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Citizenpete
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3,5
Veröffentlicht am 29. Mai 2014
Vielleicht sollte man den Kritikern mal stecken, dass es sehr, sehr viele andere Regiesseure gibt, die ebenfalls mit viel Liebe ihre Werke inszenieren.
Bei Eastern Promises verhält es sich wie bei allen Filmen in diesem Genre, je nach Gemütslage nimmt man den Film entsprechend sehr gut oder eher weniger gut wahr. Objektiv ist der Film wirklich gut, aber es ist kein Meisterwerk. Ich würde dem Film eine 7,5 geben:
Besonders gut gelungen:
+ gute schauspielerischen Leitung
Nicht nur Viggo Mortensen, sondern auch Armin Müller-Stahl spielen wie immer tadellos und glaubwürdig. Vincent Cassel fand ich schon immer sehr gut, wurde aber nie so richtig gewürdigt, wird auch hier wieder keiner zu würdigen wissen - leider
+ perfekte Kameraführung
Aufgrund dieser Kameraführung bekommt man den Eindruck, London wäre der Vorhof der Hölle
+ stimmungsvoller Soundtrack
Sparsam, aber richtig dosiert!
Abstriche:
- Erzähltempo (Hauptmakel des Films
Es dauert einfach zu lange, bis der Film in Schwung kommt, und wenn er dann in Schwung kommt, ist das Tempo immer noch sehr gemäßigt.
- Story
Potential wurde nicht ganz ausgenutzt - was ich jetzt aber eher als verschwindend geringen Makel erachte
Fazit: Gernefreunde sollten sich den Film nicht entgehen lassen.
Die Schauspieler sind klasse. Mich überzeugt Viggo Mortensen, aber vor allem Vincent Cassel. Düstere, etwas beklemmende Atmosphäre, wie es sich für einen solchen Film gehört und Armin Mueller Stahl als seriöser welterfahrener Pate des Clans. Geniale Mischung.
Naomi Watts hat mich nicht ganz so sehr überzeugt. Und alles in allem hätte man noch mehr über Nickolai erfahren sollen. Und zum Ende-dieses war ganz und garnicht das, was ich mir vorgestellt habe. Zwar war es sinngemäß in Ordnung, aber man hätte die letzte Viertelstunde doch anders erzählen sollen.