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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 13. Juli 2010
Spitzencharaktere, interessante Geschichte ohne viel Schnick Schnack, es gibt nur eine Mission und fertig. Das Ende hat dann alles ein wenig vermasselt, da hätte ich mir was besseres gewünscht und etwas mit mehr Logik. Ansonsten bleibt der Film immer spannend, viel Action und ohne übertriebene Special Effects (die laut DVD nicht großartig mit PC bearbeitet wurden). Im Endeffekt ist das jedoch Geschmacksache. Entweder man mag Actionfilme mit Rumgeballer oder nicht.
Also ich hab mir die DVD mit recht normalen Erwartungen angeguckt und muss sagen, dass ich unterhalten wurde und das hat mir in diesem Falle gereicht. Dieses sinnlose Geballer hatte meiner Meinung nach auf Dauer was eher lustiges an sich. Das Ende war ganz nett gedacht, scheiterte letztendlich jedoch in Filmform.
Die unterschiedlichen Charaktere fand ich auch ganz cool. Da hätte ich vielleicht erwartet, dass man noch mehr auf diese eingeht und nicht gleich Ben Affleck abnippeln lässt - der hat besseres verdient!
Die Darstellerliste liest sich gut und auch die kurze Zusammenfassung der Handlung verspricht so einiges.
Leider erfolgt die Ernüchterung im Film sehr schnell.
Man wird den Eindruck nicht los, dass der Regisseur im besten Stile eines Quentin Tarantino agieren wollte, dies aber höchstens in den ersten zwanzig Minuten des Films hinbekommt. Woran liegt das?
Ganz einfach: Die Story ist einfach flach, die Dialoge wirklich schlecht.
Die einzelnen Gruppen, die im Hotel aufeinandertreffen hätten einfach ein bißchen durchdacht sein müssen, stattdessen geht es ab ca. der Mitte des Films nur noch um sinnloses Geballer.
Ab diesem Zeitpunkt wandelt sich der Film vollkommen überraschend und unpassend von einem ironisch wirkenden Machwerk in ein sentimentales Drama, welchem am Ende noch eine Art "Aufklärung" verpasst wird, welche vollkommen egal ist und dem Film nicht wirklich etwas gibt.
Für mich mal wieder ein Film, der versucht hat den Flair von Tarantino Filmen zu übernehmen und gegenüber diesen gnadenlos untergeht.
Wer allerdings einfach nur Geballer sehen möchte der kann durchaus trotzdem seinen Spaß haben.
Also mir hat der Film eigentlich sehr gut gefallen. Nachdem ich den Trailer gesehen habe, musste ich mir den Film einfach anschauen. Und er hat meine Erwartungen erfüllt. Das einzige was mich von dem Kinobesuch abgehalten hat, war Ben Afflek. Aber der gab eh bald mal den Löffel ab. Also konnte der Film nur ncoh besser werden.
Ich wurde auch von Alicia Keys überracht. Wenn man ein Fan von ihrer Musik ist, glaubt man gar nicht, dass sie so gut eine Auftragskillerin spielen kann
Hab ihn mir gestern mit Kumpels im Kino angesehen und war wirklich positiv überrascht. Klar ist der Trailer mal wieder vielversprechender als der Film an sich, aber das ist ja eigentlich fast immer so. Der Schluss war dann meiner Meinung ein bisschen zu melankolisch, aber alles in allem ist Smokin´ Aces für Fans von viel action, geballer und coolen Sprüchen auf jeden Fall empfehlenswert.
Der Film ist der absolute Wahnsinn. Die Story ist überraschend gut durchdacht und der Film wird in keiner Minute langweilig.
Es ist einfach immer Spannung vorhanden, genau wie teilweise Gefühl, extrem viel Action und Anspruch.
Es wird sich nicht auf ein paar wenige Charaktere konzentriert, sondern es werden eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere geboten, was meiner Ansicht nach den Film noch interessanter macht.
"Smokin' Aces" wurde mir als eine Mischung aus Guy Ritchies "Snatch-Schweine und Diamanten" und Tarantinos "Pulp Fiction" beschrieben. Es ist seltsam, aber es werden immer häufiger Filme als "tarantioesk" beworben, sobald sie eine Gangsterstory erzählen, mit vielen verdammt coolen Typen, die verdammt coole Sprüche reißen und so ganz nebenbei verdammt cool andere nicht ganz so coole Leute abknallen. Möglich grotesk-durchgeknallt sollte das Ganze sein, Drogen sollten auch noch eine wichtige Rolle spielen und natürlich ganz viel Schießerein. Das alles hat "Smokin' Aces", die Klasse von den genialen Meilensteinen "Snatch" oder "Pulp Fiction" erreicht der Film aber zu keiner Zeit. Mit Tarantino hat das wenig bis gar nichts zu tun und mit Guy Ritchie noch weniger, dafür fehlt es "Smokin' Aces" an Raffinesse. Aber von vorne.
