2009 wird der indigene Anführer Javier Chocobar bei einer gewaltsamen Räumung in Argentinien erschossen. Erst neun Jahre später beginnt der Gerichtsprozess gegen die Täter. Der Film begleitet Stimmen aus der betroffenen Gemeinschaft und dokumentiert den Verlauf des Verfahrens. Dabei treten tief verwurzelte koloniale Machtstrukturen und der anhaltende Kampf um Landrechte zutage.
Andere Städte
Filmvorführung ansehen (1)
3,5
gut
Landmarks
Wem gehört das Land?
Von Janick Nolting
Lucrecia Martel, eine der bedeutendsten Regisseurinnen Argentiniens, hat sich an einem regelrechten Mammutprojekt versucht. Nachdem sie in den letzten Jahren unter anderem den Oscar-Beitrag „Zama” (2017) verantwortet hat, der sich mit dem Kolonialismus auseinandersetzte, kehrt Martel nun zu diesem Thema zurück. Jahrelang hat die Regisseurin an ihrem ersten abendfüllenden Dokumentarfilm gewerkelt. „Landmarks” (im Original: „Nuestra Tierra”), lautet sein prägnanter Titel, für den Martel eine Fülle an Material gefiltert und bearbeitet hat.Die Argentinierin hat sich dabei ein reales Verbrechen aus der Provinz Tucumán vorgenommen, dessen Aufarbeitung und Dokumentation plötzlich ein riesiges Geflecht der strukturellen Gewalt offenlegt, das sich quer durch die Geschichte zieht. „Landmarks” erscheint in seinen Bildern auf den ersten Blick manchmal ganz simpel gestrickt, platzt aber inhaltlich fa
Die ganze Kritik lesen
2:05
Produktionsländer
Argentinien,
USA,
Mexiko,
Frankreich,
Niederlande,
Dänemark
Verleiher
-
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
-
Sprachen
Spanisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-