Harry Potter und der Halbblutprinz
Durchschnitts-Wertung
3,6
1551 Wertungen

69 User-Kritiken

5
8 Kritiken
4
13 Kritiken
3
22 Kritiken
2
13 Kritiken
1
12 Kritiken
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Juni 2010
Super
Ist sehr spannend
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 13. April 2010
Harry Potter und der Halbblutprinz ist für mich die Enttäuschung unter den Sommerblockbustern 2009.
Die Verfilmung schafft es weder mit der brillanten Buchvorlage mitzuhalten, noch den sonst so bezaubernden Charme der Potter-Welt auszustrahlen.
So wirkt der Film in seinem ganzen zu kommerziell, zu sehr eine Mischung aus Teenie-komödie und Fantasie, wobei die eigentliche Bedeutung der Handlung für den Verlauf der weiteren Geschichte nie Erfasst wird.
Dabei werden wichtige Kapitel des Buches ausgelassen und neue eingebaut, womit abzuwarten bleibt wie die von joanne k. rowling so perfekt ausgelegten Handlungsstrände im Siebten und letzten Teil zu einem großen harmonischen Ganzen zusammen gefügt werden.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Ein purer Schlag ins Gesicht für alle Fans der Bücher.

Ich kann einfach nicht fassen, was sich die Macher dabei gedacht haben! Was sollte das eigentlich? Klar, Potter-Feeling war da, bla bla, usw. Aber wer zum Teufel kam bitte auf die Idee das Haus der Weaslys abbrennen zu lassen? Hallo? Diese Action hätten sie lieber für den Schlusskampf einsetzen sollen, der ja im Film überhaupt nicht gezeigt wird! Ich frage mich, wie der 7. Teil nun ausgebaut wird .. ich mein - bisher erschien ja kein Bill Weasly, also gibt es im 7. Teil ja dann wohl auch keine Hochzeit?! Oder etwa doch? Und wo sucht dann unser Trio Unterschlupf (Bücherfans wissen wovon ich rede..)? So viele Fragen schwirren mir durch den Kopf und ich könnte mich so tierisch drüber aufregen, wenn ich mir das nochmal vor Augen führe. Das war wirklich die bisher schlechteste Harry-Potter-Verfilmung. Zu den Liebeleien im 6. Teil sage ich folgendes: Es wird ständig auf der Ron-Lavender-Story rumgeritten, aber Harry und Ginny werden da auch iwie außen vorgelassen, obwohl die ja im Buch eigentlich auch mehrmals zum knutschen kommen und im Film kommt dann ein lächerlicher Kuss!? Na dann ... gut, damit konnte ich ja noch leben. Aber wie gesagt - der Hausbrand bei den Weaslys und die nachfolgenden Szenen, sowie der komplett abgeänderte Schluss und die fehlende Beerdigung von Dumbledore haben definitiv zu dieser sehr treffenden Kritik geführt! Ich könnte hier jetzt noch Zeile um Zeile tippen ... umso mehr ich drüber nachdenke, umso mehr Sachen fallen mir ein, die ich kritisieren könnte. Gut gemacht ist der Film ohne Frage! Aber Aussehen ist halt nicht alles... Wirklich schade!
Sweeney Todd
Sweeney Todd

5 Follower 30 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Harry Potter und der Halbblutprinz. Es wurde so viel Rummel über diesen Film gemacht. Der Kinostart wurde verschoben und so weiter und so weiter...

Doch nun zum Film. Optisch ist "Harry Potter und der Halbblutprinz" natürlich wie alle anderen Teile einfach fantastisch. Eine schöne Kamera und eine perfekte Ausstattung. Doch von der Story lässt der Film zu wünschen übrig. Man kann sagen, dass insgesamt falsche Schwerpunkte gesetzt wurden. Es wurde eindeutig zu viel auf die Beziehungen "Ron-Hermine" und "Harry-Ginny" fokussiert und das Problem "Voldemort" in den Hintergrund gerückt.

2 1/2 Stunden sind eindeutig zu lang für ein Potter dieser Art.

Der Soundtrack ist akzeptabel, aber kommt nicht an die Soundtracks der Vorgänger ran.

