Mit „Only Good Things“ legt Regisseur Daniel Nolasco seine zweite Regiearbeit vor, die wie auch sein Erstling „Dry Wind“ (2020) eine schwule Liebesgeschichte im ländlichen Brasilien thematisiert.
Der Handlungsort von „Only Good Things“ ist die brasilianische Gemeinde Catalão, in der heute zwar insgesamt mehr als 100.000 Menschen leben, diese sich aber gleichzeitig über eine riesige teilweise menschenleere Fläche aus Weideland für Vieh erstreckt. Zum Vergleich: Mit einer Bevölkerungsdichte von weniger als 18 Menschen pro Quadratkilometer, liegt die Region noch weiter hinter dem am dünnsten besiedelten deutschen Landstrich, dem Altmarkkreis Salzwedel mit 35 Einwohnern pro Quadratkilometer.