Interstellar
Durchschnitts-Wertung
4,5
3484 Wertungen

191 User-Kritiken

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Bad Taste
Bad Taste

21 Follower 62 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. September 2015
Ein Streifen ohne Schwächen: Story, Bildmaterial, Visuell, Schauspieler, hier passt einfach alles. Der beste Science Fiction Film der mir bekannt ist , die Szene im Tesserakt hebt das ganze auch nochmal auf ein Level,die Seinesgleichen sucht. In dem Film ist einfach alles drin, sodass der Film sicher in die Filmgeschichte eingehen kann / wird.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 9. September 2015
Wären wir doch bereits so weit, dass wir Raum und Zeit, Masse und Energie derart manipulieren könnten, dass Menschen transportiert werden könnten....einfach genial.
Mich lud der Film zum träumen ein.
janpeters
janpeters

12 Follower 60 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 11. März 2016
Bin kein Freund langer Ausführungen, also machen wir es kurz.

Extrem hohe Erwartung an den Film. Besonders als Fan des Genres, auch mit Philosophie und Kontext habe ich keine Probleme, Dark Star hat mir gut gefallen ;D .
Doch der Film ist einfach richtig langweilig, pseudo tiefgängig, der Ton sehr schlecht (Dialoge extrem leise, Musik und Effekte sehr laut, aber vielleicht ist auc einfach die Bluray nicht in Ordnung) und das pseudoepische Hans Zimmer Gedudel mag ich bei Filmen eh nicht. Kurzum - nach knapp einer Stunde haben wir aufgegeben, auch dadurch bestärkt, das hier aus vielen Kritiken herauszulesen ist, das es nicht besser, sondern noch schlimmer wird. Dazu kommt diese ekelhafte amerikanische Selbstbeweihräucherung, echt nicht lange erträglich. Die Welt ist im A**** und die fast gottgleichen Amis werdens natürlich wieder richten, denn die Ausserirdischen nehmen nur mit ihnen Kontakt auf und nur für sie wird das Wurmloch geöffnet... oh mann...

Ein dickes SCHADE!
Jenny V.
Jenny V.

141 Follower 237 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. August 2015
Selten so einen tollen Film gesehen wie diesen.
Am Anfang wirkt er ziemlich Banane, weil schnell das Gefühl aufkommt man würde nur wieder so einen typischen Weltraumeroberungsfilm sehen, aber die Schauspieler sind sehr gut und die Darstellung der Gefühle lässt einen richtig toll in den Film komplett eintauchen.
Besonders toll finde ich die Physik, die wirklich gut beachtet und in Szene gesetzt wurde. Alles gezeigte ist von der reinen Theorie möglich.
Bis auf den Anfang einer der besten Filme der Neuzeit.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 17. August 2015
Obwohl Christopher Nolan mit Inception bereits Science Fiction-Erfahrung sammelte, war er nicht von Anfang an Teil des Projekts Interstellar. Während Chris gerade The Prestige zu Ende brachte, wurde sein jüngerer Bruder Jonathan mit dem Schreiben eines Drehbuchs beauftragt. Mehrere Jahre sollte es dauern, bis der Dark Knight-Regisseur an Bord kam und seine Ideen beisteuern konnte. Gemeinsam mit Astro-Physiker Kip Thorne besprach der Filmemacher verschiedene Wurmloch-Theorien, um seinen Film so realistisch wie möglich zu gestalten.

In der Zukunft sind Lebensmittel knapp geworden. Der Farmer und alleinerziehende Vater Cooper (Mattew McConaughey) gelangt eher durch Zufall gemeinsam mit seiner jungen Tochter Murph (Mackenzie Foy) in ein geheimes Versteck der NASA. Unter der Leitung von Professor Brand (Michael Caine) soll Cooper, der früher der beste Pilot der NASA war, gemeinsam mit einer Crew bestehend aus drei weiteren Personen (Anne Hathaway, David Gyasi und Wes Bentley) nach neuen Ressourcen Ausschau halten. Zum Wohle der Menschheit entschließt sich Cooper dem Plan zu folgen und seine Kinder zurückzulassen.

Interstellar ist ein typischer Nolan-Film. Obwohl der Regisseur nicht auf seinen Stammkameramann Wally Pfister zurückgreifen konnte (Pfister drehte mit Transcendence seinen ersten eigenen Film), fällt dies nicht weiter auf. Neben dem angesprochenen Realismus, ein Markenzeichen des Briten, überzeugt der Film auch auf emotionaler Ebene. Überhaupt dürfte das der emotionalste Film Nolan´s sein. Einen großen Beitrag hierzu leistet Hans Zimmer, der sich erneut für die Filmmusik verantwortlich zeigte. Bereits mit Man of Steel lieferte der Oscarpreisträger (König der Löwen) einen wirklich starken Score ab, der im Superheldenbereich zum Besten gehört, was in den letzten Jahren veröffentlicht wurde. Bei Interstellar gibt es mehrere epische Momente, die durch die Musik eine noch größere Wirkung entfalten.