Schauspielertechnisch stechen Emma Watson, Alan Rickman (!) und Helena Bonham Carter zusammen mit den anderen tollen Nebendarstellern heraus und spielen Daniel Radcliffe an die Wand, der nichts neues zu bieten hat und der die Figur sehr langweilig darstellt.



Man soll gespannt sein, was die anderen beiden Filme bringen. Ich hoffe mehr. Daher bekommt "Harry Potter und der Halbblutprinz" 5/10 Punkte.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe den Film gestern im Kino gesehen und fand ihn jetzt nicht soo schlecht, wie er hier dargestellt wird, aber Gott sei Dank ist das ja alles Geschmackssache.

Es stimmt, das der Film auch mich nicht so begeistert hat, wie die anderen fünf Teile, aber ich wage nicht zu beurteilen, ob das an der Regie-Umsetzung oder der einfach wesentlich düsteren Stimmung des Films gelegen hat.

Es wird viel Zeit auf die Liebesgeschichten der drei Hauptdarsteller verwendet - das stimmt. Allerdings ging dafür auch im Buch sehr viel Zeit drauf, auch wenn sie dort wesentlich unterhaltsamer war, aber auch in den Film-Szenen musste man lachen.

Was mich ein wenig gestört hat, war das einiges Wissen vorausgesetzt wurde, ohne es im Film zu erklären... warum z. B. darf Harry die Quidditch-Mannschaft auswählen? Ich wusste es, weil ich die Bücher gelesen habe, mein Freund fand das verwirrend.

Es ist vieles im Buch nicht erwähnt worden, aber man kann auch nicht jede noch so winzige Szene miteinbringen. Mich hat das nicht soo sehr gestört, auch wenn mich gewundert hat, warum die Figur von Fenrir Greyback dann überhaupt vorkam, wenn er dann im Film eher eine Nebenrolle hatte. Ich kann mich nicht erinnern, ob er überhaupt Text hatte...

Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, war die Darstellung von Dravo Malfoy durch Tom Felton! Er hat meiner Meinung nach diese Zerrissenheit von Draco (Angst, mache ich es oder lieber nicht?) sehr gut rübergebracht. Wirklich sehr toll.

Zum Schluss kann ich nur sagen: der Film unterhält ganz gut. Er ist nicht so toll und beeindruckend wie die Filme davor, aber Fans werden ihn mögen. Vielleicht liegt es ja auch nur an der allgegenwärtigen äußerst düsteren Stimmung.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Gestern war ich dann auch endlich im Kino und kann über den Film HP6 mitsprechen. Leider muss ich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht war.





Der Anfang gefiel mir ganz und gar nicht. Hier sprang überhaupt kein Funke über und mir fehlte die Potter-Magie, die ich im Verlauf des Films auch nicht wiederfand.

Auch technisch war das wirklich schlecht gemacht. Der Brückeneinsturz wirkte wirklich amateurhaft. Die Flirtszene im Café war überflüssig und unpassend.



Ab dem Moment im Hogwartsexpress verlief die Handlung eigentlich wie auch im Buch, soweit ich mich erinnern kann. Ich muss aber dazu sagen, den 6. Band habe ich direkt mit dem Erscheinen gelesen und seitdem nicht wieder. Vor so einem Film mache ich das absichtlich nicht, denn ich sehe einen Film und das Buch meistens getrennt und will mich im Film nicht langweilen oder ärgern, weil ich die Buchhandlung dann so genau kenne. Also, um es so zu sagen, mir fiel gar nicht so sehr auf was im Film alles fehlte, was auch nicht weiter schlimm ist. Mit den Jahren seit ich mich sehr für Film und Literatur interessiere, habe ich ein Gefühl entwickelt was in einem Handlungsverlauf eines Buches gut zu verfilmen ist und was einfach nicht geht.



Als ich damals das Buch las, da freute ich mich schon zu dem Zeitpunkt auf die Verfilmung. Vor allem auf das Finale im Schloss mit Fenrir Greyback, den ganzen Kämpfen, dem Tod Dumbledores und der Verfolgung mit den Dialogen zum Ende hin hatten es mir schwer angetan. Von der Härte der Handlung hatte ich mir damals gedacht, dass der Film nicht unbedingt mehr für FSK12 eingestuft werden sollte. Vielleicht ist hier auch der Knackpunkt. Ich war so enttäuscht vom Ende. Es wirkt alles so abgehakt, so aneinander gereiht. So fehlerhaft und so unmotiviert.

