Interstellar
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 14. November 2014
Eines vorweg: Ich liebe alle bisherigen Christopher Nolan - Filme. Von Memento, Equilibrium, Prestige über die Batman-Trilogie bis hin zu Inception. Das waren alles epische Meisterwerke! Ich bin außerdem ein Fan von SciFi-Art Filmen, die neben gewaltigen Bildern auch überraschende und nachdenklich stimmende Handlungen jenseits von Zeit und Raum präsentieren. Seien es Filme wie2001 oder gar Star Trek 1.
Somit allerbeste Voraussetzungen für Interstellar. Aber vielleicht ist genau das das Problem. Hightest Hopes. So wie damals bei A.I.. Ein Spielberg-Film, für mich mit der schlechteste seiner Zunft. Überlang, dadurch leider auch langweilig. Mit einem völlig misslungenen Break am Ende des Filmes. Und einer moralischen Aussage, die den ganzen Film nicht wert war. Interstellar hatte ja vor Jahren der Herr Spielberg auch schon in den Fingern. Und das merkt man leider. Die Parallelen zu A.I. sind durchaus vorhanden.
Mir hat Interstellar zunächst bestens gefallen. Das Leben am Abgrund, die Einführung der Charaktere. Die Tragik der Helden. Dann ging es abwärts. Es fing mit der Szene an, als Anne Hathaway zum ersten Mal anfing über die Macht der Liebe als treibende Kraft im Universum zu philosophieren. Einfach viel zu dick aufgetragen und ich dachte mir "Was hat die denn geraucht?".
Danach flacht der Film zusehends ab, dann kommt auch noch Matt Damon ins Spiel. Der dargestellte Charakter war so sinnvoll wie eine James Bond-Gespielin. Hätte man auch weglassen können und die Crew auf andere Art und Weise dezimieren lassen können, beispielsweise durch eine Katastrophe auf dem Raumschiff.
spoiler: Dass man letztendlich im Hyperraum auf der Rückseite eines Bücherregals strandet, wenn man durch ein schwarzes Loch fliegt, hatte ich von Beginn an befürchtet. Und sie haben diese Kindervariante tatsächlich durchgezogen. Sorry, im Vergleich zu Inception ist das schon fast eine Beleidigung für den Kinobesucher. Und besagter Break am Ende des Films ist leider ein typisch komemrzielles Happy-End...für mich ebenso fraglich.

Immerhin hat der Film mich dazu gebracht, mich bei Filmstarts zu registrieren und meine erste Bewertung abzugeben. Immerhin etwas.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. November 2014
Der FIlm polarisiert anscheinend sehr stark. Ich bin mir nicht sicher, was Leute von diesem Film eigentlich erwarten, wenn sie ins Kino gehen. Meine Erwartungen wurden jedenfalls erfüllt. Ich habe genau den Film gesehen, den ich erwartet und auf den ich schon immer gewartet habe.
Ich Frage mich manchmal, ob Leute die Fähigkeit verloren haben oder anscheinend noch nie besessen haben Dinge zu interpretieren, in Bezug zueinander zu sehen, in Metaphern zu denken und ähnliches.
Der Film greigt Thematiken auf, die ich so immer in einem Film sehen wollte. Vielleicht muss man es viele Leuten noch konkreter aufzeigen, um was es in dem Film geht. Was ich nicht verstehe.
Super Film, super schauspielerische Leistung. Ein Kunstwerk!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. November 2014
Ich bin einfach nur begeistert !! Was für ein Epos auf Leinwand! Mit Interstellar hat Nolan den wohl besten und intelligentesten und anregendsten Blockbuster des Jahres gedreht, und kein Blockbuster in diesem Jahr steht auf einer Wellenlänge mit diesem Meisterwerk!
Die Vorstellung und Vision einer Flucht vom Planeten Erde wird von Nolan so perfekt inszeniert und dramaturgisch, allem voran der perfekt ausgesuchte Cast , gestaltet. Zu keiner Minute hat mich dieser Film gelangweilt und bis zum Ende fiebert man mit Cooper und seiner Crew mit. Der Spannungsbogen ist bis zum Ende perfekt gezogen, da alles dosiert und ohne bombastische Action auskommt, was überhaupt nicht schadet, den hier gehts nicht um Bombast-Kino sondern um ein "Mitdenkt-Kino" ,das am Ende des Films wahrlich zu Tage tritt. Als ich aus dem Kino herausging hat meine Kinobegleitung und ich noch lange über den Film nachgedacht und gesucht nach dem was der Film für Fragen und Denkweisen offen lässt, trotz des klaren Schlusses.
Mein Fazit: Bester Blockbuster des Jahres wie auch generell einer der besten Filme dieses Jahres , auf einer Wellenlänge mit Gravity, aber trotzdem ganz anders. PURE BEGEISTERUNG UND FASZINATION IST DIESER Film.

