Als bei der CinemaCon im April 2025 erstmals „The Further Mis-Adventures of Cliff Booth“ von sich Reden machte als Spin-Off für Brad Pitts „Once Upon a Time... in Hollywood“ (2019) Charakter Cliff Booth, inszeniert von David Fincher („The Social Network“) nach einem Drehbuch von Quentin Tarantino mit einer Weihnachtspremiere auf Netflix, mussten Pressevertreter*innen tatsächlich zunächst klären, ob es sich bei der unwahrscheinlichen Kombination nicht um einen Aprilscherz handelt.
Mit einem geschätzen Budget von ca. 200 Millionen US-Dollar ist „The Further Mis-Adventures of Cliff Booth“ die bislang teuerste Produktion in den Karrieren von Quentin Tarantino und auch von David Fincher. Gedreht wurde ganze 110 Tage vom Juli 2025 bis Januar 2026 in Los Angeles, wo für die Handlung das Hollywood des 70er Jahre rekonstruiert wurde. Mit einer Gage von 40 Millionen US-Dollar erhielt Hauptdarsteller Brad Pitt die bis dato höchste Gage in seiner Karriere (inklusive Produzentenhonorar). Auch Regisseur David Fincher und Autor Quentin Tarantino erhielten mit jeweils 20 Millionen US-Dollar so viel wie noch nie für die Arbeit an einem Film.
Obwohl „The Further Mis-Adventures of Cliff Booth“ die Geschichte der von Quentin Tarantino geschaffenen Figur Cliff Booth (Brad Pitt) aus „Once Upon a Time... in Hollywood“ (2019) fortführt, übernahm nicht Tarantino sondern David Fincher die Regie. Tarantino schrieb stattdessen das Drehbuch und fungierte als Produzent, wodurch erstmals seit From Dusk Till Dawn (1996) ein anderer Regisseur ein von ihm verfasstes Skript inszeniert. Die Wahl von David Fincher als Regisseur geht dabei hauptsächlich auf Hauptdarsteller und Produzent Brad Pitt zurück, der mit Fincher bereits bei Kinoerfolgen wie „Sieben“ (1995), „Fight Club“ (1999) und „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ (2008) zusammenarbeitete.