Im Film stecken nicht das Herzblut und die Leidenschaft die ich mir gewünscht habe. Umso trauriger, dass sie für den Regieposten in Guillermo del Toro nicht ihren Wunschkandidaten bekommen konnten. Aufgrund der Vorbereitungen für den Hobbit musste er ablehnen. Schon während der ersten Gerüchte über die Verfilmung des 6. Buches kam mir sein Name in den Sinn. Für mich wäre er die Idealbesetzung, auch aufgrund des Finales gewesen. Teilweise erinnerte mich die Schlacht im Schloss (im Buch) an einen Splatterfilm (die ich nicht wirklich mag) mit den zahlreichen Verletzten, die detaillierte Umschreibung des Zustandes von Dumbledore nach dem Absturz.

Diese Szenen wären so wunderbar spannend zu verfilmen gewesen!

Aber wo ist Fenrir Greyback???

Im Film setzen sie ihn anfangs gut in Szene, indem sie ein Wanted-Plakat von ihm zeigen und danach in einigen Szenen auf das Publikum wirken lassen. Wie angsteinflößend er sein kann sah man in der Szene im Kornfeld bevor der Fuchsbau in Flammen gesetzt wurde. Aber wo ist am Ende sein Auftritt? Für einen Faden im Film ist das sicherlich nicht entscheidend, dass er auftaucht, aber das zeichnete das Buch am Ende u. a. doch aus. Das Buch war sehr viel spannender.



Gut fand ich die Szenen mit dem Denkarium und den Erinnerungen an Tom Riddle. Der kleine Jungschauspieler macht das wirklich richtig gut und ist echt gruselig.



Der Höhepunkt des Films ist natürlich Slughorn. Seine schauspielerische Leistung ist grandios und seine Geschichte zieht sich sehr schön von der Rekrutierung bis hin zum Zwiespalt mit der Herausgabe der echten Erinnerung durch die Geschichte. Ein wenig störend fand ich anfangs allerdings seine deutsche Synchro, an die ich mich dann aber mehr und mehr gewöhnt habe.



Positiv entwickelt haben sich Rupert Grint, Emma Watson und Bonnie Wright (sind das hübsche, junge Frauen geworden) und natürlich Tom Felton. Besonders Tom Felton gefällt mir mit seiner Nebengeschichte des Auftrages wirklich gut. Ein wenig gefreut habe ich mich, als er Harry Potter die Nase brach. Allerdings aus dem Grund, weil ich sehen wollte wie Daniel Radcliffe die Szene spielt. Leider bestätigte er meine Erwartung – es war schlecht.



Vll. liegt es gar nicht so sehr an Radcliffe, sondern vielmehr auch an der Figur Harry Potter so wie Rowling ihn darstellt. Das Thema hatte ich die Tage bereits mit einem Freund diskutiert. Und zwar gefällt mir die Persönlichkeitsentwicklung von Potter überhaupt nicht. Er überlebt als Baby einen Fluch und verliert die Eltern. Gut, da war er ein Baby, aber er wächst in einer Besenkammer auf und bekommt dort keinerlei Liebe. Wenn ich mich da hinein versetze, dann braucht man schon einen starken Charakter, um nicht zu zerbrechen, vor allem weil man sich die Fragen über den Tod der Eltern stellt. Dann verliert er immer und immer wieder sehr gute Freunde/Angehörige. Natürlich trauert er, aber eben nur kurz und dann ist das Thema von einer Minute zur anderen abgehakt und er lacht wieder, wirkt so als belaste ihn das alles nicht. So viel Druck und Trauer hält niemand aus, um nicht mal zu platzen oder etwas wirklich Dummes anzustellen. Denn den Halt, den man braucht und sich wünscht, hat er ja auch nicht immer von seinen Freunden.