Ein MUST-SEE !!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. November 2014
Interstellar!
Letztes Wochenende war es auch für mich endlich soweit - Interstellar im Kino, endlich.
Einerseits war ich gehyped durch etliche Berichte, den langen Weg von ersten Teasern über Trailer bis hin zum Film im Kino, wie gleichermaßen durch erste Kritiken und Pressestimmen vorgewarnt enttäuscht werden zu können.
Ergebnis für mich war dennoch folgendes:
Begeisterung und Mitgefühl, Emotionen generell im Überfluss. Bildgewaltig wunderschön.
Wer sich etwas für unser Sonnensystem, fremde Galaxien sowie Theorien oder ungeklärte Wissenschaften zur Astronomie und Physik begeistern kann bekommt hier eine volle Breitseite von Chris Nolan!
Wahnsinn auch die schauspielerische Leistungen von 3 meiner Top 10, namentlich genannt Matthew McConaughey, Anne Hathaway sowie Jessica Chastain. Ebenso muss ich meinen Hut vor der jungen Murph (Mackenzie Foy) ziehen, welche es gemeinsam mit Coop (Matthew McConaughey) gleich zu Beginn schaffte mich tief in die Situation hineinzuversetzen zu können und das Drame mitzufühlen.

Letztendlich saß ich nach 169min Kino als einer der Letzten auf meinem Platz, der tolle Soundtrack hallt noch so dahin, die letzten Bilder noch immer im Kopf.. Gedanken hier, Staunen da.. WoW!
Wen interessieren da vermeintlich Logikfehler, nach denen nun natürlich in alle erdenkliche Richtungen gesucht werden? Für mich ist es einfach Sci-Fic-Kino zum genießen.

Schlussendlich bleibt für mich heute, 3 Tage danach nur ein Fazit. 10/10 .. auf Youtube bestaune ich noch immer den Score sowie die Trailer zum Film und stelle fest, losgelassen hat Interstellar mich noch lange nicht.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 12. November 2014
Die Mischung aus einer warmherzigen Erzählung und visionärem Action-kino verleiht Interstellar einen merkwürdigen, fast magischen Sog, der einen durch Welten, Jahrzehnte und bewegende Gefühle zieht. Bis zu einem gewissen Punkt ist Nolan auf dem Weg ein Meisterwerk abzuliefern, wäre da nicht das wirre, unlogische und unnötige Ende. Nolan schafft innerhalb von 30 Minuten das zu zerstören, was er vorher so mühevoll aufgebaut hat. Ein genialer Film, den man im Kino sehen sollte, aber ein Meisterwerk ist er nicht.
Flipnett
Flipnett

