FSK ab 12 freigegeben
Die vier jugendlichen Gammler*innen Kyle (Georgie Farmer), Alex (Yasmin Finney), Sid (Roman Hayeck-Green) und Petey (James Scholz) treiben von ihren Schlafzimmern aus jede Menge digitalen Unfug. Sie lassen etwa Internetbetrüger von deren eigener Medizin kosten und sind ständig auf der Suche nach neuen Sicherheitslücken in eigentlich geheimen Systemen. Dadurch landen sie auch im virtuellen Tresor eines Techmilliardärs, den die vier um Krypto im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar erleichtern wollen. Dabei geraten sie jedoch schnell ins Visier der Milliardärstochter, die den vier schon bald nach dem Leben trachtet...
3,5
gut
LifeHACK
Einer der glaubhaftesten Hacking-Thriller – zumindest bis zu einem gewissen Punkt.
Von Christoph Petersen
Man könnte Regiedebütant Ronan Corrigan und seiner Co-Autorin Hope Elliott Kemp durchaus vorwerfen, dass sie die ersten Minuten ihres Hacking-Thrillers „LifeHACK“ fast eins zu eins aus bekannten YouTube-Formaten übernommen haben. In diesen geben sich Hacker als vermeintlich hilflose Senior*innen aus, um sich so von meist in Indien ansässigen Online-Betrüger*innen übers Ohr hauen zu lassen. Aber dann wird der Spieß kurzerhand umgedreht: Während des Scam-Versuchs verwenden die Video-Verantwortlichen plötzlich den wahren Namen ihres Gegenübers, woraufhin in den Callcenter-Fabriken nach einem ersten Schreck meist die schiere Panik ausbricht. Und weil vorab die Überwachungskameras geknackt wurden, kann das YouTube-Publikum live dabei zusehen. Diese Ähnlichkeit des „LifeHACK“-Auftakts zu online längst viralen Video-Hits ist allerdings gar nicht verkehrt, denn zum einen macht es selbst in der
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1:24
0:51
Ein paar Jugendliche zocken einen Milliardär ab mit geschickten und windigen Onlinetricks, während dies komplett als Desktopfilm erzählt wird. Es liegt wohl bei einem selbst, ob man diese einschränkende Erzählweise mag oder davon abgestossen wird. Sie ist hier definitiv hilfreich, um die flotten Online Tricks zu visualisieren. Leider ergeht sich der Film in einer vermutlich sehr zutreffenden Fachsprache, bei der man als nicht kundiger ...
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Ich finde es schon erstaunlich, wie gut dieses doch sehr experimentelle Format "Bildschirmthriller", in dem man hauptsächlich sieht, was die Protagonisten auf ihrem Bildschirm anklicken und wie sie über verschiedene Kanäle kommunizieren, funktioniert. LifeHACK ist zwar diesbezüglich nicht puristisch - es gibt auch einiges an "Real Life Action", aber insgesamt wird hier klar an den Stil von Filmen wie "Unfriend" angeknüpft. Die Story ist mit ...
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Altersfreigabe der FSK
“LifeHACK" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Der Screenlife-Film
Mit Screenlife-Filmen bezeichnet man Filme, deren Handlung sich komplett auf einem Computer- oder Smartphonebildschirm abspielt, was seit den 2010er Jahren durch die technologischen Entwicklungen natürlich zunimmt. Vor „LifeHACK“ benutzen z.B. die Horrorfilme „Unknown User“ (2014) oder Zoom-Horror „Host“ (2020) das Gestaltungsmittel. „LifeHACK“-Produzent Timur Bekmambetov setzte übrigens neben der „Unknown User“-Reihe u.a. auch den Screenlife-Fil
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Zurück an den Computer
„LifeHACK“-Regisseur Ronan Corrigan verriet in einem Interview mit Deadline, dass er die Inspiration zu seinem Desktop-Film vor allem aus seiner Jugendzeit als Gamer und der Corona-Pandemie zog, als sein Lebensmittelpunkt nämlich erneut der PC wurde.
Produktionsland
Großbritannien
Verleiher
StudioCanal Deutschland
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Englisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-