too“ und „Cancel Culture“.

Jeder Zuschauer mit ein wenig Denkvermögen weiß, dass die Figur Stromberg daneben ist und ein derartiges Verhalten im echten Leben keinen Bestand hätte. Aber bei „Stromberg“ möchte man gerne einfach mal seinen Kopf ausschalten und nur das sehen, was man von ihm gewohnt ist: Ein Chef ohne Daseinsberechtigung, der sich um Kopf und Kragen redet und seine Abteilung ins Chaos stürzt - „Alles wie immer“ eben. Das hat der Film noch nicht mal annähernd geschafft.

Der Film wurde letztlich politisiert, enthält jede Menge versteckte Aufklärungsarbeit und beraubt dem Zuschauer des selbständigen Denkens. Note: ungenügend!
Jens
Jens

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3,5
Veröffentlicht am 5. Dezember 2025
Die Abschaffung einer Kultfigur

Ein Relikt (von lat. relinquere – zurücklassen, verlassen) ist laut Spektrum der Wissenschaft eine „Sippe, die aus einem Gebiet, in dem sie früher weiter verbreitet war, bis auf einen oder wenige Fundorte verschwunden ist.“ Stromberg – Wieder alles wie immer macht aus seiner Hauptfigur genau eine solches Relikt, das in diesem Fall keine Sippe ist, aber ein bis auf wenige Fundorte verschwundenes Phänomen. So zumindest die Unterstellung der Filmemacher (Regie: Arne Feldhusen), die Stromberg und damit den chaotischen Chef (etc.) als aussterbendes Wesen, als Sonderling darstellen, der im Film zunehmend wahnsinnig wird, sich ausgestoßen fühlt und verstörend gewalttätig gegenüber anderen und später auch sich wird. Damit verliert er jede Leichtigkeit und ist ein hochgradig politisch aufgeladenes Kulturkampf-Symbol (auch vor dem fiktiven Talkshow-Studio tobt ebendieser Kampf). Damit bleibt von Stromberg nicht das von den Fans so sehr gewünschte Reliquienhafte, sondern das Relikthafte. Er wird im Laufe von knapp 100 Minuten zunehmend abgeschafft. Dass problematisches Verhalten in und aus Führungsetagen, cholerische Anfälle, Mobbing und Diskriminierung eventuell doch nicht so aus der Zeit gefallen, also Relikt, sind, wie der Film unterstellt, wird nicht thematisiert.

Der Cast ist würdevoll gealtert, allen voran Stromberg selbst, viele Witze über Randgruppen sorgen für teils ausufernde Lacher im Kinopublikum. Dieses Mal aber unter anderem Vorzeichen: Durch das Etablieren einer Meta-Ebene (im Film selbst wird ein Film, in diesem Fall eine Talkshow, produziert, in der wiederum der ‚alte‘ Stromberg-Cast auftreten soll) wird versucht, eine kritische Distanz zu allen möglichen Witzen und seinem Personal aufzubauen. Vermutlich aus Angst, sich angreifbar zu machen wegen eines nicht mehr zeitgemäßen Witzes, kommentiert Stromberg selbst wieder und immer wieder, dass man bestimmte Witze heute nicht mehr machen könne. Das ist mutlos und lässt die Hauptfigur einsam und verloren wirken.

Diese Einsamkeit wird durch die Heimat- und Obdachlosigkeit Strombergs verstärkt. Während Tanja und Ulf in der neuen Capitol arbeiten, Berthold (Ernie) Buchautor und Lebenscoach ist und Jennifer sich als Content-Creator-Assistentin ihres herrlich nervtötenden neuen Freundes Julian versucht, alle Figuren also mehr oder weniger mit dem jetzigen Zeitgeist zurechtkommen, lernen wir Strombergs neue Arbeitswelt (über die ehemalige Capitol meinte er einst „Die Arbeit ist mehr meine Heimat als meine Heimat!“) die nichtssagende Firma Alpha kennen. In der hat aber keine Kolleginnen und Kollegen, nicht einmal Untergebene; vielmehr dient er hier als filmisches – überhaupt werden ständig Filmausschnitte aus alten Strombergfolgen gezeigt – Negativbeispiel einer untergegangenen Arbeitswelt voller Vorurteile, Wutausbrüche und starker Hierarchien, die den Mitarbeitern zu Schulungszwecken gezeigt werden. Wir als Zuschauer sollen wohl erkennen: Heimat ist das nicht. Und mit Heimatlosen sollte man aufpassen. Sinnbildlich begegnet Stromberg zum Schluss des Films einem Obdachlosen, mit dem er echte Berührungspunkte hat, zum Beispiel das Fehlen einer (weniger physischen als, ja, transzendentalen) Heimat. Die aufgebaute melancholische Fallhöhe, die in Teilen die Lacher im Publikum verstummen lassen, spürt Stromberg dann nach der Begegnung mit dem Obdachlosen ganz körperlich.

Ein Grund, warum der zweite Teil des Films so lange hat auf sich warten lassen, sieht Schauspieler Christoph Maria Herbst darin, dass Autor Ralf Husmann so lange gebraucht habe, dieses Drehbuch zu verfassen. Möglicherweise haben die zehn Jahre Bedenkzeit ein wenig mehr von der Leichtigkeit der Vergangenheit der Serie und des ersten Kinofilms genommen als nötig – auch wenn das Ergebnis sehenswert ist und es wieder viel zu lachen gibt über vermeintliche Randgruppen und Minderheiten.
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