1916 in und um Dublin: Mit dem Osteraufstand versuchten irische Patrioten das Chaos des in ganz Europa tobenden Weltkriegs zu nutzen, um einen jahrhundertealten Traum zu verwirklichen: die Befreiung von der britischen Besatzung und Unterdrückung. Am 24. April, dem Ostermontag, begann mit der Besetzung strategisch wichtiger Gebäude in der Stadt eine handfeste Rebellion. Nach einer Woche erbitterter Kämpfe mussten sich die Freischärler der Übermacht der britischen Militärs geschlagen geben. 15 Männer werden hingerichtet, hunderte zu Haftstrafen verurteilt. Zur Symbolfigur des irischen Freiheitskampfes wird in dieser Zeit Eamon de Valera (Karl-Michael Vogler) – der in New York City geborene Sohn eines Kubaners und einer Irin. Als junger Mathematikprofessor nimmt er an den Osteraufständen teil und erwirbt sich dabei den Ruf eines Helden. Nach seiner vorzeitigen Begnadigung und Entlassung aus dem Gefängnis setzt de Valera sich in die USA ab und wird in Abwesenheit bei der von London nicht anerkannten ersten Nachkriegswahl zum Präsidenten der bis dato noch nicht existierenden Irischen Republik gewählt …
Der zweiteilige TV-Film ist ein für das ZDF produziertes Dokumentar-Drama mit einem Mix aus Spielszenen, Experten-Interviews und Archivmaterial.