22 Follower 82 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 12. November 2014
Ich habe den Film vor 3 Tagen gesehen und habe Ihn wirken lassen. Interstellar ist schwere Kost. Für mich die schwerste Kost von Nolan bisher. Das ist nicht negativ gemeint, nur sollte der Kinobesucher sich auf den Film einlassen. Wissentschaft und Mystik liegen hier nah bei einander. Der Film ist fängt ruhig an und entführt uns auf eine spannende Reise auf die andere Seite des Weltraums. Dabei werden vor allem die persönlichen Motive der Hauptdarsteller beleuchtet. Besonders werden die Ängste, Verluste und die Aufopferung von Pionierarbeiten dargestellt. Das ganze gepaart mit tollen Bildern und einem wuchtigen Sound. Ein absolut bildgewaltiges Epos hat Herr Nolan hier geschaffen. Alleine dafür hat er wie immer meinen Respekt. Auch der Verzeicht auf 3D ist ein Pluspunkt. Ich hoffe das dieses mutige Stück Film, in einer Zeit der Transformers und Comicverfilmungen, seinen Erfolg und seinen Platz findet. Die höchste Note (Meisterwerk) möchte ich nicht vergeben, dafür haben mich doch 2-3 Dinge gestört. Aber das kann ich verschmerzen. Auch ohne die höchste Punktzahl reiht sich der Film tadellos in die Filmographie von Herr Nolan ein.
NT1982
NT1982

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5,0
Veröffentlicht am 12. November 2014
Was für ein wunderbarer Film !!!
So kraftvoll und komplex! Die Nolans sind wahnsinnige Phantasten und Visionäre!
Felix H
Felix H

