Harry Potter und der Halbblutprinz
Durchschnitts-Wertung
3,6
1551 Wertungen

69 User-Kritiken

5
8 Kritiken
4
13 Kritiken
3
22 Kritiken
2
13 Kritiken
1
12 Kritiken
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Es ist schwer diesen Film zu bewerten, ein Teil ist wirklich sehr gut gemacht, leider ist er aber für die Menschen die das Buch kennen eine herbe Enttäuschung. Über einige Fehler wie das Luna statt Tonks im Zug auftaucht, kann man ja noch hinweg sehen, aber das man schlicht die "Schlacht von Hogwarts" und die "Beerdigung von Dumbledore" streicht, gleich schon fast einem Desaster.



Würde ich die Bücher nicht kennen, würde ich den Film mit 7 Sternen bewerten, da ich aber die Geschichte im original kenne, kann ich nur 2 Sterne geben.



Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Meiner Meinung nach war das 6. Buch das beste von allen 7. Leider kann ich das von dem Film nicht sagen er ist von den bisherigen 6 der schlechteste. Was noch viel schlimmer ist wer die Bücher nicht kennt, der wird auf den letzten Teil sehr schlecht vorbereitet da wesentliche Teile fehlen. Zu guter letzt wird Action eingebaut die im Buch überhaupt nicht vorkommt dafür die vorhandene nicht gezeigt. Ich bin als wahrer HP-Fan mit viel Erwartung ins Kino gegangen und war so enttäuscht wie schon lange nicht mehr von einem Film. Der einzige Trost ist, dass der letzte Teil nur besser sein kann denn schlechter geht es nicht mehr! lg ssfemotion
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Öde. Langweilig. Undurchschaubar.

Jeder Film der Reihe schafft es wirklich sich nochmals zu unterbieten. Die Bücher sind ja wirklich klasse, aber was auf die Leinwand gezaubert wird gleicht eher einer Berty Botts Bohne mit Popelgeschmack.

Der Film ist für einen Unwissenden kaum nachvollziehbar. Wichtige Handlungen und Ereignisse fehlen komplett, die Schauspieler (in aller erster Linie Daniel Radcliffe) sind völlig überfordert und überhaupt...wie schafft man es so viele unzusamenhängende Szenen aneinanderzureihen und zu glauben das sei gut?

Fazit: Buch lesen und Film ignorieren.

Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 3. Februar 2013
Schade, einfach nur schade, was man da als Zuschauer vorgesetzt bekommt.

Das war kein Harry Potter- Film. Die ganze Magie, die diese Reihe so sehr ausgezeichnet hat, ist in diesem Teil vollends abhanden gekommen. Was bitte war das z.B. für ein liebloser Hagrid? Zweimal taucht er im Film auf, aber es gibt kein "Hallo", keine Herzlichkeit.

Und wo war bitte der Rote Faden? Ich frage mich ernsthaft, ob Leute, die die Bücher nicht gelesen haben, diesem Film folgen können.

Zu den sinnlos in die Länge gezogenen Liebesgeschichtchen wurde ja allseits genug berichtet...traurig, dass der Film fast nur darauf aufbaut(auch wenn sie teilweise recht witzig waren).





Naja, ein Positives hat es: Meine Erwartungen an den 7.Teil sind auf ein Minimum geschrumpft und es kann echt nur besser werden.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich hab von HP noch überhaupt kein Buch gelesen und hab alle HP Filme im Kino geguckt.

Also ich fand den 6. Teil hamma!.

Deutlich besser als der 5. teil. Es war wirklich Besser als Erwartet und das "ENDE" fand ich gar nicht so schlimm.

Kein Plan was hier über 80% gegen den Film haben!

Wenn ihr sowieso schon wisst das nicht alles aus dem Buch verfilmt wird, wieso guck ihr es euch noch an?

Seit dem 5. Teil ist eh bekannt, das der Regiesseur viel weglässt und nach seiner Art den Film dreht.

