“Vivaldi und Ich" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
„Vivaldi und ich“ basiert auf dem 2008 erschienenen historischen Roman „Stabat Mater“ (benannt nach einem Musikstück des großen italienischen Komponisten) von Tiziano Scarpa. So wie die Romanvorlage erkundet der Kostümfilm also zunächst einmal eine historisch verbürgte Begebenheit, nämlich dass der Komponist Antonio Vivaldi lange Zeit als Orchesterleiter in einem venezianischen Waisenhaus wirkte, wo die Schülerinnen über die Stadtgrenzen hinaus mit ihrem musikalischen Können Begeisterung erregten. Die Hauptfigur Cecilia (Tecla Insolia) und ihre Geschichte ist allerdings frei erfunden. Im Übrigen spielt der Name der talentierten Violinistin auf die Schutzpatronin der Musiker*innen, der heiligen Cäcilia, an.
Regisseur Damiano Michieletto führt bereits seit 2003 Regie, legt aber mit „Vivaldi und ich“ nach über 20 Jahren erstmals einen Spielfilm vor. Der Grund liegt darin, dass Michieletto kein Film- sondern ein bekannter Opernregisseur ist, der sich sonst mit den Klassikern des italienischen Musiktheaters auf den großen Bühnen dieser Welt beschäftigt. Der Opernspezialist, der u.a. auch schon in Deutschland an der Oper Frankfurt und der Komischen Oper Berlin Regie führte, ist durch seine Kenntnisse der klassischen Musik eine nachvollziehbare Wahl für das Komponisten-Biopic über seinen Landsmann Antonio Vivaldi, das zudem auch noch in seiner Heimatstadt Venedig spielt bzw. dort teilweise gedreht wurde.