“Scarlet" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
„Scarlet“-Regisseur Mamoru Hasoda verriet, dass die größte Inspiration für sein Fantasy-Rachedrama tatsächlich das Shakespeare-Drama Hamlet (1599-1601) war. Aus dem melancholischen Prinzen Hamlet, der nach dem Mörder seines Vaters sucht, wurde in Hasodas Fassung allerdings die titelgebende Heldin Scarlet. Als weitere Inspirationen für seinen Genre-Mix gab Hasoda aber auch die „Dune“-Romanserie, Disney's „Der König der Löwen“ (1994) und das Studio Ghibli-Anime „Prinzessin Mononoke“ (1997) an.
Für den Look seines Animationsfilms „Scarlet“ wollte Regisseur Mamoru Hasoda weder dem klassischen 2D-Zeichentrick-Look, noch den für Hollywood-Animationsfilme üblichen dreidimensionalen CGI-Look à la Disney/Pixar nacheifern, sondern aus der Kombination verschiedener Animationstechniken einen völlig eigenständigen Stil kreieren. Für die aufwendigen Animationen, die den gezeichneten Anime-Stil mit digitalen Effekten verbinden, benötigte Hasodas Team 4 1/2 Jahre.