Also macht euch keine neuen Hoffnungen zum 7. Teil.

Der wird für euch auch nicht so wie "erwartet". Also bleib beim nächsten Teil einfach daheim. Dann werdet ihr auch "entäuscht" und hört auf hier ständig rum zumekern.





PS: Des ist einer der besten HP Verfilmungen seit den 3.TeiL. Freu mich schon auf den 7. TEIL! ^^
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich kann zu diesem Film nur sagen: Wie gut, das ich drin war und mir meine eigene Meinung gebildet habe.

Nach diversen Negativ-Kritiken zum 6.Potter-Film beschlich mich zuerst das dumpfe Gefühl, das es ein ähnlicher Reinfall sein würde, wie der direkte Vorgänger oder diverse andere "Blockbuster"-Entgleisungen, die man in den letzten Jahren im Kino ertragen musste.



Ich gebe zu, das ich alle Potter-Filme gesehen habe ohne das ich die Bücher gelesen habe.



Unter diesem Blickpunkt funktionieren die Teile 1-4 wunderbar und auch Teil 6 fügt sich wieder in diese Tradition ein.



Sicherlich... der ganz große Wurf wurde hier nicht abgeliefert. Dafür sind dann die bereits erwähnten Längen durch die Teeni-Romanzen doch zu deutlich.



Völlig fehl am Platz sind sie aber auch nicht. Besser eine deutliche Erklärung vor dem Finale, wer am Ende mit wem warum verbandelt ist, als ein Herr-der-Ringe-Faramir/Eowyn Effekt. (Bei denen hat man sich damals wegen fehlender Szenen gewundert, warum sie plötzlich zusammen waren.)

Man kann vielleicht sagen, das im neuen Harry Potter (gefühlte) 10-15 Minuten der Liebesszenen durch Handlungsplots um Voldemorts Vergangenheit und den Halbblutprinzen ersetzt gehört hätten.



Apropos Halbblutprinz:

Einziger Kritikpunkt hier wäre, das Snapes Enthüllung als Halbblutprinz irgendwie luftleer ist, da dem nicht-buchbelesenen Zuschauer irgendwie das Wissen fehlt, das Snapes normaler Name "Prince" lautet und er ein Halbblut (also teils-muggelstämmig) ist.



Schwamm drüber...



Wunderbar in dem Film sind auch Momente wie mit dem Stundenglas, das immer langsamer läuft, je gehaltvoller ein Gespräch verläuft und das fast zum Stehen kommt, als Harry mit Slughorne über die Vergangenheit spricht.



Das ist filmisch ähnlich genial umgesetzt, wie in Teil 4 das Buntglasfester, welches einen Heiligen darstellt und an dem die Regentropfen so runterlaufen, das es aussieht, als würde der Heilige weinen. (In Verbindung mit der zuvor erfolgten Quasi-Folter eines empfindsamen Schülers durch den völlig aus dem Ruder gelaufenen Praxis-Unterricht in Unzeihlichen Flüchen war das eine unglaublich emotionale Einstellung....)
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Obwohl mir bisher alle Harry Potter Filme gefallen haben, muss ich den Aktuellen als Schlechtesten der Reihe abstemplen.
Zwar bietet HP 6 sehr viele witzige Szenen, die gut aus der Buchvorlage umgesetzt wurden, doch fehlen primaere Handlungsaspekte, die für die folgenden Filme wichtig sind und das Ganze abrunden. So erfaehrt der Zuschauer nichts über die fehlenden Horkruxe sowie ihre Aufenthaltsorte. Das liegt daran, dass die Erinnerungen an Tom Riddles Vergangenheit nur in den seltensten Faellen ihren Weg in den Film geschafft haben.
Unverzeihlich ist aus meiner Sicht aber, dass der Hoehepunkt des Buches einfach herausgelassen wurde: Die grosse Schlacht in Hogwarts.
Leider wird hier der Tod einer wichtigen und sicherlich ans Herz gewachsenen Person der Reihe schweigend hingenommen.