"Smokin' Aces" beginnt flott, recht spannend, amüsant und höchst unterhaltsam. Man bekommt gute Schauspieler wie Ray Liotta, Ben Affleck und Andy Garcia zu sehen, sogar Ryan "Van Wilder" Reynolds überzeugt als aufstrebender FBI-Agent. Zunächst wird man förmlich überschüttet mit Informationen und neuen Charakteren, man hat Schwierigkeiten, mitzukommen, so verwirrend, wenn auch sehr interessant, ist die Überblendung der verschiedenen Szenen. Nach und nach kristallisiert sich dann ein recht simpler Plot heraus: Alle wollen dem Ganoven Buddy "Aces" Israel an den Kragen. Das FBI, drei superdurchgeknallte Neo-Nazis, die auf die Metalband "Trivium" stehen, ein weiters Trio, das Aces an einen Anwalt aushändigen soll und nicht zu vergessen, die aufregende Alicia Keys samt Partnerin.
Der Plot kommt superschnell in Fahrt, man wird als Zuschauer mit dem hohen Tempo des Films geradezu angesteckt .
Doch spätestens ab der Hälfte kippt der Film um und kommt nicht mehr witzig-grotesk daher, sondern nimmt sich plötzlich ernst. Eine Wandlung, die zunehmends droht, ins Lächerliche zu kippen und den Zuschauer ziemlich vor den Kopf stößt. Plötzlich wird geballert, was das Zeug hält. Besonders der Showdown ist in Sachen Brutalität dermaßen überzogen, dass man das Gefühl hat, plötzlich im falschen Film gelandet zu sein. Regisseur Carnahan hätte sich vielleicht vorher überlegen sollen, ob er einen brutalen, ernsten Gangsterstreifen oder eine groteske Thrillerkomödie drehen will. Beides passt nicht.
Zu allem Überfluss wird FBI-Agent Ryan Reynolds gegen Ende des Films durch den Tod seines Partners noch geläutert, erkennt das Unrecht seiner Taten und der des gesamten FBIs. Durch dessen aus dieser Erkenntnis resultierenden Handlung zwängt Carnahan auch noch eine (zweifelhafte) Moral in seinen Film.
So kommen auch die letzten zehn Minuten des Films ziemlich überladen daher, zumal auch das obligatorische twist-ending zwar durchaus überraschend ist, aber auch irgendwie gezwungen und daher unnötig erscheint.
Fazit: "Smokin' Aces" lohnt durchaus das Anschauen, gerade wegen der äußerst unterhaltsamen ersten Hälfte. Danach wird es leider zunehmends banaler, aber wer auf wilde Ballerein steht, kommt auch hier auf seine Kosten.
Durch die enttäuschende zweite Hälfte kann man die Qualität von "Smokin' Aces" meiner Meinung nach leider nur als knapp über Mittelmaß bewerten.
Smokin Aces unterhält seinen zuschauer spitze. Gute Characktere, klasse Action und eine annehmbare Story. Das alles aber total cool inszeniert mit guter Star Besetzung. Einfach klasse. Kann ich jedem empfehlen.
Der Film bietet solide Action, gepaart mit ein wenig Humor. Doch die Story ist es eig. nicht wert, einen Film daraus zu drehen. Letztendlich braucht man nur wissen, dass ein Möchtegern-Mafiosi und Entertainer namens Buddy Israel auspacken will und gegen den örtlichen Mafiaboss Sperazzo aussagen will. Sperazzo setzt allem Anschein nach ein Kopfgeld von 1 Million Dollar auf Israel(und sein Herz)aus. Da machen sich nebst FBI (um Israel zu schützen)gleich mehrere Auftragskiller(kommandos) auf dem Weg zu Israel. Am Ende gibts logischerweise ein Gemetzel und dann noch eine schon etwas angekündigte Wendung.
Paar coole Szenen und blutige Shootouts. Paar amüsante Charaktere. Das wars dann aber auch. Insgesamt zu viele Charaktere und zu dünne Hintergrundstory.