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Alex M
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5,0
Veröffentlicht am 2. Oktober 2017
Das wohl emotionalste Werk von Chris Nolan, dass mit seiner Geschichte durch Raum und Zeit genauso berührt wie der epochale Soundtrack von Hans Zimmer in den Sessel drückt. 10/10
Ich fand den Film wirklich spitze und kann ihn nur weiterempfehlen!
Drei Dinge, die mich allerdings etwas genervt haben, weshalb es auch keine vollen 5 Sterne gibt:
- Minutenlanges, sentimentales Geflenne spoiler: - Wie hat die Tochter das mit dem Bücherregal-Code verstehen können? Generell war mir der Film an dieser Stelle etwas zu phantastisch.
- Der mörderische Matt Damon. Der Film wäre auch ohne dessen Mordversuch spannend gewesen. Die Lage war verzwickt genug. Sein Motiv konnte man zwar nachvollziehen, aber es kam mir einfach zu übertrieben vor.
2014 lieferte Christopher Nolan, das für mich bis dato größte und beeindruckendste Kinoerlebnis. "Interstellar" ist eine Wucht, für mich in jeder Hinsicht ein Meisterwerk.
Mit fast drei Stunden hat der Film eine ordentliche Laufzeit. Nolan lässt sich die Zeit seine Charaktere sauber einzuführen und sie erst ab dem zweiten Drittel ins All zu schicken. Ohne dieses erste Drittel, welches Genretechnisch ins Drama-Genre kommt, wäre der Film keine fünf Sterne wert. Dadurch gewinnt die komplette Geschichte an Kraft, Emotionen und kreiert diesen Sog, dem man nicht entkommen kann. Zur Story will ich nichts verraten, "Interstellar" muss man erleben. Manche beklagen sich über Logiklöcher. Wer Christopher Nolan kennt weiß, dass man eben sein Hirn einschalten muss und möglicherweise nicht alles beim ersten Sehen versteht. Er baut Theorien auf, es ist Science-Fiction, es ist ein Film! Wer damit nicht klarkommt ist am falschen Platz und sollte den Film nicht niederschmettern, weil die Theorien für sie "keinen Sinn machen". Der Film ist nämlich nicht nur im Drehbuch, sondern auch im handwerklichen grandios. Die erzeugten Bilder sind überwältigend. Die Effekte sind richtig dosiert und die Kamera macht einen famosen Job. Wer kennt nicht Hans Zimmers Soundtrack zu "Interstellar"? Emotional mitreißend und wuchtig erzeugt seine Arbeit aus "Interstallar" eine Weltraum-Oper. Ein Score, der den Oscar hätte kriegen sollen! Die Darsteller sind erste Klasse. Matthew McConaughey trägt diesen Film problemlos und liefert eine mitreißende Performance ab. Auch alle anderen Darsteller um ihn herum wie Casey Affleck, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Michael Caine und Wes Bentley sind top besetzt. Das einzige was ich mir gewünscht hätte ist, dass der Film sich noch eine halbe Stunde mehr Zeit lässt um den Film enden zu lassen - und das ist wohl das größte Kompliment, dass man machen kann.
Ich muss am Anfang sagen dass ich absolut kein Fan von Science Fiction bin. Trotzdem habe ich dem Film aufgrund der guten Bewertungen eine Chance gegeben. Jedoch hat mich der Film nicht überzeugt.. Totale Überlänge und Langeweile.. Nicht empfehlenswert..
Zum Glück weiß Christopher Nolan wie man großartige Bilder erzeugt und entsprechend präsentiert, denn diese audiovisuelle Exzellenz rettet Interstellar. Ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht als der Abspann startete. Zu einfach war die Geschichte, die mich zu keinem Zeitpunkt überraschen konnte. Die endgültige Erklärung ist viel zu absurd und auch die einzelnen Charaktere bieten kaum mehr als die üblichen Stereotype. Ist der Film deshalb schlecht? Nein. Denn trotz der offensichtlichen Schwächen macht es einfach Spaß die tollen Bilder zu genießen und sich unterhalten zu lassen. Aber meinen hohen Erwartungen wurde Nolans neuestes Werk leider nicht gerecht.
Nach sehr poitiven Kritiken schaute ich den Film mit großen Erwartung an. Vergeblich (!!!), denn es fanden einach viel zu viel Logik Fehler statt.spoiler: Woher kommen die Geister, welche Koordinaten der Nasa anzeigen? Warum entscheidet er sich gegen seine Familie? Zusätzlich verstärkte die extreeeeeeeeme Länge und die vielen Landschaften, obwohl sie wundervoll ausschauen, meine Meinung, dass der Film langatmig, nicht nachvollziehbar und depressiv ist. Wer öde, handlungsleere aber auch dramatische Filme mag, kann sich den Film anschauen.
Tipp für die anderen Personen: "Der Marsianer - Rettet Mark Watney"
Kretschmann, Roth und Özdemir und der Rest der Bande werden damit bestraft, mit abgeschnittenen Augenlidern diesen Schmarren für den Rest ihres Lebens- auf den Atommeiler in Tschernobyl gebunden, bei Dinkelbrei und Bionade in 3-D und Endlosschleife -anzuschauen....
Ich für meinen Teil kehre wieder zum deutschen Autorenfilm und zur ARD "Rosamunde Pilcher" zurück. Da weiß man wenigstens, was man hat.
Toller Ami-Selbst-Beweihraucherungs-Film. Nachdem das "Ich bin dann mal so FREI-heitliche" amerikanische System der Ausbeutung des Planeten in diletantischer Art und Weise gescheitert ist es doch nur konsequent sich vom Acker zu machen. Klar, schuld war ja dieser blöde Planet mit diesen bösen Terroristen und all die Schurkenstaaten die letztendlich keine Alternative mehr liessen. But "Gods own country" will save us.