Was uebrig bleibt sind zumindest Humor, Liebesgeschichten und sehr wenige, aber durchaus anschauliche Actionszenen. - Den Besuch im Kino habe ich im Nachhinein trotzdem nicht bereut.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
ich habe den film heute in einer vorpremiere gesehen und ich finde

an dem 6. teil sieht man wieder, das die harry potter filme mit jedem teil schlechter werden.

Ich will nicht sagen, dass der film schlecht ist aber, es fehlen einige sachen und es könnte besser umgesetzt werden, denn das buch ist im vergleich echt der hammer.



auch hat der film einen nicht so mitgerissen wie z.b. der feuerkelch mit cedrics oder der orden des phönix mit sirius' tod .



aber insgesamt in ordnung.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Gestern Abend habe ich mir den neuen Film angeschaut und hatte auch keine hohen Erwartungen. Da die anderen Filme vom schauspielerischen Können, der Spannung, dem Inhalt und der Athmo her auch eher nur solide waren, konnte dieser Film jetzt natürlich auch nicht alle übertreffen. Gut, hat er auch nicht. Leider sind mir viel zu viele Unstimmigkeiten und inhaltliche Fehler im Vergleich zum Buch aufgefallen, die man hätte anders machen können. Einmal wundert es mich, dass alle Todesser nun ähnlich wie Dementoren als schwarzer Nebelschweif durch die Luft fliegen können. Dachte, nur Voldemort kann das. Oder sollte das das Apparieren darstellen? Oder habe ich was überlesen? Dass die dann die Brücke in London zerstören, dient also auch nur als Beweis, dass sie es ernst meinen, und um den Leuten Schrecken und Angst einzujagen. Obwohl die CGI-Effekte jetzt auch nicht so schön aussahen. Eine weitere Szene, bei der ich mich ziemlich geärgert habe, ist die, in der sich Harry im Zug nach Hogwarts bei Malfoy im Abteil versteckt. Nachdem es Malfoy aufgefallen ist, dass Harry oben im Gepäck kauert und alle aus dem Abteil weg sind, tritt er Harry ins Gesicht und haut auch ab. Soweit oke. Dann dachte ich, gleich müsste dann ja Tonks kommen und ihn retten. Und wer kommt? Luna Lovegood mit so'ner lächerlichen Brille. Also das hätte ehrlich anders machen können. Dann eine Szene, in der Harry, Ron und Hermine in den 3 Besen sind. Slughorn kommt dann zu denen an den Tisch und lädt Harry in seine VIP-Runde ein. Im Buch ist er erst mal abgelehnt und geht zu keiner dieser Runden hin, nur die Weihnachtsfeier macht er mit Luna mit. Aber im Film ist er auch sofort begeistert von der Einladung geht hin. Die Party dann bei Slug geht in Ordnung, auch wenn sich Snape und Malfoy auf dem Flur unterhalten und nicht in einem Klassenzimmer wie im Buch, bei dem Harry an der Tür lauscht. Jedoch gibt auch eine Szene, die ich nicht verstehe. Als Harry und Ron über die Winterferien zum Fuchsbau fahren, kommen bei Bella und Fenrir Greyback zu Besuch und heizen mit Feuer gut ein. Und natürlich rennt Harry sofort wie von der Tarantel gestochen raus und sprintet ihnen durchs Weizenfeld oder was das sein sollte hinterher. Darauf folgen dann noch Ginny und Arthur, bis sie dann irgendwie mitten im Feld anhalten, die beiden Todesser wieder abhauen, sie zurückgehen und sehen, dass ihr Haus brennt. Also ich erinnere mich an keine Stelle im Buch, wo so etwas stand. Nagut, das ist halt die Freiheit des David Yates. Und natürlich fehlen am Ende auch noch die wichtige Kampf-Szene, nachdem Albus umgebracht wurde und seine Beerdigung. Es hat echt den Anschein, als ob Bellatrix und Co nur nach Hogwarts gekommen sind um mit anzusehen, wie der Schulleiter stirbt und Hagrids Hütte brennt. Und damit Bella, um ihren verrückten Charakter zu unterstreichen, die Scheiben der großen Halle sprengt. Okay, passt. Die