16 Follower 62 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. November 2014
Es ist schwer zu solch einem Film eine Kritik zu verfassen. Denn man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Was genau hat Nolan hier geschaffen? Fakt ist, der Film wird seine Zuschauer, vor allem was das Ende angeht, spalten. Doch sind nicht oft die Filme, die uns spalten, die ganz großen Filme der Kinogeschichte? Bei „2001“ war es nicht anders. Und ja ich ziehe diesen Vergleich bewusst heran. In vielen Kritiken wurde er herangezogen, mit unterschiedlicher Auslegung natürlich. Man merkt deutliche Inspirationsquellen Nolans an „2001“. Schon allein diese ulkigen Roboter erinnern mich ein wenig an diesen Monolithen. Ob Nolan mit Interstellar an „2001“ herankommt oder nicht, ist am Ende nicht so wichtig. Er erinnert aber definitiv an diese Weltraumoper von Stanley Kubrick, fügt dem ganzen aber viele eigene Elemente hinzu und lässt seine eigene Handschrift erkennen. Vielleicht wird man in 20 Jahren sagen, das ist das neue „2001“. Doch nun zurück zum Film. Ich habe es selten erlebt, dass nach der Kinovorstellung der Großteil des Publikums sprachlos sitzen blieb. Alle waren irgendwie unsicher, was das für ein Film war. Wenn ein Film so etwas schafft ist es meist ein gutes Zeichen.
Die langen Expositionen, die man von Nolan kennt, werden sicher den ein oder anderen stören. Doch ich denke sie sind notwendig. Ich war mir zwischendurch auch nicht ganz sicher, was ich von dem Film halten soll. Er war anders als erwartet, es steckt nicht ganz so viel Weltraum, Science-Fiction und Effekte drin wie erwartet, aber genau das war auch richtig so, sonst wäre der Film überladen gewesen. Nolan baut die Spannung stetig bis zu ihrem glorreichen Höhepunkt auf. Es war ein großer Balance-Akt die emotionalen Geschichten mit den effektvollen Bildern zu verpacken und hinzu diese wissenschaftlichen und philosophischen Themen anzusprechen. Doch der ist gelungen. Keinesfalls ist der Film überladen. Allein der Kniff mit diesen dokumentarischen Elementen gibt dem Film eine besondere Note. Selten war Physik so spannend und authentisch dargestellt. Dabei wird auf jedes Detail geachtet. Erwähnenswert sei hier die Stille im Weltall. Nolan beweist sich wieder einmal als Genie, wenn es darum geht, verschiedene Genres miteinander zu verbinden. Auch wenn manche Handlungen der Figuren zunächst nicht nachvollziehbar wirken, sind sie am Ende mit genauerem Nachdenken doch schlüssig. McConaughey spielt einzigartig. So stark , dass ich ihm eine weitere Oscarnominierung zutraue, wobei das auch von der Konkurrenzsituation abhängt, und die Kategorie des besten Hauptdarstellers ist immer hart umkämpft. Auch Jessica Chastain und Anne Hathaway meistern ihre emotionalen Parts mit Bravur. Der Film stellt unglaublich viele Fragen über die Menschheit und das Universum, ohne sie alle zu beantworten. Doch er muss sie auch nicht alle beantworten. Denn das ist unmöglich.
Die atemberaubenden Kameraaufnahmen und die unglaublichen visuellen Bilder und Effekte, vor allem im Schlussdrittel, lassen einem beim Zusehen wirklich schwindlig werden. Und das ohne 3-D. Solche Bilder, wie sie in den Schlusssequenzen geboten werden, inklusive Wurmloch und Schwarzes Loch, hat man im Kino noch nicht gesehen. Damit schafft Nolan etwas einzigartiges. Das Ganze wird untermalt mit unglaublichen Orgelklängen von Hans Zimmer. Mit dieser Musik hat er sich selbst übertroffen. Und auch wenn das Ende nicht leicht zu verstehen ist, dazu muss man den Film sicher noch das ein oder andere mal sehen, ist die Auflösung des ganzen Rätsel einfach genial und sprengt alles Vorstellbare und bis dahin Gewesene. Die Schlussszenen erschlagen einen förmlich. Wieder einmal beweist Nolan, dass sich Popcornkino und tiefsinnige Storylines nicht ausschließen müssen. Man muss nur den Mut dazu haben.
Als einziger leichter Kritikpunkt würde sich vielleicht anbieten, dass es zunächst etwas weit hergeholt scheint, warum ausgerechnet Cooper die Welt retten soll. Doch dieses Manko löst Nolan am Ende mit einem irrsinnigen Kniff auf. Das einzig unstimmige was bleibt wäre dann noch, die Weltraumorganisation, die unter der Erde heimlich weiterexistiert, ohne dass es jemand mitkriegt. Aber das stört nicht wirklich. Denn schließlich ist es ein Film. Und was Nolan am Ende aus dieser einfachen Anfangszutat, der Rettung der Menschheit auf der aussterbenden Erde, macht ist umwerfend. Auch wenn manche sich am Ende fragen, warum denn überhaupt die Erde so geworden ist wie sie im Film wurde und warum nur noch Mais angebaut werden kann, spielt das am Ende keine große Rolle. Der Film muss das gar nicht erklären. Man muss sich dazu nur mal unseren realen Planeten anschaun, dann erklärt sich vieles von selbst.
Was bleibt ist die Frage, Meisterwerk oder nicht? Die muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Doch Fakt ist eines, Nolan hat auch diesmal wieder nicht enttäuscht. Ich gehe soweit, dass er sogar sein persönliches Meisterwerk geschaffen hat und seine anderen Werke in den Schatten stellt. Inception, der schon klasse war, ist dagegen nur Frühstück. Und auch ein anderer Vergleich lohnt. Gravity, der vor allem visuell beeindruckend war – von der Story her etwas zu wenig - , wird hier deutlich in den Schatten gestellt. Der Regieoscar ist jetzt fällig. Er dringt mit diesem Film buchstäblich in nie dagewesene Dimensionen unseres Verstandes und des Alls vor. Solche Bilder wie die Raumkrümmung so darzustellen, ist kaum vorstellbar und doch schafft es dieser Film.
Dem Regisseur gelingt es, Unmögliches im Kino sichtbar zu machen und dem Zuschauer bewegende Fragen mit auf den Weg zu geben. Wie heißt es so schön: Das Unmögliche wagen, um das Mögliche herauszufinden. Genau das ist Nolan hier gelungen.
IamBangsy
IamBangsy

29 Follower 130 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. November 2014
-Christopher Nolan, Matthew McConaughey und Hans Zimmer arbeiten zusammen an einem neuen Film?
Das kann doch nur ein Meisterwerk werden!-

Das war mit Sicherheit nicht nur meine Erwartungshaltung an "Interstellar" als ich vor einigen Monaten von diesem Projekt erfuhr.

