Resident Evil
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2026
Eine der besten Videospieladaptionen!

Das Zombie-Franchise „Resident Evil“ ist in 2026 30 Jahre alt geworden. 1997 erschien der erste Teil für die PlayStation und hat seitdem Generationen von Zockern geprägt. Mittlerweile gibt es unzählige Spiele, die ich fast alle nicht gespielt habe. Und auch die unzähligen Filme (es sind bisher acht, den neusten Ableger mit einbegriffen) habe ich größtenteils verdrängt. Die Reihe mit Milla Jovovich ist purer Trash und hatte offenbar nur wenig mit den Videospielen zu tun. 2021 gab es dann ein missglücktes Reboot („Welcome to Racoon City“) und deshalb gab es nun, im Jahre 2026, einfach das nächste Reboot. Und eigentlich juckt mich „Resident Evil“ überhaupt nicht, aber als ich sah, dass Zach Cregger als Regisseur mit an Bord war, konnte ich mein Interesse nicht verbergen. Cregger hat uns in den letzten Jahren einige wirklich spannende Horrorfilme geschenkt: „Barbarian“ (2022) und besonders „Weapons“ (2025) haben mich gut unterhalten mit einem guten Mix aus Horror und Comedy. Auch wenn seine Filme nie perfekt sind, so haben sie doch einen tollen Unterhaltungswert. Und genau so kann ich auch „Resident Evil“ von 2026 beschreiben!

Bryan ist Krankenhauskurier. Eines Abends bekommt er den Auftrag ein wichtiges Organ nach Racoon City zu liefern. Doch auf dem Weg „trifft“ er auf blutrünstige Monster…

Je weniger mensch weiß, desto besser. „Resident Evil“ lebt von seinen Überraschungen und Schockmomenten, wie es für einen guten Horrorfilm auch sein sollte. Aber das Ganze ist ja vor allem Survival-Horror und orientiert sich an den kultigen Videospielen, besonders die ersten Teile waren die Schablone für viele Ideen und Szenarien im Film. Und tatsächlich fühlt sich „Resident Evil“ wie eine nahezu perfekte Videospieladaption an: Wir sind mit dem Protagonisten Bryan die meiste Zeit alleine, er muss sich den simplen, aber alptraumhaften Weg zum Ziel erkämpfen, findet Waffen mit wenig Munition und trifft hier und da auf andere Figuren und natürlich viele kreativ, designte Zombiemonster. Das funktioniert vor allem am Anfang großartig: Die erste Hälfte des Films lebt von einer gesunden Mischung aus Comedy und beängstigendem Endzeitszenario. Dabei ist der langsame, aber stetige Aufbau von blutigen Szenarien absolut fantastisch. Ich war von Anfang an dabei und konnte mit der Figur Bryan wunderbar mitfiebern, was nicht zuletzt auch an dem starken Darsteller (Austin Abrams) liegt. Doch auch die packende und erbarmungslose Inszenierung des Ganzen hat mich begeistert, da ich mich immer gefragt habe: „Was würde ich in der Situation tun?“ Und die meiste Zeit handelt Bryan auch sehr nachvollziehbar und herrlich trottelig, menschlich.

Ab der Hälfte ließ die Spannung allerdings etwas nach, da der Comedy-Aspekt ein bisschen zu viel wurde für meinen Geschmack. Die witzigen Momente passten am besten, wenn Bryan allein umher irrte und sich fluchend über seine Situation echauffierte. Mit anderen Figuren und deren Interaktionen jedoch änderte sich die Atmosphäre relativ schlagartig und riss mich leider aus dem Film an manchen Stellen (besonders in der letzten Szene). Dass dieser Humor an vielen Stellen auch vollkommen legitim ist, da der Film sich selbst nie zu ernst nimmt, verstehe ich. Nur ist es eben nicht immer meins gewesen…
Auch die Tatsache, dass Bryan hier und da ein bisschen zu lange rumsteht und die fiesen Monster beobachtet, damit der dramatische Schockmoment im Publikum auch schön groß ist, hat mich in der zweiten Hälfte des Films etwas gestört.

Schauspielerisch liefern alle eine solide Leistung ab, aber Austin Abrams ist ganz klar der Star hier, weil er als einziger wie ein dreidimensionaler Charakter wirkt und durch sein authentisches Spiel sehr natürlich und charmant rüber kommt.

Optisch begeistert der Film vor allem mit eine starken Kameraarbeit (Dariusz Wolski): Ich liebe das Setting im dunklen schneebedeckten Wald, das Spiel mit Licht (vor allem rote und blaue Farben stechen hier heraus) und die langen, kreativen Einstellungen. Die CGI-Momente sind solide: Sie erfüllen ihren Zweck, aber hier und da hätte ich mir schon gern etwas mehr „echte“ Effekte gewünscht.

Zum Schluss noch ein positives Wort zum Score von Ryan und Hays Holladay: Der stimmige und düstere Soundtrack hat viele Momente nicht nur perfekt untermalt, auch die Entscheidungen einige Szenen nicht mit Musik zu hinterlegen, war absolut richtig.