Und da komme ich zur Szene zwischen Harry und Malfoy mit dem Sectum Sempra Spruch. Soweit ich mich erinnere ist das im Buch endlich mal ein starker Gefühlsausbruch von Potter, der all seinen Frust, all seine Trauer an Malfoy ablässt, ohne wirklich zu wissen was er dort tut. Im Film ist diese Szene so emotionslos, so belanglos. Sie duellieren sich kurz im Bad und um die Ecke herum wird Malfoy von diesem aggressiven Spruch getroffen, der ihm die Brust aufschlitzt. Wenn ich mich richtig erinnere bekommt man im Buch das Gefühl der Gewissensbisse von Potter mit, der damit rechnen musste, von Hogwarts zu fliegen. Harry wurde von Snape im Buch doch auch mehr als zurechtgewiesen und im Film flüchtet Potter einfach und danach ist das Thema fast vergessen. Es wird alles auf das Buch geschoben, welches sie im Raum der Wünsche verstecken.

Auch Feltons Leistung war hier leider schlecht. Vll. liegt es dann aber auch an der deutschen Synchro. Mit der Szene ziehe ich den Vergleich zum Nasenbeinbruch von Harry, nachdem Malfoy ihm anfangs ins Gesicht getreten hatte. Wenn ich mich schlimm verletze, und beim Handball hatte ich bereits Muskelrisse und Brüche, dann winde ich mich vor Schmerz, dann schreie ich vielleicht, dann kommen mir automatisch die Tränen (ich will hier kein Weichei vorspielen, aber beim Nasenbruch schießen einem einfach die Tränen in die Augen und es schmerzt enorm). Radcliffe und Felton bringen das in keinster Weise auf die Leinwand. Es ist dann eben so und eine Minute später läuft Radcliffe mit einem unveränderten Gesichtsausdruck durch die Gegend, während die Nase krumm und angeschwollen blutet. Und warum ist Malfoys Brust aufgeschlitzt, das Hemd aber nicht? Hier denke ich, dass es zuliebe der Alterseinstufung so gehandhabt wurde. Versteht mich nicht falsch, ich fordere keinen Horrorfilm und Harry Potter scheitert nicht an diesen Szenen, aber im Rahmen dessen was mit dem Buch möglich gewesen wäre. Vor allem diese düstere Stimmung, die sich auch im Buch immer mehr durch Gewalt ausdrückt, musste man einfach einfangen und einem del Toro wäre das perfekt gelungen.



Was den Humor des Films betrifft, okay, ein paar Lacher waren dabei, aber so wie die Meinungen dahin gehen, dass man so oft Lachen müsste und davon Bauchschmerzen bekommt, dem kann ich nicht zustimmen. Teilweise fand ich den Humor sogar übertrieben.

Schön umgesetzt war das Quidditchspiel mit Ron und dem Felicitas-Trank. Ich konnte mich als Handballtorwart wunderbar hinein versetzen welch Glücksgefühl er in der jubelnden Menge erlebt, umgarnt von Mädels, die zu einem hinauf schauen wenn man überragende Leistungen vollbringt. Das motiviert persönlich und spornt für die kommende Saison wieder an. Das beruht aber einfach nur auf persönlichen Erfahrungen, dass ich die Szene so schön finde.



Die Horcruxsuche mit der Aufgabe in der Höhle fand ich ganz gut. Technisch war die Szene wirklich sehr gut gemacht. Aber ich hatte mir auch diese Situation etwas spannender gewünscht. Man kann eine Spannung sehr viel besser aufbauen, allein durch Stille, durch das Übersetzen mit dem Boot und dem See. Aber zack waren sie bei dem Brunnen aus dem Dumbledore getrunken hat. Auch hier muss ich sagen, dass die Dramatik im Buch besser war. Der Regisseur hat die Aufgabe, alles aus den Schauspielern heraus zu kitzeln. Hier bekommt er die Note Mies. Annehmbar finde ich das nämlich nicht mehr. Denn was der Zaubertrank aus Dumbeldore im Buch macht ist so erschreckend, das kommt im Film nicht annähernd herüber. Im Hintergrund jammert er ein bisschen, aber das geht schon fast unter. Man nimmt dem Trank nicht ab welch starke Wirkung er hat und noch weniger nimmt man Dumbeldore den inneren Kampf dagegen ab. Plötzlich steht er mit seinem Feuerzauber auf der kleinen Insel und im Turm sieht er nach kurzer Schwächephase wieder ganz aus wie der alte DD.

