Katharina Wegener (Valerie Niehaus) ist überrascht, als eines Tages ein junger Musiker im Kindergarten auftaucht und mit den Kindern musiziert. Er stellt sich als Tom Kowalski (Anselm Bresgott) heraus – der Vater der kleinen Clara (Lani Kalea Maurischat). Doch Tom hat kein Umgangsrecht, da Claras Großmutter Antje Müller-Mentzen (Teresa Harder) ihn wegen angeblicher Gewalttätigkeit vom Kind fernhält. Katharina bittet ihn, den Kindergarten zu verlassen – sehr zum Ärger ihres neuen Praktikanten Ali „Baba“ (Jonathan Kwesi Aikins), der Tom nur einen Gefallen tun wollte. Katharina spürt, dass hinter Toms Geschichte mehr steckt, und sucht ihn nach Feierabend auf. Tom lebt mit Baba in bescheidenen Verhältnissen und leistet Sozialstunden wegen eines Gewaltdelikts ab. Trotz seiner schwierigen Vergangenheit wirkt er sensibel und musikalisch begabt. Gemeinsam mit Baba gründet er eine Band – und Katharina, die nach dem Verschwinden ihres Partners Juri ihre Leidenschaft für Musik aufgegeben hatte, lässt sich zum Mitsingen überreden. Mit Unterstützung ihres Freundes Sascha Falk (Bert Tischendorf) findet die Gruppe einen Probenraum, und Katharina beginnt, mit Tom neue Lieder zu schreiben. Parallel hilft sie ihm, vor dem Jugendamt ein positives Bild als Vater zu vermitteln. Schließlich darf Tom seine Tochter wiedersehen – doch immer wieder kommt es zu beunruhigenden Ausbrüchen. Merkwürdigerweise treten diese nur in Verbindung mit Musik auf. Während Katharina versucht zu verstehen, was hinter seinem Verhalten steckt, findet sie durch die Musik auch zu sich selbst zurück.