Ein abgeschiedenes Haus am Rand des Schwarzwalds wird zum Ausgangspunkt eines rätselhaften Falls, als Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) fern seiner Dienstzeit auf Kinderschreie stößt. Im Inneren entdeckt er die verängstigte Eliza (Hanna Heckt), die sich in einer Standuhr versteckt hat, sowie Blutspuren, die auf ein Gewaltverbrechen verweisen. Das neunjährige Mädchen kann keine Erklärung liefern, wohin ihre Eltern verschwunden sind. Kurz darauf taucht der Vater tot in einem Waldsee auf, beschwert mit Steinen, was Franziska Tobler (Eva Löbau) an ein familiäres Delikt denken lässt. Unterstützung sucht sie bei Dr. Evelyn Kaltenstein (Mina Tander), die Eliza betreut und berichtet, dass das Kind seit Jahren mit niemandem außerhalb der Familie spricht. Selbst ihr bleibt der Zugang verwehrt, weshalb sie Eliza vor zu viel polizeilichem Einfluss schützen will. Während die Mutter unauffindbar bleibt, fehlt Tobler eine Aussage, um den Fall voranzubringen. Berg findet schließlich einen vorsichtigen Zugang zu Eliza, die ihre Umgebung mithilfe ihres liebsten Märchens deutet und so erste Hinweise auf die Ereignisse liefert.