Die Geschichte von Karate Tiger
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Lemmiblog
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4,5
Veröffentlicht am 2. Februar 2026
SIEH DIR DAS AN, HÖRST DU FATZKE

1986 kam ein Film raus, der bis heute nachhallt wie ein sauber gesetzter Roundhouse-Kick, Karate Tiger. Unbekannte Gesichter wurden zu Ikonen, Dialoge zu Zitaten fürs Leben und Martial-Arts-Kämpfe wirkten im Westen plötzlich roh, direkt und echt. Das hier ist die Geschichte, die Legende und der Startschuss einer Reihe, die ihresgleichen sucht.

Die Geschichte von Karate Tiger geht ca. 151 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Doku, die nicht nur abfeiert, sondern erklärt, einordnet und verdammt viel Liebe für ihr Thema mitbringt. Sean David Lowe holt alle vor die Kamera, was Rang und Namen hat, Scott Adkins, Cynthia Rothrock, Matthias Hues, aber auch Originale wie Kurt McKinney, . Fails und Kathie Sileno, die einfach immer noch umwerfend aussieht. Dazu Regisseure, Weggefährten und jede Menge Anekdoten.
Wir besuchen alte Drehorte, die nach fast 40 Jahren natürlich anders aussehen, reden über die Musik, die Atmosphäre und warum Karate Tiger, genau wie Bloodsport, bis heute in den Köpfen und Herzen der Fans klebt. Man könnte denen locker noch länger zuhören, ohne dass es langweilig wird.
Besonders spannend, der Blick auf Karate Tiger 2 und das ganze Chaos rund um McKinney und Van Damme. Van Damme selbst ist zwar nicht dabei, wird aber herrlich durch seinen alten Kumpel Michael Quissi „vertreten“. Wie er beschrieben wird, ehrgeizig, locker, humorvoll und vor allem warum er abgesagt hat, ist einfach zum Weglachen.
Einziger echter Minuspunkt, manche selbsternannte „Producer“, die sich offenbar vor allem deshalb äußern dürfen, weil sie Geld reingebuttert haben (ja, ich auch). Das wirkt stellenweise schräg und hätte es nicht gebraucht.
Unterm Strich bleibt eine Liebeserklärung an Karate Tiger, an Martial Arts und an das 80er-Kino. Voll mit Infos, Herzblut und Geschichten, die man hören will.

9/10 Punkten. Casting, Musik, Drehchaos, mehrere Regisseure, hier bekommt man wirklich alles serviert, was man als Fan hören möchte.
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