Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
Durchschnitts-Wertung
2,3
885 Wertungen

22 User-Kritiken

5
1 Kritik
4
5 Kritiken
3
8 Kritiken
2
4 Kritiken
1
4 Kritiken
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die zweite filmische Umsetzung des Comic-Superheldenteams, Die Fantastischen Vier, in den 60er Jahren geschaffen von Stan Lee und Jack Kirby, präsentiert mit dem Silver Surfer eine der kultigsten und gleichzeitig tragischsten Figuren des Marvel-Universums.

Wie bereits der 1. Teil, krankt der Film, nach meiner Meinung, an einer Fehlbesetzung der Hauptfiguren. Besonders Johnny Storm und Reed Richards entsprechen zu wenig der Comicvorlage. Sicherlich handelt es sich um Kleinigkeiten, aber wieso ist Johnny nicht blond und wo sind die grauen Schläfen von Reed? Außerdem hat man bei der Darstellung von Reed Richards durch Gruffud ständig das Gefühl, dass dieser die Rolle eher halbherzig und gelangweilt spielt. Überhaupt kommen die Hauptcharaktere insgesamt recht farblos rüber. Wieso ist Alicia, die blinde Freundin von Ben Grimm, eigentlich im Film eine Farbige? Die ersten 25 Minuten bestehen eigentlich nur aus Hochzeitsvorbereitungen, langweiligen Dialogen und Technobubble. Stellt man die Fantastischen Vier in direkten Vergleich mit Filmen wie die X-Men-Trilogie verlieren erstere leider. Tricktechnisch gute Sequenzen stellen allerdings z.B. die Verfolgungsjagd Fackel/Silver Surfer dar wie auch der Kampf Johnnys gegen Dr. Doom. Überhaupt Dr. Doom: Natürlich ist er der Erzrivale der Fantastischen Vier, doch musste man ihn bereits im zweiten Teil wieder reanimieren? Auch die Zusmmenarbeit der FV mit van Doom erfolgt auf solch naiver Vertrauensbasis, die einfach nicht glaubwürdig ist. Auf die Personifizierung von Galactus, der auch nicht wirklich böse ist, hat man im Film verzichtet und sich mit einer geheimnisvollen Wolke aus der Affäre gezogen. Zumindest der Background des Silver Surfers und sein Handlungsmotiv wurden kurz angerissen. Für den Kenner/Fan der Marvel Comics ist dieser Film sicherlich eine erneute Enttäuschung, für die übrigen Zuschauer bietet er zumindest solide Kinounterhaltung mit einigen netten SFX.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
"Fantastic Four - Rise Of The Silver Surfer" ist ein sehr schlechter Witz. Er ist nicht ernst zu nehmen.

Ich werde erklären, warum:



1. Die Story ist primitiv und einfallslos ausgearbeitet. Man hätte das ganze innerhalb von 5 Minuten viel schmerzloser erzählen können.



2. Die darstellerischen Leistungen sind grauenhaft. Sue Storm's Darstellerin hält ihr ach-so-schönes Gesicht irgendwie in die Kamera und wartet ungeduldig auf ihre Gage, Reed Richards scheint absolut desinteressiert und verschlafen und Johny Storm und The Thing streiten sich die ganze Zeit wie zwei kleine Jungs.



3. Die Dialoge sind unbeschreiblich schrecklich. Das ist er Stoff, aus dem Schlaftabletten sind.



4. Logikfehler von der ersten bis zur letzten Minute. "Hey, das ist ja ne Kamera! OK, jetzt arbeiten wir vor laufender Kamera einen Plan aus, wie wir hier rauskommen!"



5. Klischees auf Kosten der Logik. Natürlich ist es unmöglich, in die Nähe von Washington zu kommen, ohne haarscharf am Washington-Monument haarscharf vorbei zu fliegen. Natürlich ist es unmöglich, nach China zu fliegen, ohne 3m nah an die chinesische Mauer zu kommen.



6. Übertriebenes Cool-sein. Im Comic trägt Victor van Doom seine Rüstung wegen seiner starken Verletzungen am Körper und am Gesicht. Hier trägt er die Maske um cooooool zu sein. Praktischerweise passt seine Metall-Rüstung in seine Hosentaschen, er kann sie aber nur dann raus holen, wenn gerade eine andere Szene gezeigt wird.



7. Helden und Schurken verfehlen ihre Wirkung. Die FF sind entweder absolute Schlaftabletten oder kleine Jungs, während Dr Doom in keinster Weise furchteinflößend wirkt, sondern nur noch peinlich. Obwohl ich zugeben muss, dass der klassische Galactus alles andere als zeitgemäß ist, hätte es vermutlich bessere Lösungen gegeben als ihn zu einer komischen Wolke zu machen. Der Silver Surfer ist übrigens die einzige Figur im Film, die halbwegs funktioniert.



8. Das Ende. Gerade sind unsere Helden rein zufällig in China, da kommt Galactus genau auf dieser Seite der Welt an und... Was dann passiert, ist die Pointe des schlechten Witzes und wäre hier ein Spoiler.



Fazit: Absolut erbärmlich umgesetzt. Außer ein paar netten (nicht herausragenden!) Effekten hat der Film absolut nichts zu bieten. Für 2 Sachen ist der Film allerdings gut (und das meine ich ernst):

-Man kann sehr gut über seine Dummheiten und Fehler lachen.

-Man hat ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme