“Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Während „Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte“ in der buchstäblich hundertjährigen erzählten Zeit das Schicksal unterschiedlicher Menschen behandelt, bleibt das Grundstück an einem Brandenburger-See die Konstante der Filmhandlung. Der im Film nicht näher bezeichnete Ort in Brandenburg wurde im Zuge der Dreharbeiten insbesondere am Scharmützelsee der Gemeinde Bad Saarow (zwischen Frankfurt/Oder und Berlin) zum Leben erweckt. Teilweise wurde aber auch am Templiner See in Potsdam gefilmt.
Mit „Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte“ verfilmt Volker Schlöndorff schon zum 19. Mal in seiner Karriere ein renommiertes literarisches Werk. Ein Trend der sich seit seinem Debüt „Der junge Törless“ (1966) fortsetzt in der Filmographie des deutschen Oscarpreisträgers. Die Romanvorlage von Jenny Erpenbeck erschien 2007 und zählt in manchen Bundesländern zum Lehrplan der gymnasialen Oberstufe. Mit Schauspieler David Bennent ist übrigens 47 Jahre nach „Die Blechtrommel“ (1979) ein Darsteller aus Schlöndorffs bekanntestes Literaturverfilmung auch mit von der Partie.