Die Inferi finde ich, sind gut gelungen. Den Vergleich mit Gollum habe ich im Trailer gezogen, da wirkten sie optisch wirklich so, aber im Film sahen sie doch sehr eigen und gut aus.

Das Gedankenspiel um Snape und seine Zugehörigkeit finde ich im Film wirklich schlecht. Zu der Zeit des Buches war man hin und hergerissen. Ich finde eben nicht, dass man im Film denken kann, dass Snape gut ist. Zu eindeutig ist in meinen Augen eben die Rolle des Verräters. Im 6. Band war man trotz des Fluches an DD zwiegespalten.



Dass die Dursleys keine ideale Rolle bekommen oder gar nicht mehr auftauchen regt mich nicht erst seit diesem Film auf. Vielleicht ist mir ihnen auch die typische Atmosphäre gegangen.



Das sind meine Gedanken, die ich nicht grad chronologisch niedergeschrieben habe. Mein Fazit ist, dass ich enttäuscht über einen Film bin, der für sich zwar gut ist und auch Spaß macht, aber wenn man bedenkt was möglich gewesen wäre, denn das Buch gibt so vieles her was perfekt hätte verfilmt werden können (beim 5. Buch war das anders), dann ist das wirklich ärgerlich. Leider können wir uns nicht aussuchen wer Regie führt und welche Buchabhandlungen in den Film gehören, aber offizielle Kritiken sollte ein Regisseur sich zu Herzen nehmen und mehr Leidenschaft in die Projekte legen. Ich konnte bisher nichts über Rowling´s Äußerungen lesen. Ihre Meinung würde mich wirklich interessieren. Sie kann einfach nicht zufrieden sein.

KeyJay
KeyJay

5 Follower 28 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Im Gegensatz zu vielen anderen stören mich die ganzen Teenieprobleme im Film überhaupt nicht, bis jetzt hat ja jeder HP-Film einen besonderen Schwerpunkt, zb hat der vierte sehr viel Action und der dritte eine sehr düstere Atmospäre. Dieser hier ist halt etwas lustiger, hab da garnichts dagegen, das Buch hatte ja auch diesen Schwerpunkt. Wenn man jetzt noch 2 Erinnerungen reingepackt hätte, würde dies wahrscheinlich auf Dauer etwas ermüden, und die Filmhandlung nicht weiterbringen. Die ganzen Liebesgeschichten in diesem Film sind meiner Meinung nach sogar fast wichtiger, da sie die Vorlage für die späteren Beziehungen der Charaktere bilden... für unnötig habe ich da nix empfunden, hätte es diese Szenen nicht gegeben, wären die Beziehungen im folgenden Film etwas unglaubwürdig... und diese spielen eine große Rolle!! Was ich an dem Film allerdings kritisieren würde ist die zweite Hälfte. Der Film fängt sehr gut an, unterhält gut, und das Drehbuch ist auch nichtmehr so abgehackt wie im fünften. Nur in der zweiten Halbzeit wird er etwas zäh, hier fehlt einfach eine Actionsequenz oder was ähnliches. Zwar gibt es dann noch die Höhlenszene, die sehr gut ist, aber irgendwie ist ein 10min Finale für einen Zweieinhalbstunden Film etwas zu kurz... wenn der Film dann schließlich zu Ende ist, hat man das Gefühl, dass doch noch irgendwas gefehlt hat. Aber insgesamt gefällt mir dieser Film ein wenig besser als der fünfte, das Drehbuch ist einfach nicht mehr so abgehackt, und lässt sich genug Zeit die Handlung zu erzählen, auch wenn die gegen Ende etwas lahm wird.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Da Teil Fünf für mich doch eher entäuschend war und ich wusste, dass wieder David Yates Regie führen wird, kamm ich doch eher mit einer tiefen Erwartung ins Kino.

Nach einem beeindruckenden Eintakt wollte der neue HP aber einfach nicht loslassen mich zu packen. Das Potter-Feeling, dass in Teil Fünf einfach nicht aufkommen wollte, war wieder vorhanden.