übrigen Szene sind eigentlich gut getroffen, man hat eine ausgeschmückte Romanze zwischen Ron und Lavender und Hermine ist eifersüchtig. Alles im Buch. Die Spannung ist so lala, im Grunde weiß man ja eh, was passiert oder kann sich's denken. Von daher hat mein keinen sonderlich hohen Spannungsbogen. Die Schauspieler spielen allesamt recht überzeugend, einzig eben die jüngere Generation um Harry, Ron und Co spielt ziemlich steif und leblos, was man aber auch von den früheren Filmen kennt. Klar, einen Clint Eastwood kann man hier nicht erwarten, aber etwas mehr Leben und Emotionen (gut, Harry und Hermine bringen ein bisschen was davon rüber) wären sicher nicht schlecht. Von daher ist der Film im Grunde wie die letzten auch, es gibt einige Höhen und ein paar Unstimmigkeiten, aber natürlich ist es wieder schön zu sehen, wie Harry auf der Leinwand zaubert. Und sich die heiße Emma Watson vor der Kamera räkelt. Oder auch nicht. 'S wär aber schön :).
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die ersten vier Filme der Pottersage haben mir alle zugesagt und mich nicht enttäuscht.
Nur Teil 3 drang, trotz des beachtlichen Versuches sich von der Romanvorlage zu distanzieren, einfach nicht richtig zu mir durch.
Die Potterfilme leben nunmal, im Gegensatz zu den Büchern, von Action und Atmospähre. Zwischenmenschliches wird leider Gottes bei einer Romanverfilmung fast nie gut eingefangen. Die Geschichte, die besonders bei diesen Büchern so wichtig ist, wir vernachlässigt und verliert sich in banaler Action. Aber so ist das. Potter = Popcornkino, wahre Gefühle, eine gute Geschichte und super Action sind, im Gegensatz zu einem Buch, in 130-150 Minuten Film nicht unterzubringen. Trotzdem schlugen sich die Potterfilme bis Teil 4 immerhin immer befriedigend bis gut.
Der Orden des Phönix war dann ein Schlag vor den Kopf. Zu hektisch, zu oberflächlich. Kurz gesagt, zu wenig. David Yates verstand es zwar den Film gut zu inszienieren, doch versagte er beim erzählen der tollen Geschichte. Auch das Zwischenmenschliche litt bei der oberflächlichen Betrachtung stark. Schade. Netter Film, aber für das Potteruniversum zu wenig.
Die Angst war groß das David Yates den gleichen Fehler wiederholen würde, doch nein. Beim Halbblutprinzen dreht sich seine Inszinierweise nun um 180°, doch auch das ist nicht vernünftig.
Was wir positives an diesem Film finden ist, dass Yates diesmal die Geschichte besser einfängt und das man sagen kann, dass dieser Film wieder sehr nah am Buch ist. Dies liegt aber vorallem am Drehbuchautor Kloves, der bei allen Potters als Drehbuchautor fungierte, außer beim Orden des Phönix.
Die perfekten Vorraussetzungen waren gegeben. Kloves erzählt die Geschichte gewohnt gut und Yates insziniert gut. Beide machen auch durchaus einen guten Job, doch trotzdem reicht es nicht.
Nach der oberflächlichen Betrachtung der Charaktere in Teil 5 versteift der Film sich nun auf jene und ihre Liebeleien, Sorgen und Problemchen. Der Film versucht es, die Figuren besser an das Publikum zu verkaufen, sie sollen mitfühlen und dann beim großen Finale mitfiebern. Ohne ordentliche Charaktereinführung klappt das nicht. Das Problem hierbei ist, dass Potter und Co. schon in den 5 Filmen davor eingeführt wurden. Die neuen Probleme um Beziehungsstress etc. sind zwar wichtige Informationen, sollten aber Randnotizen bleiben. Viel wichtiger ist die innere Zerissenheit Malfoys und auch Dumbledores Angst.
Doch der Film verschwendet knapp ein Drittel seiner 150 Minuten an Beziehungsstress.
Das ist zwar nett anzusehen und witzig, doch verdrängt es die eigentliche Geschichte auf Platz 2. Und genau andersherum sollte es sein.