Fazit: „Resident Evil“ hat seine Ecken und Kanten, ist aber ein äußerst unterhaltsamer und mitreißender Streifen, der mit seinen 94 Minuten sehr schnell vorbei ist (endlich mal kein drei Stunden-Epos, wie erfrischend!). Zach Cregger beweist auch hier, wie viel Potential in ihm steckt und ich hoffe er dreht weiterhin so wilde Horrorwerke!
Eowyn59
Eowyn59

1 Follower 74 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. Oktober 2026
Einer der besseren Horrorfilme mit Humor. Man denkt man ist im falschen Film. Man braucht die andren Teile nicht gesehen zu haben. Daumen hoch.
michael hermann
michael hermann

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 12. Oktober 2026
Der schlechteste film aller zeiten. Hat nichts mehr mit residentvevil zu tun, schlechter schauspieler bescheuerte handlungen, vollkommen unlogische handlungen, bescheuertes ende, wenig spannung, reine zeitverschwendung
Weec
Weec

12 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. Oktober 2026
Der beste Resident Evil von allen.
Die anderthalb Stunden fühlten sich wie drei an. Äusserst glaubwürdig gespielt, der Film ist grossartig gemacht, Kamera, Ton und Tricks.
Nicht dieses übermenschliche wir metzeln alles nieder, man leidet mit den Darstellern und hat Angst um sie.
Flüssige, geradelinige und erfrischende Story, viel Adrenalin und eine zwei Priisen Humor.
King17
King17

28 Follower 702 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. Oktober 2026
Ein absolut geiler Horrorfilm. Der Film bietet eine sehr spannende Handlung gefüllt mit Action, starkem Horrorfaktor und genialen Jumpscares, sowie gut eingebauten Humor, interessanten Charakteren und eine TOP Besetzung. Zwar hat mir etwas der Bezug zu Umbrella Corporation gefehlt, aber als eigenständiger Horrorfilm war der Film ziemlich gelungen. Insgesamt ist der Film ein wahres Meisterwerk und ein Horror Blockbuster.
Sno oze
Sno oze

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1,0
Veröffentlicht am 8. Oktober 2026
Ich habe mich echt riesig auf diesen Film gefreut. Aber er darf sich bei weiten nicht als "Resident Evil" und erst recht nicht Horror nennen. Witzige passagen in einem Film der "Resident Evil" verkörpern soll? Geht garnicht... Und dann sind sie nicht mal witzig... sorry, für alle die sich den Film im Kino angeschaut haben. Ich verstehe nicht, was daran so schwer sein soll, einen Film an den Spielen zu orientieren. Gerade wenn die Story schon so gut geschrieben ist.
Der Nutzer
Der Nutzer

1 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 5. Oktober 2026
Der Film ist bis knapp zur Hälfte .. 2/3 absolut grandios umgesetzt und wirklich kreativ.
Leider scheint es, daß die Macher Angst vor schlechter Kritik (a la "hat ja gar nichts mit dem Spiel zu tun") hatten oder es gingen ihnen die Ideen für ein passendes Ende aus.
Der Film ist sehenswert, aber das Ende ist leider nicht passend zu der vorher so großartig aufgebauten Stimmung.
Schade
Nicole Swatowski
Nicole Swatowski

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5,0
Veröffentlicht am 29. September 2026
Einfach Genial!!! Ich habe mich lange nicht so toll unterhalten gefühlt. Im Kino heftig, jede 5 Minuten ein Sesselhopser garantiert. STARK
Rob T.
Rob T.

7 Follower 440 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. September 2026
Nachdem er in der Klinik ein Paket abgegeben hat, ist für den Kurierfahrer Bryan (Austin Abrams) eigentlich Feierabend. Doch er wird zu einem weiteren Auftrag überredet. Er bekommt ein biomedizinisches Paket überreicht, das er zu einer weiter entfernten Adresse bringen soll.
An einer verlassenen Straße rennt Byran aber eine Frau ins Auto. Sie scheint schwer verletzt - aber irgendwas anderes scheint mit ihr ebenfalls nicht zu stimmen.
Seine Mission gerät mehr und mehr außer Kontrolle. Er muss Hilfe in einem verlassenen Haus suchen - es scheint, als ob der Alptraum immer schlimmere Ausmaße annimmt. Für Bryan geht es ums Überleben.

Wie in einem Videospiel wirkt es, als würde Bryan in diesem Film von Level zu Level springen. Wie in einem Computerspiel begleiten wir Bryan wie er nach und nach an immer neue Orte mit neuen Herausforderungen gelangt, um sich zum Showdown durchzuarbeiten.
Tatsächlich basiert "Resident Evil" auf ein Computerspiel. Insofern ist die Handlung recht simpel, aber es mehr effektiv mehr und mehr Spannung aufgebaut. 2002 gab es die erste Verfilmung - die aber mit dieser, von 2026, sehr wenig gemein hat.
Der Film von Zach Cregger beginnt relativ harmlos: Der Kurierfahrer braucht in der Klinik eine Unterschrift. Mit dem Unfall wird es dann gruselig, der Film entwickelt sich zum Horrorthriller, und irgendwann kommen die wirklich ekligen Momente.
So spannend "Resident Evil" auch ist, er geht durchaus an die Ekelgrenze. Dabei sind die Mittel, die er anwendet, relativ simpel und wirklich nicht neu. Aber er triggert alptraumhafte Sequenzen, die Art und Weise wie sich die Antagonisten am Leben halten ist durchaus widerlich.
Und das Ende? Durchaus überraschend.
Erique Cartmanez
Erique Cartmanez

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3,5
Veröffentlicht am 27. September 2026
Also wenn man den Film im Vorfeld als Horrorkomödie deklariert hätte, würde ich vier Sterne geben. Kleine Easter Eggs zum Game, ein paar gute Scares und ordentlich Gore. Das der Film nicht ab 18 freigegeben ist wundert mich ehrlich gesagt. Kann man sich reinziehen :)
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