Auf Seiten der Darstellerriege konnte Nolan wieder einen beeindruckenden Cast um sich versammeln. Neben den Oscarpreisträgern Matthew McConaughey und Anne Hathaway, überzeugen vor allem Jessica Chastain und Matt Damon. Mit Nolan´s Stammschauspieler Michael Caine, Wes Bentley und Casey Affleck sind noch weitere namhafte Darsteller vertreten, die allesamt eine ordentliche Performance abliefern. Das letzte Drittel des Filmes dürfte nicht jedem gefallen, wer sich mit dieser Theorie allerdings anfreunden kann, dürfte vom Ergebnis begeistert sein.

Fazit: Interstellar ist ein starker Science Fiction-Film, der nicht nur mit einer tollen Geschichte und schönen Bildern aufwarten kann, sondern vor allem durch den emotionalen Aspekt zu überzeugen weiß.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. Juni 2015
Christopher Nolan hat mit Interstellar ein weiteres Meisterwerk abgeliefert, welches sich ohne Zweifel in die überschaubare Reihe von zeitlosen Science-Fiction-Epen einreihen lässt. Ihm gelingen mit Interstellar gleich mehrere Kunststücke.
Als erstes lässt er nämlich einen Epos gar nicht als Epos erscheinen. Vielmehr strikt er eine zwischenmenschliche Geschichte in einem Umfeld, welches dem Zuschauer gar nicht so fiktional vorkommt. Wir sehen einen Bauern, alte Trucks und Traktoren, ein altes Farmhaus. Auch das Auftauchen einer Drohne - welche wir in der Wirklichkeit doch auch schon als selbstverständlich hingenommen haben - oder der Umstand, dass Erntefahrzeuge autark agieren können heben den Zuschauer nicht mehr wirklich an. Das es dabei auch noch um den Fortbestand der Menschheit geht, wird dabei ebenso nüchtern wie eindringlich subtil vermittelt. Nur das Einfließen vermeintlicher dokumentarischer Erinnerungen geben der Szenerie etwas wunderschön unnahbares.
Das nächste Kunststück ist der übergangslose Schwenk ins Weltraumabenteuer und von dort in den Science-Fiction-Epos dieses Jahrzehnts. Es wird auf jegliches Vorgeplänkel verzichtet, wir befinden uns im Weltall und wir sind so dankbar dafür. Hier begehen viele Filmemacher den entscheidenden Fehler viel Material zu zeigen (Startvorbereitungen - "Ist der Rückspiegel auch richtig justiert", persönliche Probleme zu wälzen - "Habe ich auch wirklich genug Schlüpfer eingepackt" oder der Start selbst - "Während der ganzen Vorbereitung hatte ich gar nicht die Zeit, mir zu überlegen, ob ich das wirklich machen will"), ohne wirklich etwas zu zeigen.
Bei den, aus meiner Sicht, nächsten zwei Kunststücken scheiden sich leider die Geister.
Zum einen schafft Nolan es nach meinem Geschmack, Relativitätstheorie, Quantenphysik und philosophische Aspekte so zu vermitteln, dass sowohl Science-Fiction-Vielseher, Physiker und Philosophen, als auch Einsteiger den Film ohne (allzu große) offene Fragen genießen können.
Zum anderen, das Ende, aus meiner Sicht einfach wunderbar. Es erklärt alles und lässt doch immens viel Spielraum für die eigene Vorstellungskraft. Es ist philosophisch, wissenschaftlich und emotional und bringt uns am Ende doch wieder zum Anfang. Schöner hätte der Filmabend nicht enden können. Wenn ich da an die vielen Filme denke mit unlogischem oder, oh Kraus, mit offenem Ende denke...
Das größte Kunststück ist Nolan aber wohl damit gelungen, einen 169 Minuten langen Film zu schaffen, der so viele Aspekte vereint (Science-Fiction, Drama, Psychostudie, Endzeitfilm, Abenteuer, sozial Kritik, uvm.) ohne sich zu verfranzen oder auch nur eine Sekunde zu langweilen.

