15. Oktober 2026
Im Kino
|
1 Std. 58 Min.
|Drama,
Historie
Regie:Volker Schlöndorff
|
Drehbuch:Volker Schlöndorff
Besetzung:Lars Eidinger,
Martina Gedeck,
Susanne Wolff
Filmstarts
3,0
Vorführungen
Zur Sammlung hinzufügen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilen
Inhaltsangabe
Ein Haus an einem märkischen See wird über viele Jahrzehnte hinweg zum Schauplatz ganz unterschiedlicher Lebensgeschichten. Generation für Generation ziehen neue Bewohner ein, deren persönliche Schicksale eng mit den tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Von der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus und die Wirren des Zweiten Weltkriegs bis in die Nachkriegsjahre und das Leben in der DDR erlebt das Anwesen zahlreiche Umbrüche. Mit jeder neuen Epoche verändern sich die Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Lebensentwürfe, während das Haus als stiller Zeuge ihrer Erfahrungen bestehen bleibt. Auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands setzen sich die Veränderungen fort. So entsteht das Porträt mehrerer Generationen, die auf unterschiedliche Weise nach Heimat, Identität und einem Platz in einer sich stetig wandelnden Welt suchen.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Jenny Erpenbeck.
Der Film, für den viele von euch schon letztes Jahr ins Kino gegangen sind (und dann etwas ganz anderes gesehen haben)
Von Christoph Petersen
Im vergangenen Jahr hat es Mascha Schilinski mit ihrem zweiten Langfilm „In die Sonne schauen“ nicht nur in den Cannes-Wettbewerb geschafft, sondern dank des Festival-Hypes (samt Einreichung als deutscher Oscar-Kandidat) auch mehr als eine Viertelmillion Zuschauer*innen in die Kinos gelockt. Ein Wahnsinnsergebnis für einen derart herausfordernden Film, der experimentell und verstörend von all dem (weiblichen) Schmerz erzählt, der sich im Laufe von 100 Jahren in einem Vierseitenhof in der Altmark ansammelt. Der Protagonist ist dabei der Ort selbst – und das gleich über ein ganzes Jahrhundert hinweg. Genau ein Jahr später feierte nun ein weiterer deutscher Film in Cannes seine Weltpremiere … … und der stellt schon in seinem Untertitel klar, dass er offenbar Ähnliches im Sinn hat: „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ erzählt ebenfalls anhand eines einzigen Ortes von 100 Jahren deutsch
Die ganze Kritik lesen
Trailer
1:51
Heimsuchung - Eine Jahrhundertgeschichte Trailer DF