Neueste Kritiken: Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead - Seite 2
Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead
Durchschnitts-Wertung
3,9
181 Wertungen
23 User-Kritiken
5
2 Kritiken
4
10 Kritiken
3
6 Kritiken
2
2 Kritiken
1
2 Kritiken
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
KritischUnabhängig
110 Follower
216 Kritiken
User folgen
4,0
Veröffentlicht am 1. August 2010
„Tödliche Entscheidung“ ist wieder einmal einer dieser Filme, die einem durch die Lappen gingen, weil man gar nicht wusste, dass sie existieren, und man erst irgendwann im TV zu später Stunde als Free-TV-Premiere sieht. Ich kann nur sagen, dass dieser Film wirklich sehenswert ist. Die Story scheint erst wenig Neues zu bieten, doch schnell merkt man, dass sie sich in eine Richtung entwickelt, die viel Dramatik und Spannung bietet. Schauspielerisch ist der Film sehr gut besetzt. Einzige Kritikpunkte sind meinerseits, einige langatmige Passagen im Film sowie die unterschiedlichen Zeitebenen/Perspektiven: Man hätte den Film sicher um 10 Minuten kürzen können, ohne dass man etwas an Atmosphäre oder inhaltlicher Tiefe verliert. Die Idee mit den Zeitebenen fand ich prinzipiell gut, jedoch führte das gelegentlich dazu, dass der Erzählfluss unterbrochen wurde.
Die Story des Films ist sehr bewegend, die Schauspieler fantastisch-das gilt für alle 3 Hauptdarsteller in gleichem Maße. Warum ich keine 10 Punkte gebe: Die Erzählweise ist-wenn auch aus anderen Filmen bekannt-der Spanung nicht immer zuträglich (gleiche Szenen aus verschiedenen Darstellerperspektiven). Die Geschichte wird leider nicht zu Ende erzählt.
Ansonsten ein hoch emotionaler Film - Betrug, Lüge, Rache - und das alles innerhalb einer Familie.
Habe mir gestern den Film angesehen und war begeistert.
Der Aufbau des Filmes, mit den immer wiederkehrenden Rückblenden finde ich einfach nur genial, so sieht man das Verbrechen wirklich aus allen möglichen Blickwinkeln und was sich dann nach dem Verbrechen alles ereignet ist fast unvorstellbar.
Plötzlich stehen zwei Männer vor den Trümmern ihrer Existens und scheinen einfach nur total die Kontrolle verloren zu haben, es kommt plötzlioch alles ans Licht und man weiß einfach nicht, was kommt jetzt, der Film bleibt spannend bis zur letzten Minute und auch die Schlussszene kann absolut überzeugen.
Der Film scheint wirklich Geschmackssache zu sein. Er war jetzt nicht schlecht, aber es wollte bei mir irgendwie keine Spannung oder irgendetwas in der Art aufkommen. Wirklich berührt oder geschockt hat er mich auch nicht. Es war halt ein guter Film, den man sich mal ansehen kann, mehr nicht. Aber Urteilt selbst...
Der Film krankt daran, dass alle Personen bis in die Nebenrollen unsympathisch sind. Somit gibt es niemanden, mit dem man sich identifizieren könnte. Daher geht die Story relativ berührungsfrei an dem Zuschauer vorbei.
Die psychologischen Abgründe der Akteure sind zum Teil etwas oberflächlich angerissen aber nur selten wirklich tiefergehend. Auch hier wurde Potential verschenkt.
Die Zeitsprünge sind ein nettes Gimmick, bringen aber keinerlei erzählerischen Gewinn. Der Film gibt sich hiermit einen intellektuellen Touch, der aber nicht durch Substanz untermauert ist.
Abgesehen davon ist der Film einigermaßen spannend mit ein paar Längen. Zum einmal ansehen ok, mehr leider nicht.
Film ist anschaubar, aber kein muss. Keine wirkliche Spannung ist hier vorhanden. Hab mir viel mehr davon versprochen. Das einzig gute ist die Schauspielerische Leistung. Die Story ist eher langweilig.
Der Film bietet weder Innovatives noch Großartiges. Die Darsteller sind alle gut in deren Szenen, dennoch wird nichts besonderes geboten. Das Konzept mit den Filmschnitten ist ja wohl längst bekannt und macht den Film kaum interessanter. Sehenswert waren in der Tat nur die Brüste von jener.. Alles andere kann man sich sparen. Story schwach und der Inhalt ebenso.
Ich verstehe immer weniger dieses "New-Age" Kino. Die Handlungen waren (nicht nur bedingt durch die Art und Weise der Erzählung) absolut vorherzusehen. Es wäre ein richtig guter Philip Seymour Hoffman Film geworden, da man ihm richtig gut zu gespielt hat, nur ist die Art der Erzählung so unglaublich langsam und langatmig, dass man sich schon nach 20 Minuten sediert fühlt.
Der Regisseur findet offenbar gefallen daran, jemanden zu zeigen wie er an einer Tür klingelt (man versteht nicht so richtig an welcher eigentlich). Er klingelt einmal ... Pause... er klingelt zweimal... Pause... er klingelt ein drittes mal... Pause... dann zerschlägt er völlig wütend ein Glas an einem Briefkasten.
Überhaupt lassen sich die Protagonisten ziemlich viel Zeit bei ihren Dialogen, Gesten und Reaktionen, weswegen man nach ca. 60 Minuten den Eindruck bekommt, der Film liefe bereits 120 Minuten.
Marisa Tomei nackt zu zeigen war absolut überflüssig und unnötig. Man hätte sie auch im BH rumlaufen lassen können, welches das selbe Ergebnis wäre. So hat sie, wie ich finde, ihrem Image geschadet.
Neben mir saß ein Pärchen um die 30. Sie empfanden den Film als große Kunst und waren tief beeindruckt von wirklich jeder Gestik und Mimik der Schauspieler. Genauso ist es mir schon in "There Will Be Blood" ergangen. Absolut unverständlich! 8 Blickwinkel wird zerrissen und solch ein lethargischer Schwachsinn wird in den höchsten Tönen gefeiert. Irgendwie ist solch eine Art der Unterhaltung ein krassesGegenteil zu Filmen wie Transformers,aber keineswegs das gesunde Mittelmaß!