Zum Schluss sei der Vollständigkeit halber noch das Offensichtliche erwähnt:
Die Schauspieler - hervorragend
Die Effekte - unaufdringlich atemberaubend
Die Kameraführung und Schnitt - meisterhaft
Die musikalische Untermalung - Hans Zimmer (sollte man genauso als Adjektiv einführen, für etwas wie die Steigerungsform von "wie immer grandios")
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2015
Was zum Nolan war denn da los? Ich verstehe nicht, weshalb die negativ-Rezensionen sich so an der Frage aufhängen inwieweit die physikalischen Grundlagen stimmen. Ich kann physikalische Schwächen belächeln sofern die Story passt. Das Grundgerüst eben dieser geht ja noch in Ordnung: spoiler: Erde ausgebeutet und weil's der uramerikanische Meis sehr bald den irischen Kartoffeln gleichtun wird braucht man halt nen neuen Planeten. Gut weil irgendwas irgendwie passiert ist, operiert die NASA jetzt so streng Geheim, dass man da nur mal mit nem Bolzenschneider anklopfen muss um ein paar Augenblicke später einen komplette Führung plus meet&greet mit den führenden Köpfen zu bekommen. Egal, die bauen da streng geheim an Raketen und erforschen den Meis und achso, die machen das geheim weil es angeblich keine Forschungsgelder dafür gäbe, wenn das ganze öffentlich statt fände.
Insgesamt ist aber alles extrem fadenscheinig erklärt. Und damit meine ich nicht die wissenschaftlichen Grundlagen sondern generell die Handlungen der Charaktere. spoiler: Da schickt man die einzige Rakete die die amerikanische Weltbevölkerung noch übrig hat mit drei Männern einer (1) Frau und tausenden von eingefrorenen befruchteten Eizellen die durch Leihmütter ausgetragen werden sollen durch ein Wurmloch beim Jupiter, welches von irgendwelchen Wesen praktischerweise da geparkt wurde. Da vereimert der führende Wissenschaftler schonmal die Crew der Expedition und lässt sie im Glauben sie könnten zur Erde zurückkehren. Dabei weiß er ja dass die Erdenbevölkerung gar nicht gerettet werden kann weil man dazu die Gravitation aufheben müsste - die entsprechende Formel dafür hat er zwar, ihm fehlt aber der 4-stellige PIN-Code den es leider nur innerhalb des Ereignishorizontes eines Schwarzen Loches gibt. Aber warum lügt er überhaupt? Für die Lazarus-Missionen wurden doch auch freiwillige gefunden die wussten, dass sie wahrscheinlich nie wiederkommen würden.

Am schlimmsten ist da noch der durch Matt Daemon verkörperte Charakter, welcher für mich gleichsam unschlüssig wie überflüssig ist spoiler: - natüüürlich es geht in Flammen auf -
.
Die AI-Marines erinnern unterdessen optisch ein wenig an minecraft, ganz zu schweigen von deren Bewegungsabläufen.

Kurzum: Ich hatte gemäßigte Erwartungen an den Film. Obgleich ich von Prestige über Batman: The Dark Knight bis zu Inception eigentlich alle nolan'schen Manifeste der Unterhaltungskunst außerordentlich sehenswert fand und mir das Genre sehr zusagt, hat es doch nun eine ganze Weile gedauert bis ich dazu gekommen bin Interstellar zu schauen und nun bereue ich es.
Thorsten K.
Thorsten K.

6 Follower 25 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2015
Schade, vom Trailer her, hatte ich mir etwas anderes erwartet.
Es gibt zwar sehr schöne Aufnahmen und die Darstellung der an der Mission beteiligten Roboter ist schön "anders" aber irgendwie fehlt mir das Große Besondere was so einen Film ausmachen sollte.
Auch das Handeln mancher Personen bzw "der höheren Macht" kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn man sich rückblickend noch mal den Film vor Augen führt, wird einem auch klar, dass die Handlung in einer Endlosschleife steckt, woraus sich unendlich viele parallel Universen ergeben würden..... Seis drum.

Daher zwei Sterne für den Schauwert.
grondolfderpinke
grondolfderpinke

16 Follower 87 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2015
Der mit Abstand beste Film des letzten Jahres. Christopher Nolan hat es einfach drauf. Vieles mag verwirrend aussehen, aber letztlich fügt sich alles zu einem Bild zusammen: einem Meisterwerk der Filmgeschichte!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. April 2015
Für mich war das 2014 der absolut beste Film des Jahres und ist mitlerweile eienr meiner Liebingsfilme überhaupt geworden. In diesem Genre.

Selten einen so packenden Film gesehen, der einen so nachdenklich im Kino zurücklässt. Wahnsinn. Dazu noch dieser unglaublich gute Soundtrack, die perfekt ausgewählten und spielenden Schauspieler.

Kann aboslut nicht verstehen, wie man diesem Film auch nur utner 4 Sterne geben kann. Entweder man hat kein Interesse am Thema Physik oder man hat den Film nicht verstanden oder sich drauf eingelassen. Ist halt kein einfacher 0815 Film mit Hirn aus.

Ich hol ihn mir auf DVD. Platz 1 meiner Sammlung, direkt neben Avatar und Herr der Ringe, Pulp Fiction, etc.
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