Cargo
Durchschnitts-Wertung
2,8
10 Wertungen

4 User-Kritiken

5
0 Kritik
4
1 Kritik
3
0 Kritik
2
3 Kritiken
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.700 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 8. September 2026
Schade. Der Film geht spannend und atmosphärisch los, das Setting auf diesem rostigen Gammelkahn ist stark inszeniert und macht Lust auf mehr. Leider wird die Spannung dann aber ab der Hälfte ziemlich gekillt, indem die Szenen repetitiv sind und uns eigentlich gar nichts Neues mehr zeigen. Da nutzt sich dann auch das eigentlich ganz interessante Setting schnell ab. Die Auflösung am Ende ist dann jedoch total lahm und enttäuschend.

((ACHTUNG SPOILER!!))
Aber wirklich ärgerlich ist, dass die ganze Zeit so eine Suspense-Stimmung bezüglich des Geheimnisses im Frachtraum aufgebaut wird, da erwartet man dann eine spannende, Mystery-Auflösung, ich hatte da zeitweise ganz coole Akte X-Vibes, oder auch „Die letzte Fahrt der Demeter“ kam mir in den Sinn. Naja, aber die Erklärung ist dann am Ende so billig profan, dass es – trotz des mitschwingenden politischen Subtextes – einfach nur enttäuschend ist. Keine Geheimnisse, keine mysteriöse Kreatur, keine geheimnisvollen Geschehnisse, alles einfach nur irgendwelche blinden Passagiere, das soll’s gewesen sein??? Ich hab mich da richtiggehend verarscht gefühlt!
((SPOILER ENDE))

FAZIT: Toller, atmosphärischer Einstieg, maximal enttäuschender Schluss. Mit gutem Willen als Daniel Brühl-Fan gebe ich 4 Punkte, aber selbst die erscheinen mir doch noch zu hoch.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 8. August 2012
Ich muss ganz ehrlich sagen dass der Film mehr mist war als alles andere. Er fing sehr interessant an aber bereits am Anfang waren die Dialoge mehr als mager und die vorhanden erinnerten mich mehr an ein einstudiertes Stück aus dem Theater. Die Kulissen waren brauchbar und Zeit/Situationstechnisch angemessen. Die Story war ebenfalls nicht schlecht ist jedoch durch die schlechten Dialoge und vieles andere dass ich leider so nicht beschreiben kann, einfach in den Papierkorb geworfen. Dieser Film hätte wesentlich besser sein können. Das Potential war vorhanden und wurde einfach nicht genutzt.

Der Film spiegelt jedoch sehr schön die Leichtgläubigkeit der Menschen und sollte diese dazu ermutigen nicht immer alles zu glauben was man irgendwo sieht oder hört. Fangt an selber zu denken.
Also ein sehr guter Anreiz. Wer also mal lust auf einen dramatischen Film - bitte gerne... aber von mir nur eine 2,5 wegen schlechter umsetzung!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 12. März 2010
Ich fand den Film richtig gut, und wunder mich ein bisschen über die magere Resonanz.

Bin froh, dass ich durch Zufall in meiner TV-Zeitschrift unter Kinotips darauf aufmerksam wurde, habe sonst nie was von dem Film gehört.

Es wird hier bei den Gastkritiken nach der geheimen Fracht gefragt: Die geheime Fracht sind meiner Meinung nach die unter Artenschutz stehenden Vögel, mit denen die Mannschaft sich nen dicken Dollar nebenher verdienen will.

Eine weitere, und im Vorfeld nicht vorhersehbare, geheime Fracht waren wohl die afrikanischen Flüchtlinge, die unter Lebensgefahr nach Europa zu kommen versuchten.

Und diese geheime Fracht verleiht dem Film dann seine tiefere Bedeutung.

Die Story ist rau, düster und beklemmend, und kommt alles in allem sehr glaubhaft rüber.

Man erfährt hier, dass es für blinde Passagiere bzw. politische Flüchtlinge nicht ungefährlicher ist, statt von staatlichen Behörden dann von unfreiwilligen Schleppern aufgestöbert zu werden. Die folgenden ‚Entsorgungsmaßnahmen’ sind krass.

Wie die Schiffsbesatzung aber dazu kommt, so vorzugehen, wird hier ja auch beschrieben, und ist nur einen Funken weniger brutal…

Die Handlung zeigt sich irgendwie doch Auge um Auge, Zahn um Zahn: Bedrohst Du meine Existenz, nehm’ ich Dir lieber vorher Deine!



Entlang der vereinnehmenden Handlung wirkt einzig die innere Verbundenheit des Käptans zu Chris irgendwie unglaubhaft, weil nicht nachfühlbar war, wie sich diese entwickelt haben soll (nur weil er seinen eigenen Sohn umgebracht hat?? Hab' nicht verstanden, warum er dann plötzlich an Chris hängt, obwohl der alle Matrosen als unsicherer Mitwisser gefährdet und auch die Haltung des Käptans verurteilt).



Also, ein heftiges Ding mit neuen Gesichtern und bekanntem, wieder eigenwillig gutem D. Brühl, der trotz seines theatralischen Stils sogar hierein passt.

Der Film ist nachhaltig bewegend und komplett anders als alles derzeit aktuelle...

Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
nicht schlecht der Film, hat gute Ansätze, aber leider auch nicht logisch. Was bringt denn die Flüchtlinge dazu mehrere Crew-Mitglieder umzubringen und ihre Schuhe demonstrativ zu platzieren ? sollten sie etwa die anderen Flüchtlinge gekannt haben, die früher über Bord geworfen wurden ? wenn ja kommt das sicher nicht rüber im Film, und wenn nein ist es einen ziemlich doofen Versuch Spannung in den Film einzubauen. Meine Meinung : eine geniale Idee für einen Film, leider wurde enorm viel potenzial verschenkt
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme