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Lemmiblog
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3,5
Veröffentlicht am 29. Juli 2026
GELUNGENE CREEPYPASTA
Evy und Justin betreiben einen Podcast über Schauergeschichten. Als Justin eine mysteriöse Mail mit 10 Audiologs erhält, beschließen die beiden, diese für ihre nächste Folge zu verwenden. Doch mit jedem abgespielten Log wirds unheimlicher. Gleichzeitig geschehen bei Evy, die zu Hause ihre kranke Mutter pflegt, plötzlich merkwürdige Dinge. Alles nur Zufall, der Alkohol oder steckt doch etwas mehr dahinter?
Underton geht ca. 95 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Slow Burner Horror, der fast ausschließlich über seine Atmosphäre funktioniert und genau deshalb mich voll abgeholt. Am Ende ist das wahrscheinlich wieder so ein Film, den außer mir kaum jemand feiert, weil er exakt das liefert, was ich mich trifft. Eine bedrückende Stimmung, ein fast leeres Haus, in dem klischeehaft irgendwo ein Licht angeht, und eine Geschichte, die weniger vom Zeigen als vom Zuhören lebt. Über weite Strecken sieht man Evy zu, wie sie sich nachts um 3 Uhr gemeinsam mit ihrem Kumpel diese Aufnahmen anhört, vor deren Wiedergabe sogar gewarnt wird. Das Besondere ist dabei die Inszenierung. Während Evy einfach nur zuhört, bewegt sich die Kamera mal nach links oder rechts, verweilt in dunklen Ecken oder zeigt Bereiche des Hauses, in denen... eigentlich gar nichts passiert und genau das macht den Film so effektiv. Irgendwann wartet man auf den Jumpscare, der nicht kommt. Stattdessen fängt das eigene Gehirn an, in jeder Ecke Gestalten zu erkennen. Die beiden größten Schwächen sind allerdings die Laufzeit und das Finale. Trotz der kurzen Laufzeit zieht es sich, weil die 10 Audiologs über drei Tage verteilt werden. Das Ende verpasst uns dann Blair Witch Project Vibes. Muss man mögen. Unterm Strich bleibt ein kleiner, aber gelungener Horrorfilm, der weniger auf billige Schockeffekte als auf Atmosphäre setzt. Wer permanente Jumpscares oder Action erwartet, dürfte enttäuscht werden.
7/10 Punkten. Der Film beweist mal wieder, dass die schlimmsten Monster manchmal nicht im Bild zu sehen sind, sondern im eigenen Kopf entstehen.
Solider neuer Horrorfilm von A24 der auf Atmosphäre statt Jumpscares setzt. Ist definitiv nicht für jeden was da dieser Film größtenteils ohne viel Gewusel läuft. Man kann es sich als ein Podcast nur in gruselig vorstellen.
UNDERTONE Kritik Review (2026): Die Moderatorin eines Podcasts, der sich mit unheimlichen Phänomenen befasst, zieht in das Haus ihrer sterbenden Mutter, um deren Pflege zu übernehmen. Kurz darauf erhält ihre Sendung eine Reihe von Tonaufnahmen eines jungen, schwangeren Paares, das von rätselhaften Geräuschen und paranormalen Ereignissen berichtet. Mit jeder neuen Aufnahme erkennt sie zunehmend Parallelen zwischen der geschilderten Situation und ihrem eigenen Leben. Die Überschneidungen wirken zunehmend verstörend und nagen an ihrer Wahrnehmung, bis sie sich unaufhaltsam in eine Entwicklung verstrickt, der sie sich nicht mehr entziehen kann. „Undertone“ überzeugt vor allem mit seiner ruhigen, düsteren Atmosphäre und einem konstanten Gefühl von Unbehagen. Der Film setzt eher auf subtile Spannung als auf große Schockmomente und versucht, seine Geschichte langsam aufzubauen. Gerade diese zurückhaltende Erzählweise funktioniert nicht immer. Manche Szenen wirken etwas zu langgezogen und die Handlung verliert zwischendurch an Dynamik. Trotzdem gibt es einige starke Momente, die zeigen, welches Potenzial in der Idee steckt. Visuell ist der Film gelungen und schafft es immer wieder, eine bedrückende Stimmung zu erzeugen. Insgesamt fehlt aber der letzte Funke, um wirklich nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Fazit: Ein atmosphärischer Thriller mit guten Ansätzen, der jedoch nur teilweise überzeugen kann. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐☆☆☆☆☆ ️