In seinem neusten Werk behandelt Nolan eine durchaus aktuelle Thematik.
Die Welt, unser Zuhause, steht vor ihrem Ende.
Die Nahrung wird knapp und Umweltkatastrophen erschweren das Leben auf der Erde, sodass die Menschen sich einen neuen Planeten suchen müssen, den sie bevölkern können, um ihre Spezies vor dem Aussterben zu retten.
Die NASA schickt eine Gruppe Wissenschaftler in den Weltall, die drei Planeten auskundschaften sollen, die für eine mögliche Besiedlung in Frage kommen.

Bei all den Dialogen über die Relativität der Zeit, Gravitation, Schwarze Löcher und den verschiedenen Dimensionen, die bei dieser Mission zutage kommen, kommt anders als Gedacht, keine Langeweile auf, weil sie einfach gehalten sind und sich die Handlung nur auf das Wesentliche beschränkt.
Gewohnt bildgewaltig inszeniert Nolan die Reise der Gruppe in der McConaughey mit seiner brillanten Leistung heraussticht.
Und dabei bleibt Nolan - ganz Hollywood untypisch - relativ realistisch. Es gibt keine lauten Explosionen im All, Schwarze Löcher werden realistisch gezeigt, es gibt keine Schwarz- Weiß- Malerei (es gibt kein Gut und Böse) und keinen unnötigen Roland- Emmerich- Pathos.
Natürlich kann bei dieser Thematik nicht alles 100%ig realistisch bleiben, so fällt das Ende, zumindest für meinen Geschmack, ein bisschen aus aus dem Konzept. Es wird zu verworren und zu kompliziert... und... auch zu unrealistisch.

Einer der Highlights dieses Films (neben den Bildern, den Schauspielern und dem Drehbuch) ist die Filmmusik, die gekonnt zwischen Spannung und Tragödie, Liebe und Wut manövriert und den Zuschauer auf trab hält.
Super Leistung von dem unglaublich talentierten Hans Zimmer!
Es ist immer wieder faszinierend zu hören, was dieser Mann an großartigen Kompositionen raushaut.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 11. November 2014
Als ich aus dem Kino kam, fand ich den Film ganz gut. Nicht wirklich anspruchsvoll dafür kurzweilig, trotz der Länge des Films durchweg spannend, was ja eigentlich immer ein gutes Zeichen ist. Aber man darf nicht länger darüber nachdenken was man da sieht. Ich fand so manche Sache extrem hanebüchen. Die neue Heimat im Wirkungsbereich eines schwarzen Lochs suchen? Ohne Sonne? spoiler: Dann, oh suprise, Wellen! Selbst unser Mond macht schon ordentlich Gezeiten, was sind denn das für Laien die sie da hingeschickt haben ;).
Dann noch solche Kleinigkeiten wie: Start mit großer Rakete von der Erde, aber dann mal eben Starts und Landungen auf Planeten mit ähnlicher Anziehungkraft und Athmosspähre mit dem kleinen Raumsschiff. Um nur einige der für mich unschlüssigen Details zu nennen. Mit der Erklärung zum Anfangsgeschehen kann ich ja leben, die spielt in Bereichen der Wissenschaft die bisher nicht erklärt sind. Aber der Rest ist simple Physik, da darf man sich schon um schlüssige Inhalte bemühen.
An sich finde ich es nicht so schlimm wenn man bei technischen Details in der Science Fiction 5 mal gerade sein lässt, aber hier fand ich es doch übertrieben.
Wenn man das wegstecken kann, hat man aber eine spannende Story, gute Schauspieler und eine ansonsten brauchbare Inzenierung. Fazit: war duchaus keine Geldverschwendung den im Kino zu sehen, man hat aber auch nichts verpasst wenn man es lässt.
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