Roya (Melisa Sözen), eine iranische Lehrerin, wird wegen ihrer politischen Überzeugungen im Evin-Gefängnis in Teheran inhaftiert. Vor eine drastische Entscheidung gestellt, soll sie entweder ein erzwungenes Fernsehgeständnis ablegen oder weiterhin in ihrer drei Quadratmeter großen Zelle bleiben. Während Erinnerungen und Gegenwart ineinander übergehen und ihre zeitliche Ordnung verlieren, bewegt sie sich zwischen inneren Vorstellungswelten und erlebter Realität. In diesem Zustand der Isolation verändern sich Wahrnehmung, Selbstbild und Identität, zugleich tritt die fragile Möglichkeit von Widerstand in den Vordergrund.