Das hört sich nun vielleicht viel schlimmer an, als es ist. Yates versteht es bei diesem Film Atmosphäre zu schaffen. Malfoys Szenen, wenn sie dann mal dran sind, sind perfekt ausgearbeitet und der Zuschauer versteht seine Gefühle. Auch Dumbledores Szenen mit Harry bringen wunderbare, dunkle und bedrohliche Atmospähre. Es gibt ein paar Ausnahmen, aber das fällt nicht dermaßen ins Gewicht ("Du solltest dich mal wieder rasieren").
Ja Atmospähre wird hier großgeschrieben und das ist wichtig. Und was noch wichtiger ist, sie richtig rüberzubringen und das schafft der Film mühelos. Die dunkle Bedrohung ist jederzeit spürbar.
Ein weiteres Plus sind die tollen Schauspieler. Besonders Michael Gambon schafft es endlich seinem Dumbledore die nötige Weisheit zu geben, die er braucht. Slughorn ist toll gespielt, Snape sowieso und auch Tom Felton als Malfoy schafft es zu überzeugen. Unsere drei Hauptdarsteller stellen immerhin noch zufrieden.
Doch einmal meckern muss ich mir noch erlauben.
Was ist mit dem Ende geschehen? Nach einem wirklich tollen Moment ist der Film zu Ende. Kein Kampf mit den Todessern. Nein. Nichts.
20 Minuten weniger Liebeleien und dafür ein richtiger Endkampf und der Film hätte mindestens eine 8 bekommen. Weiterhin ist zu erwähnen, dass zwar nur zwei Tom Riddle Szenen dabei sind (Schade, auch am Thema vorbei, da es im Buch ja eigentlich um Voldemorts Vergangenheit ging), aber diese sind wenigstans toll ausgearbeitet.

Fazit:
Harry Potter und der Halbblutprinz hat viele negative Punkte, die sich aber hauptsächlich auf die Liebeleien in Hogwarts beziehen. Zuviel Zeit wurde hierfür verschwendet, die man besser hätte nutzen können, ohne das es den Charakteren an Tiefen fehlen würde. Da hilft auch die nachträglich erfundene Fuchsbauszene nichts, die spur- und emotionslos an einem vorbeizieht, nichts. Doch trotzdem sind diese eigentlich negativen Szenen in Ordnung. In sich geschlossen sind es lustige und unterhaltsame Szenen, doch wenn man einen Blick auf die Geschichte wirft, die erzählt werden sollte, macht sich Enttäuschung breit.
Aus Prinzip könnte man hier einen Punkt abziehen, trotzdem betrachte ich den Film als eigenständig und tue es deswegen nicht.
Viel zu überzeugend sind die Malfoy und Dumbledore Szenen geworden. Viel zu umwerfend die Musik, die Schauspieler und die Atmospähre (hier sei besonders die Höhlenszene erwähnt).
Yates hat einen einen guten Film geschaffen, der zwar am Thema vorbei ist, aber trotzdem, wenn man ihn als eigenständig betrachtet, unterhält und teilweise sogar fasziniert.
Man sollte nicht darüber nachdenken, was ein anderer Regisseur alles hätte machen können, was so wunderbar gewesen wäre. Der Film ist abgedreht und man kann nichts mehr machen. Wer das richtige Potterfeeling erleben möchte sollte sowieso die Bücher lesen, die eine Geschichte erzählen, dessen Oberfläche hier nur gekratzt wird.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme