Bruno Hofstetter (Heinz Reincke) führt ein entspanntes Leben als Leuchtturmwärter in einer abgelegenen Ecke von Schleswig-Holstein. Mit der Ruhe in seinem Alltag hat es ein jähes Ende, als der Regierungsbeamte Georg Krempe (Gert Fröbe) auftaucht, um die jährliche Prüfung und Wartung des Gebäudes durchzuführen. Der pedantische Krempe verlangt, Papiere und Nachweise zu sehen und alles haarklein unter die Lupe zu nehmen – was Hofstetter überhaupt nicht passt. Denn mit dem Vorgänger des Herren waren diese Termine bisher nie ein Problem. Im Gegenteil, man trank zusammen einen oder drei, und schon war die Sache erledigt. Da Krempe sich aber stur stellt und alles den Vorschriften und ihren Paragraphen nach inspizieren will, tut Hofstetter es ihm gleich und schlägt den Prüfer mit seinen eigenen Waffen…
„Ein sturer Bock“ ist Bestandteil eines einstündigen TV-Specials, welches sich aus vier inhaltlich nicht miteinander verbundenen Kurzfilmen zusammensetzt. Zur vom ORF und dem ZDF erstellten Koproduktion gehören außerdem noch „Ein lahmer Gaul“, „Ein dicker Fisch“ und „Ein schwarzes Schaf“. In allen Segmenten spielt Heinz Reincke jeweils eine der Hauptrollen.