Auch das Buch wurde, meiner Meinung nach, meistens an den richtigen Stellen gekürzt. Leider verliert sich die Handlung zum Schluss einwenig. Die Auflösung, wer jetzt genau der Halbblutprinz ist, hatte für mich z.B. null Wirkung.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Yates dieses Niveau beibehaltet!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Vorab zuerst eine wichtige Information: Ich war noch nie Harry-Potter-Fan und werde auch wohl keiner werden.

Deshalb versuche ich den Film so objektiv wie möglich zu beschreiben.



Meine Vorbereitungen begannen damit das Buch zu lesen, glücklicherweise half mir das schlechte Wetter dies durch zuziehen. Das war eine gute Entscheidung, ich hätte mich im Film verlaufen ohne vorheriger Lektüre.

Somit sind wir schon im ersten Teil der Story.

Muggels - Bahnhof – Slughorn – Weasleys – Dampflok – Hogwarts.

Im Zeitraffer wird die erste Hälfte des Buches übersprungen ohne einen Zusammenhang.

Deswegen muss man das Buch vorher gelesen haben, ohne HP-Vorkenntnisse wundert man sich warum plötzlich alle in einen Zug sitzen und warum und wohin?

Oder hat der Vorführer eine Rolle zum einspannen vergessen…

Leider wurden ein paar Szenen aus dem Buch komplett gestrichen – Potters Muggelfamilie vermisst man genau so wie die Konferenz zwischen Premiereminister und Zauberminister.

Lassen wir uns vermuten dass der erste Teil bewusst gekürzt worden ist, damit der Film keine 4 Stunden dauert.



Zweiter Teil – Hogwarts

Die Hauptpersonen sind Harry Potter und Professor Slughorn.

Die Herausforderung wie Harry an Slughorns Erinnerungen kommt, ist für mich die einzige durchgehende Handlung im Film. Leider sind auch hier viele wichtige Kleinigkeiten aus dem Buch Opfer der Filmlänge geworden, wie z.B. Plötzlich steht Hagrid vor einer toten Acromantula oder Harry Potter weiß aus heiterem Himmel welches Gegengift Ron rettet.

Abgerundet wird der zweite Teil durch die Teenagerromanzen zwischen den ganzen Hauptdarstellern, ein paar witzige Szenen sind vorhanden, naja.

(Anmerkung: Die Kleidung wirkt etwas bieder. Immerhin sind laut der Historie Harry & Co nun zwischen 16 und 17 Jahre alt, sind aber angezogen wie brave 10-Jährige, da geht einfach etwas für das Auge ab ;-) , ausgenommen Luna und Malfloy stechen overdressed hervor.)

Finale: Das hat für mich einen groben Fehler: Warum hilft Potter Dumbledore nicht?

Und was ich total vermisst habe: Der Kampf der Auroren gegen die Totesser (für den Adrenalinspiegel) und die Bestattung (für die Tränendrüsen)

Filmende.

Fazit:

Für Potter-Fans unbedingt ein Muss – Jeder der sich noch nie für Harry Potter begeistern konnte, der wird keine Freude mit dem Film haben.

Schauspieler:

Jeder spielt seine Rolle sehr gut, einzig alleine Slughorn hebt sich durch sein tragisches Schicksal hervor.

Action: sehr dürftig, Quidditch wird fast gar nicht gespielt und die Zauberkämpfe hauen auch niemanden vom Hocker.

Story: leider sehr zerrissen und stark vom Buch abweichend.

Der Film wollte beides sein: ein richtiges actionreiches Magicfantasyevent und eine Teenagerstory mit einem tragischen Ende. Warner Bros hätte sich für eines von den beiden entscheiden sollen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Es kommen so viele Kommentare wie: Der Film ist total scheisse oder öhhh, zu viel Liebesgetue...

Aber na und ?

Alles in allem war der Film einer der Besten von harry Potter.

Man konnte viel lachen und schmunzeln. Natürlich ist der Film nicht so wie das Buch, was alle so Kritisieren, aber wenn man die Story, wie im Buch machen würde, hätte man ein 10 Stunden Film. Natürlich fragt man sich auch, wo ist die zusammenhängende Geschichte ? Wenn man den alle voherigen Filme nicht gesehen hat, und keine Bücher gelesen hat, war der Film geil.

Aber die Leute, die es getan haben, fragen sich, wod er zusammenhang ist...

Aber eigendlich ein ziemlich guter Film.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme